Und dann kommt auch schon das Ende der FecCon 2009. Mit der Closing Ceremony beginnt das große Verabschieden. Die Händler und Aussteller beginnen mit dem Abbau. Die Säle werden leerer und alles versammelt sich zur Abschlussveranstaltung in der Main-Bridge. Die Preisträger der Kunstwerke (Bilder und Modelle) werden gekürt und bekommen einen eher symbolischen Preis. Die Tombola-Hauptgewinne werden verlost. Man dankt den Sponsoren. Ein paar besondere Auktionen von Marc B. Lee moderiert bringen eine Backstage-Karte für 260 € unters Volk und eine Wappen-Platte mit den Autogrammen aller Gäste dieser und der letzten Convention vom Stand der Klingonen geht für 1000 € weg. Es laufen noch ein paar Trailer über die Leinwand. Und dann gehts los mit der Laser-Show, die auch die Opening eröffnete. Anschliessend kommen nocheinmal alle Gäste nacheinander auf die Bühne, verabschieden und bedanken sich und wiederholen immer wieder, das auf der FedCon die weltbesten Fans sind. Nichelle Nicols wird mit Minuten langen Standing Ovations verabschiedet. Und dann sagte sie: "FedCon is my HeartCon!".
Unter tosendem Applaus verabschieden sich alle Gäste und müssen noch zwei mal auf die Bühne kommen, bevor der Applaus langsam verebbt. Jetzt verabschiedet sich auch Marc und es läuft ein Video mit Bildern der Convention. Dann geht das Licht an und der Zauber verfliegt langsam.
Bis zum nächsten Jahr ...
Im Folgenden noch ein paar Links mit weiteren Informationen zur FedCon:
Alle meine Blog-Einträge zur FedCon 18 könnt Ihr über das Tag FedCon18 filtern.
SF-Radio hat in einigen Reportagen direkt von der FedCon 18 berichtet. Ihr könnt im Youtube Channel SF-Radio aktuell 11 Reportagen finden.
Für die nächste FedCon hat die Planung schon begonnen: FedCon WebSite
Eine schöne Zusammenfassung des Erlebnisses "FedCon" an sich hat Webfrog01 in seinem Blog verfasst. Nach dem Motto 3 Tage in einer anderen Welt erzählt er über das was die FedCon ausmacht und auch einzigartig macht.
Auch von SciFi-Trek gibt es einen etwas lieblos zusammengestellten Bericht einzelner Panels mit Fotos und einem HD-Video der Con. Warum lieblos? Weil sich ein paar Fehler bei den Namen der Schauspieler eingeschlichen haben. z.B. Summer Clau oder die Verlinkung von Robert Picardo auf Jean Luc Picard. Aber das Video (64 Minuten) solltet ihr euch mal ansehen. Darin ist die Pressekonferenz enthalten.
Mit einem sehr objektiven und auf das monetäre gerichteten Focus bloggt Peter Monadjemi über seinen Halbtagsbesuch am Sonntag der Convention über die Panels von Nichelle Nichols und dem BSG-Trio.
Einen sehr ausführlichen Einblick mit sehr persönlichen Infos gibt uns Anne in Ihrem Blog. Sie gehört zum Kamera/DVD-Team, das bisher nur auf der RingCon war. Somit war dies Ihre erste FedCon.
Abschliessend findet Ihr bei Trekzone eine sehr umfangreiche Berichterstattung über die Convention. Vorberichterstattung, Tagebuch, Panelberichte, Nachlese ...
Es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch die ganzen Erinnerungen, Gedanken, Bilder und Infos zusammenzutragen, zu sortieren und im Blog niederzuschreiben. Hier also der nachgelieferte 3. Tag der Convention, der früh morgens begann, in anbetracht des Abends zuvor, der wieder lang geworden war.
Christopher Judge (Teal'C)
Als erstes kam also Christopher Judge auf die Bühne und fragte jeden Fragensteller ob er einen Kater habe (hangover). Aber wahrscheinlich war es für diese Gruppe von Fans noch zu früh, da niemand die Frage bejahen konnte. Um 5:30 haben ihn wohl die letzten Barbesucher geweckt gehabt, so dass er vorschlug, das ihm alle in den 6. Stock folgen sollten um ein bisschen Krach zu machen.
Bei der Gelegenheit gab er zu, dass er früher auch so war und gerne mal bis 4 oder 5 Uhr durchgefeiert hatte. Auch zu Beginn seiner Stargate Zeit. Dabei war er dann teilweise so müde, dass er während der Dreharbeiten einschlief. Als man ihn mal erwischte, sagte er das Teal'C meditiert hätte. In der ersten Tokra-Folge gab es eine Szene, in der Amanda Carter einen langen Vortrag halten musste und er immer einschlief, wenn sie ein paar Sätze gesagt hatte. Wenn wir darauf achten würden, es gäbe keine Sequenz während dieser Besprechung, in der er die Augen offen hätte, so dass die Regie es so in der Folge belassen müssten. Nach einem Beamtenjob sah das SG-1-Team eigentlich garnicht aus.
Es ist vielleicht nicht überraschend, dass Christopher im Gegensatz zu Teal'C tatsächlich lachen kann, aber das er das so gerne tut und ein wirklich lustiger Zeitgenosse ist, hätte man wahrscheinlich nicht erwartet. Über Michael Shanks weiss er zu erzählen, das dieser sich gerne schlechte Filme ansieht. Und zwar vollständig inklusive der Endcredits. Und dann schaut er ihn nochmal an, um zu prüfen, ob er wirklich so schlecht war.
Er hat mal in einer Folge McGyver mitgespielt. Teal'C war ursprünglich gedacht als eine Kombinierte Rolle von Worf und Spock. Also ... Sporf? Und wenn man sich das so überlegt: Das Hochziehen der Augenbraue hat er wirklich von Spock übernommen.
Angesprochen auf irgendwelche besonderen Vorkommnisse während seiner Castings, erzählte Christopher entrüstet von einem Casting-Director in L.A., der für eine der größten TV Shows die Castings durchführt. Heute auch noch. Er bringt wohl immer seine Hunde mit, die auch mal einen Schauspieler anspringen, während der Audition wild rumbellen oder einen Haufen auf die Bühne legen, ohne das das jemanden stören würde. Unglaublich!
Zum Abschluss seines Panels marschierte dann noch ein Stargate Fanclub auf um ihn zu Ehren, wobei er sichtlich seinen Spass hatte.
Linguisten und Physiker
Aus dem Panel der Linguisten (Dr. Rainer Nagel und Alexandra Velten), das sehr interessant war, aber leider ein Lückenfüller parallel zu den Autogrammstunden und Essenszeiten spielen musste, habe ich dementsprechend nicht viel mitnehmen können. Datas Katze heisst Spot. Aber Spot ist eigentlich ein Hundename in Amerika, so wie bei uns Fifi. Eventuell ist das ein gewollter Hinweis auf Data's Versuch menschlich zu sein und wieder knapp daneben zu liegen?
Die Panels von Dr. Hubert Zitt konnte ich dieses Jahr leider auch nicht besuchen, in denen er wieder die Physik von Star Trek erklärt hat. An seiner FH hält er zum Semesterabschluss immer eine spezielle Startrekvorlesung. Letztes Jahr hatte er an einer Amerikanischen Universität sogar eine Vorlesung zur Star Trek Physik gehalten, in der man einen Abschluss machen konnte.
Dominic Keating (Lieutenant Malcolm Reed)
Und wieder ist es eine sehr intensive und lustige Convention für ihn. Er hatte das bei seiner letzten FedCon erlebte schon fast wieder vergessen. Auf Anfrage sang er für uns wieder seine alternative Titelmelodie von Enterprise mit eigenem Text. Einige Zeilen daraus lauten: "It was not a long road, it was only four years", "I've got tits and ass, just as good as Jolene Blalock; I've got looks and charm, much more than Connor Trinneer; I've got books and smarts, just as much as Doctor Phlox has."
Sein Panel war erst um 11:30 Uhr, aber ohne "Coffee!!!" ging es nicht weiter. Anschließend erzählte er seine Erst-Convention-Erfahrung mit ein paar Klingonen auf der Toilette die sich in Klingonisch über ihn unterhielten und das Linda auf der Brücke in den Drehpausen immer Modemagazine gelesen hat.
Nach kurzer Suche bei Youtube habe ich den Werbespot von "Canada Dry" gefunden, in dem Scott Bacula ein bisschen albern herumtanzt und dieses Getränk besingt und bewirbt. Das Team hat sich einen Spass mit ihm erlaubt und im Besprechungsraum der Ennterprise auf allen Monitoren gleichzeitig den Spot abgespielt, während Jolene Blalock und Anthony Montgomery mit den vom Requisiten Team nachempfundenen Flaschen von Canada Dry tanzten. Scott wurde binnen weniger Sekunden knall rot.
Edward James Olmos (Commander Adama) und Michael Hogan (Colonel Tigh)
Meiner Meinung nach war das das spannendste, reichhaltigste und tiefgreifendste Panel der FedCon. Wie zu erwarten wurde auch hier wieder fleissig gespoilt. Zum Beispiel wurde klar, wer der letzte Zylone der Flotte ist und das die oder der Schauspieler/in bis heute nicht akzeptiert hat ein Zylone zusein. Es war also auch für die Schauspieler erst in der Folge selber enthüllt worden, wer seit Jahren einen Zylonen spielt.
Wer erinnert sich nicht an die Szene, in der Adama in seiner Kabine sitzt und die Emotionen ihn überwältigen. Die beiden erzählen, das gestandene Militärs sich bei ihnen bedankt hätten, das sie auch diese Seite gezeigt hätten, die in der Realität niemand offen zeigen darf, obwohl es das natürlich gibt. So mancher hat sich gut mit Adama identifizieren können.
Ist euch schonmal aufgefallen, das die Quartiere, Umkleiden und Duschen für Männer und Frauen auf der Galactica nicht getrennt sind? Tigh's Callsign wurde nie erwähnt in der gesamten Serie, aber muss ja eigentlich eins haben. Hogan wollte as mal die Autoren fragen, während Olmos sagte, Tigh's Callsign wäre "Harmdog".
Auf die Frage, ob jeder der beiden mal den jeweils anderen spielen könnte, verneinten beide zunächst, dann aber spielte Olmos den schlafenden Tigh woraufhin Hogan den schluchzenden Adama präsentierte.
Die letzte Folge ist im TV stark gekürzt worden. Von 56 auf 41 Minuten. Dabei sind nicht einfach ein paar Szenen entfernt worden sondern überall ist ein bisschen abgeknabbert worden. Auf der DVD ist die Folge in voller Länge enthalten.
Die Serie streift, verarbeitet und behandelt viele Themen des aktuellen Zeitgeschehens nach dem 11. September. Umgang mit Terroristen ist nur eines der Themen. Zum Beispiel wird auch die Abtreibung thematisiert. Kann man in einer Situation, in der die ganze Rasse vom Aussterben bedroht ist ernsthaft Abtreibung betreiben? Hierbei gab es wohl auch parallel zur laufenden Serie viele Diskussionen und gerade die Bloggerszene hat durch Ihre Fragen, Berichte und auch Visionen die Serie vorangebracht.
Schon in seinem ersten Panel kam zur Sprache, das Mr. Olmos in seiner Rolle als Commander Adama des Battlestar Galactica (zusammen mit Roslin) vor den Vereinten Nationen (UN) eingeladen war. Hier ein kleiner Ausschnitt in dem "Adama" den UN-Vertretern erklärt, dass es nur eine menschliche Rasse gibt. Und am Ende rufen alle mit Ihm zusammen "So say we all".
Die Wiederholung dieser Redewendung als Verstärkung und Vereinung und Motivation war übrigens eine Idee von Edward James Olmos, der in seiner Ansprache vor der versammelten Mannschaft diesen letzten Satz 10 mal wiederholte. Es dauerte eine Weile, bis der Groschen viel und er alle mitgerissen hatte. Und natürlich beendete er auch das Panel auf diese Weise:
So say we all! So say we all! So say we all!
Star Trek Runde
Richard Arnold, John Billingsley, Nana Visitor, Nichelle Nichols, Connor Trinneer und Robert Picardo gemeinsam bildeten die Trek-Runde, die Richard einleitete mit dem Hinewis, das wir bei diesem geballten Trek-Aufgebot nun mal alle Fragen stellen könnten, die wir uns bisher nicht zu fragen trauten.
Als erstes ergreift Nichelle anschliessend das Mirko und ruft "So say we all!". Anschliessend erzählt sie die Geschichte, wie Uhura zu ihrem Namen kam. Sie laß während der Wartezeiten beim Casting zu Star Trek einen Roman über Afrika namens "Uhuru". Da Gene noch auf der Suche nach einem Namen für die Figur Uhura war und ihm "Uhuru" gut gefiel, aber nicht nach einer Frau klang, fragte er Nichelle und sie schlug dann Uhura vor. Anschliessend preist sie Richard Arnold als tragende Säule und Experten in Sachen Star Trek an, auf den auch Gene immer verwies.
Anschliessend gibt Sie auch nochmal detailiert die Vorgänge im Zusammenhang mit der ersten Kusszene zwischen einem Weissen und einer Schwarzen im Fernsehen wieder, bei der William Shattner das Studio quasi zwang, diese zu senden, weil er diese immer wieder noch besser machen und wiederholen wollte und schliesslich für die Alternative zum Kuss kein vernünftiger Take zustandegekommen war. Anschliessend sagte er dann zu Uhura noch "I told you - I get you".
Nun, Nichelle hat dieses Panel zu einem Uhura-Panel gemacht. Die anderen Schauspieler durften nur selten etwas sagen und zeigten dies zum Teil auch. Aber das Publikum war begeistert. Symptomatisch und zu einem großen Lacher führte es, als auf eine der Fragen hin Nichelle das Wort erhob und dann nach aufkommenden Gemurmel meinte: "Oh, war diese Frage für alle gedacht?".
Eine heftige Diskussion löste der Vorwurf eines Fans aus, der generell den SciFi-Serien und somit auch Star Trek vorwarf, das diese nur eine militärische Ausbreitung und Erforschung des Weltraums zeigen. Schon während die Frage noch gestellt wurde sammelte Richard Energie um dieser Behauptung vehement zu widersprechen. Gerade das ist es, was Star Trek von den anderen Serien unterscheidet. Gene war es besonders wichtig zu zeigen, das es zivile Forschungsreisende sind. Die Dienstgrade wurden nur übernommen, weil es so Usus auf Schiffen ist, schliesslich gibt es auch auf einem Kreuzfahrtschiff einen Captain, Offiziere u.s.w. . John Billingsley warf ein, das es aber auch im Laufe der Zeit und mit dem Verlust von Gene Roddenberry Abweichungen gab. Z.B. die 3. Staffel von Enterprise, in der nur der Krieg gegen die Xindi thematisiert wurde und die Crew die Regeln zurechtbog. Das Nichelle ihm hier widersprach, obwohl er meiner Meinung nach Recht hat, und sein Versuch das Rede-Zepter zu behalten kläglich scheiterte, setzte diesem gescheiterten Versuch einer Trek-Runde dann die Krone auf.
Ein weiterer JAX-Talk diesmal von Eberhardt Wolff am 4. Tag. Seinen Vortrag findet Ihr auf seinem Blog. Der Vortrag selbst war inhaltlich gut (wenn auch nicht überraschend), aber vom Stil und den Folien gruselig. Ich hatte das Gefühl er ginge davon aus, das man auf den ersten Blick in einem Code-Schnipsel erkennt, welche Sünde er nun gerade ansprechen will.
Die 10 "üblichen" Fehler aus seiner Sicht sind:
#1 - Transaktionen so zu bauen, dass sie durch Exceptions verlassen werden können, ohne dass sie geschlossen werden. Seine Lösung ist die Verwendung von deklarativen annotierten Transaktionen oder die Verwendung von Transaktions-Templates. Dabei darf dann nur eine Transaktion in der Methode vorhanden sein.
#2 - Exception Design mit checked Exceptions. D.h. jede Exception muss behandelt werden, auch wenn das sinnvoll nicht möglich ist. Man sollte hier möglichst keine checked Exceptions verwenden und es vermeinden Exceptions zu wrappen und einfach weiterzuwerfen. Setze einen Aspect für das Logging ein, um die Informationen zu erhalten und im Code nur die Exceptions behandeln, mit denen man auch sinnvoll umgehen kann. Alle anderen Exceptions sollten in einem generischen Handler alle Runtime-Exceptions fangen. Eine weitere Variante ist über AOP alle Exceptions zu fangen und zu loggen.
#3 - falsches Exeption-Handling, z.B. kein Handling (leerer Catch-Block) oder Ausgabe des Stacktraces (ohne Logging). #2 führt dazu, das dieses Problem hier auftritt und damit Fehler sehr schwer zu finden sind, weil das Verhalten der Anwendung wirr wird. Die Lösung ist die gleiche wie zuvor: immer loggen, überlegen, ob die Exception sinnvoll bearbeitet oder ignoriert werden kann und auf jeden Fall generisch an den Außengrenzen des Systems abfangen.
#4 - Zirkuläre Paketabhängigkeiten, wodurch der Code wie klebrige Spaghetti verwoben ist und zusammenhängt. Eine sinnvolle Zerlegung des Codes ist somit nicht mehr möglich. Spaghetti muss im Vorfeld (!) durch saubere Architekturen vermieden werden. Zusätzlich sollte man regelmäßiges Refactoring einplanen. Allerdings kann man durch Refactoring nur schwer eine schlechte Architektur aufräumen.
#5 - Adaptor Layer, die in jeder Methode integriert werden müssen, z.B. Traceingausgaben bei Ein- und Austritt aus Methoden. Genauso Security-Checks und Null-Checks. Die Lösung hier ist natürlich AOP.
#6 - Keine DAO's zu verwenden - erschwert das Testen, da immer eine Datenbank verfügbar sein muss. Führt zu ungewollten SQL-Exceptions, u.s.w.
#7 - Keine oder schlechte Tests zu machen, wodurch die Code Qualität gering ist und man schwerlich feststellen kann, ob man durch eine Änderung andere Funktionalitäten verändert hat. Zudem immer positiv UND negativ Unit-Tests vorsehen. Mocks vereinfachen das Durchführen der Tests.
#8 - SQL-Statements schreiben und diese nicht manuell zu konkatenieren. Die Gefahr von SQL-Injektion muss an jeder Stelle geprüft werden. Es ist besser hier entsprechende Mapper oder Wrapper zu verwenden und Zeichen über Positivlisten (WhiteList für Character) zu filtern. Und Prepared Statements verwenden.
#9 - Man sollte sich Gedanken über das Mengengerüst und die Art der Anfragen machen und dieses auch frühzeitig testen. Je eher je besser. Wenn die Performanz Probleme später auftreten hat man keine Zeit für eine vernünftige Lösungssuche mehr. D.h. auch schon einzelne Module frühzeitig auf Performanz testen.
#10 - Nicht Threadsafe zu entwickeln, weil Fehler, die mit multiplen Threads und memory leaks verbunden sind während der Unit-Test nie auftreten werden und nur durch Code-Reviews und Analyse von Threaddumps zu finden sind. Man sollte lokale Variablen bevorzugt nutzen, Synchronisieren und WeakHashMaps einsetzen um Memoryleaks zu vermeiden.
Details und Codebeispiele findet Ihr in seinen Folien.
Das Bloggen mit BlogWriter Light ist nicht besonders komfortabel und der Funktionsumfang ist mehr als Minimal. Für das direkte schreiben von Blog-Posts von unterwegs ok, aber keine Möglichkeit nochmal etwas anzupassen. Gerade hier nervt der Umgang mit dem Entwurfsmodus. Ein als Draft gespeicherter Post kann nicht wieder geändert oder publiziert werden. Und als RSS-Reader brauche ich dieses App nicht.
Deshalb probiere ich nun BlogPress aus. Schon nach ein paar Zeilen gefällt mir der Eingabemodus im Querformat sehr gut. Grosse Tastatur und gut lesbare kleine Schrift mit 7 Zeilen sichtbaren Textes während der Eingabe. Es ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig, dass der Eingabemodus deaktiviert wird, wenn man aus dem Quermodus wieder zum Hochkanntmodus wechselt. Danach reagiert die App dann aber nicht mehr auf das Drehen des iPhones.
Reagieren ist ein gutes Stichwort. Das Wechseln in den Schreibmodus passiert erst nach längerem berühren des Screens. Wahrscheinlich bin ich etwas zu ungeduldig aber es klappt selten mit dem ersten oder zweiten Tap.
Die deutsche Übersetzung ist furchtbar. Umlaute sind gänzlich unbekannt und das Ganze erinnert eher an eine dieser berüchtigten chinesischen Bedienungsanleitungen:
"Blog ist die Entsendung ..." für "Sende Blog-Post ..." "Ya" statt "Ja" "Legen Sie Bild aus" statt "Wählen Sie ein Bild aus"
Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Entwickler dürfen meine Vorschläge gern verwenden. Solange die Übersetzung nicht beser ist, würde ich sie lieber abschalten wollen, aber das Programm ist bedienbar.
Noch einen Punkt muss ich erwähnen, nachdem ich mir den halben Post ins digitale Nirwana geschickt habe. Jedenfalls im Zusammenspiel mit Blogger/Blogspot gibt es den Entwurf auf dem iPhone, den Entwurf auf dem Blog und die veröffentlichte Version. Gerade zwischen diesen beiden Entwurfsversionen sollte man sich tunlichst überlegen, welchen man antippt, da dieser ohne Rückfragen überschrieben wird.
Am Ende des Tages kann man mit der App arbeiten, wenn man die Ecken und Kanten umgeht.
Nachdem es am Vorabend in der Bar etwas später geworden war, ging es am Samstag schon um 09:30 Uhr mit dem Panel von Robert Picardo weiter. Zur Opening hatte er auf Deutsch eine kleine Begrüßungsrede gehalten in der er sich als Castmember von Voyager und Stargate vorstellte. Nachdem er nun diese beiden Serien zum Abbruch geführt hatte, sei er auf der Suche nach der nächsten Serie, die er ruinieren könnte. Für Battlestar Galactica wäre es allerdings schon zu spät. In seinem Panel wiederholte er seine Rede nochmal auf Englisch für die internationalen Gäste. 31 Länder waren auf der diesjährigen Con vertreten. Er zeigt diverse Sketches, die es zum Teil wohl auch auf einer DVD gibt, die man bei Ihm in der Autogrammstunde käuflich erwerben konnte.
Ein Fan will wissen, ob er der echte Robert Picardo ist, oder nur ein Hologramm. Um das zu Verifizieren müsse sie ihn mal drücken. Robert ist einverstanden, aber wohin das führen kann zeigte er kurze Zeit später (s.u.).
Die Technik hatte leichte Probleme den ersten Track auf der DVD abzuspielen. So kam es zu netter Situationskomik in der Kommunikation zwischen Ihm und der Regie. Er zeigte ein Video aus seiner Serie "Ask Adolpho", in der er Fanbriefe als Adolpho der Sexgott beantwortet. Ein anderes Video zeigt ihn auf einer Convention, in der er mit Fans eine Autogrammstunde spielt, in der er alle Autogramm-Wünsche der Fans erfüllt. Neben den üblichen Fotos auch Pizzastücke, T-Shirts, ... . Schliesslich hält er auch ein Baby und erschiesst einen Fan, der Ihm eine Pistole gibt und wünscht von Ihm erschossen zu werden. Sein Con-Staff-Begleiter ist empört und diskuttiert mit ihm über den Mord. Aber der nächste Fan wünscht, das er den Con-Staff-Begleiter erschiesst ... . Ein ähnliches Video findet sich auf Youtube:
Summer Glau
Summer Glau vertrat gleich zwei Serien: S.C.C. Terminator und Serenity bzw. Firefly. Es kommt einem nicht so vor, als ob eine Killermaschine auf der Bühne stehen würde, wenn man dieses zierliche nette sympathische kleine "Mädchen" auf der Bühne sieht.
Marc Alaimo und Jeffrey Combs
Für beide das 2. Panel auf der Convention. Ich finde es immer besonders spannend mehrere Darsteller einer Serie auf der Bühne in einem Panel zu haben. Jeffrey hat die Vorstelllung von John am Vorabend scheinbar genossen und erschien ebenfalls derangiert zu seinem Panel.
Nana Visitor
Nana Visitor erzählt von Dreharbeiten mit Pferden. Sie wurde von einem nervösen Pferd umgestossen und lag kurzzeitig neben dem Pferd auf dem Boden. 2 Sekunden nachdem sie sich aufgerichtet hatte, stampfte das Pferd genau an der Stelle auf, an der ihr Kopf lag. Sie spielte die Szene dann zuende, fuhr nach hause und dort packte Ihr Mann sie ein und fuhr ins Krankenhaus, weil sie am Kopf blutete.
Einige wussten noch garnicht, das sie mittlerweile nicht mehr mit Siddig el Fadil verheiratet ist, sondern mit Mike. Sie wusste aber nicht genau, wo sich "ihre Männer" aktuell aufhalten. Siddig ist wahrscheinlich in Israel und Mike in ... Kanada?
Fans weisen sie darauf hin, dass James Callis (Baltar) Siddig sehr ähnlich sieht und sie sich vielleicht lieber von ihm fernhalten sollte. Nana stimmt zu.
Die Geschichte von DS9 wird in diversen Büchern fortgeschrieben, die Nana aber nicht lesen kann bzw. möchte, weil sie dann auch ihre Rolle spielen möchte, wie sie es bisher bei den Skripten auch immer getan hat. Es wäre viel zu frustrierend die tollen GEschichten zu lesen und diese dann nicht darstellen zu können.
Sie kann nichts zu ihren Plänen oder Projekten sagen, weil sie keine Pläne macht. Nana läßt sich wie eine Seeschildkröte durchs Meer treiben, ohne zu wissen wo die Reise hingeht. Das geht seit 30 Jahren gut.
Nachdem Erin Gray in ihrem Panel erzählte, wie schwer es ihr fällt mit den gepielten Emotionen klar zu kommen, stellte ein Trekkie diese Frage auch Nana. Der Körper weiss schliesslich nicht, wann es sich um echte und wann um gespielte Gefühle handelt. Erin bewältigt dies mit Tai Chi und Nana mit Meditation. Wobei es dennoch gelegentlich vorkam, das sie nachts von Cardassianern träumte.
Dann erzählt Sie uns noch eine weitere Annekdote von den Dreharbeiten bei DS9. Sie rutschte einmal auf einer Metalltreppe aus als es nach langer Trockenheit regnete und alles glitschig war, und setzte sich so sehr unsanft auf ihren Po. Diesmal wurde Sie direkt eingepackt und in Ihrer Maske, aber noch ohne Kostüm ins Krankenhaus gefahren. Der Arzt kam in ihre Unterlagen vertieft in den Untersuchungsraum hinein und sagte "Sie sind also gestürzt und haben ... OH MEIN GOTT !!!". Nana klärte ihn gleich auf das sie auf den Hintern gefallen sei und die Nase nur ein sehr gut gemachtes Makeup sei. Die Bajoranische Nase kennt Ihr ja. Darauf der Arzt, wenig überzeugend: "Oh, ja das wusste ich."
Am Ende lobte sie dann noch die Fans als höfliches gebildetes Völkchen. Wir würden so gute Fragen stellen "and I answer them".
Trailershow mit Marc B Lee
Wie jedes Jahr zeigt Marc wieder eine Reihe Trailer von Filmen, die einen Besuch lohnen könnten. Es ist auffällig wie immer mehr die CGI in die Filme Einzug hält. Bald werden wir wohl die Programmierer und 3D-Designer auf der Con sehen:
- GI Joe (hmmm) - Ice Age 3 (irre witzig) - Transformers 2 (10 mal besser als 1. Teil) - Star trek (Cool!) - Terminator salvation - Astro boy - 2012 - Harry Potter 6 - Up (by Pixar) - Angles and Demons (Illuminati)
Wer an Twighlight Zone interessiert ist sollte die Gästeliste der RingCon im Herbst im Auge behalten.
James Collins
James Collins habe ich mir so "lieb" nicht vorgestellt: Rasiert, im Anzug und mit kurzen Haaren und ein bisschen schüchtern. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Schauspieler im realen Leben sind (wenn man das auf der Bühne so nennen kann). Leider musste er die Convention direkt nach seinem Panel verlassen, so dass er nur dieses eine Zusammentreffen mit den Fans hatte (Normal sind zwei Panels). Am Sonntag morgen um 7 Uhr musste er bei Dreharbeiten in London sein.
Bei den Panels der BSG-Darsteller ging es leider nie ohne irgendwelche bösen Spoiler ab, da wir in Deutschland ja leider 2 Staffeln hinterherhängen. James zog einmal seinen Kollegen Jamie Bamber (Lee Adama - Apollo) damit auf, dass er rückwärts gelesen ein Eel wäre. Jamie schoss daraufhin schlagfertig zurück, dass Baltar rückwärts Rat Lab lautet! Was sich die Autoren dabei wohl gedacht hatten?
Kostümwettbewerb
Eines der Highlights der FedCon ist immer der Kostümwettbewerb. Den ganzen Samstag über sieht man schon immer wunderbar kostümierte Fans und Utensilien. Letztes Jahr war es z.B. ein All Terrain Armored Transport (AT-AT). Dieses Jahr bleiben mir besonders R2D2, Alien ein Ori-Priester in Erinnerung. Während Christopher Judge sich wahrscheinlich am ehesten an die grünhäutige Orion-Sklavin erinnern wird:
Im Anschluss gab es ein "Konzert" der Sarlac Survivors. Einer Star Wars Show Band aus Nürnberg, die ein tolles Playback-Konzert großer Rockmusik in Star Wars Kostümen hingelegt haben und den ganzen Saal zum wackeln brachten. Als Höhepunkt und Zugabe traten dann noch Kiss auf, die in Ihren Kostümen auch noch die abendliche Disco unsicher unsicher machten.
Neben der Convention fand dieses Jahr parallel auch das Volksfest Rhein in Flammen mit großem Feuerwerk am Abend direkt in der Nachbarschaft des Maritim statt. Das Thema des Feuerwerks war ganz passend "The Royal Sky". So das synchron zu den Klängen von Star Wars und Captain Future das Schauspiel zu geniessen war. Während die Massen dann zu ihren Autos strömten, konnten wir ins Maritim zurückkehren und den Abend wieder in der Bar ausklingen lassen.
Gegen 19 Uhr begann dann die Opening der FedCon 2009. Tobias Richter hat wieder eine schöne Computeranimation zur Eröffnung gerendert, die bei Vimeo zu finden ist:
Diesmal ging es mit einem der Knüller des Wochenendes los. Paramount hat sich erstmalig und nur für die FedCon überreden lassen, Ausschnitte aus dem neuen Star Trek Film zu zeigen. Wir durften 28 Minuten des Films sehen. Den neusten Trailer und dann 3 Ausschnitte von ca. 6 Minuten Länge. Dafür mussten alle elektronischen Geräte (Handy, Fotoaparate und natürlich Kameras) ausgeschaltet und alle Türen geschlossen werden. Die Herren in den schwarzen Anzügen positionierten sich und überwachten den Raum mit Nachtsichtgeräten, während das Con-Staff durch die Gänge patroulierte. Aber es hat sich gelohnt. Ich kann nur sagen: Geht ins Kino und seht Euch den Film an! Es lohnt sich!
Im Anschluss ging dann die eigentliche Opening los mit einer netten Lasershow zu den diversen Titelmelodien aller Serien, die die Con abdeckt (also auch Babylon 5, Stargate, Eureka, BSG).
Und dann zogen wie üblich alle Gäste der Con auf der Bühne ein und sprachen ein kurzes Grußwort. Naja, bis auf Nichelle Nichols. Sie sprach ein bisschen länger, als Sie die Geschichte erzählte, dass Sie Star Trek nach der ersten Season verlassen wollte. Die Rolle war nicht sehr anspruchsvoll. Dr. Martin Luther King jedoch änderte Ihre Meinung, als er Sie persönlich mit seiner Familie aufsuchte und die Bedeutung Ihrer Rolle für die Gleichberechtigung verdeutlichte.
Auch wenn Sie den Rahmen ein wenig sprengte, lauschten alle Zuschauer fast andächtig Ihren Worten. Nicht verschweigen möchte ich auch den Auftritt von John Billingsley. Er entledigte sich kurzerhand seines T-Shirts, das er seit seinem letzten Con-Besuch hat, das den Moderator der FedCon Marc B. Lee zeigt.
Nachdem John Billingsley in der Opening seinen Oberkörper entblöste, trat er zu seinem Panel um 22 Uhr ohne Hose auf die Bühne. Seine Frau Bonni konnte das nicht mitansehen und stürmte auf die Bühne um ihm seine Hose wieder anzuziehen. Dieses Panel war ein einziger Klamauk und wir hatten alle unseren Spass zum Abschluss des ersten Tages. Anschliessend trafen sich Stars und Fans in der Bar zu Cocktails und Discomusik.
Die FedCon 18 hat Ihre Tore in Bonn Bad Godesberg im Maritim geöffnet. Für 3 Tage herrscht dort wieder der intergalaktische Ausnahmezustand. Gefühlt und wahrscheinlich auch real sind dieses Jahr soviele Stargäste an Bord, wie nie zuvor. Die Gästeliste findet Ihr auf der offiziellen Website des Veranstalters.
Der erste Tag begann wie üblich mit der Anmeldung für die Con im nächsten Jahr ab 9 Uhr. Um 10 Uhr war dann Einlaß und ein erster Streifzug durch die Räumlichkeiten, Händler und Ausstellerbereiche folgte. Ab 12 Uhr begann das Programm und um 14 Uhr startete mit einer akademischen Verzögerung von 15 Minuten das erste Starpanel von Richard Hatch.
Richard Hatch
Richard Hatch (alias Apollo bzw. Tom Zarek) war bereits vor einigen Jahren auf Con 10 und zeigte einen Trailer ("Second Coming" 12 Jahre alt) den er zusammen mit Schauspielern und Special Effects Leuten und Fans erstellt hatte, um die alte Serie wiederzubeleben. Die Studios glaubten nicht, das es Fans für das alte Zeug gibt. Aber mit diesem Trailer und dem Feedback der Fans gelang es ihm offensichtlich das Studio zu überzeugen.
Er selbst ist (Überraschung) ein big Fan der BSG Serie. Als ihm dann die Rolle Tom Zarek, eine Art Nelson Mandela (nur etwas düsterer angelegt) angeboten wurde, konnte er nicht nein sagen. Von allen Rollen die er gespielt hat ist diese seine Lieblingsrolle.
Aktuell wird geplant/gearbeitet an neuem Dreh der Originalfilme. Und schliesslich zeigt er noch einen Trailer vom Ende Season 3, der uns ein bisschen spoilt, aber das läßt sich auf der FedCon eigentlich nie umgehen.
Max Grodenchik
"Wer mich noch nicht live gesehen hat: So sehe ich aus. Ich spiele Quark ..." Ungefär mit diesen Worten eröffnete Max Grodenchik sein Panel. Er spricht sehr gut deutsch und sticht damit natürlich alle anderen Schauspieler die dieses Jahr anwesend sind locker aus. Er beginnt damit aus dem Programmheft zu zitieren und weisst auf die Fehler hin: Es ist nicht richtig im Programmheft geschrieben, dass er fliessend deutsch spreche und das Geburtsdatum sein auch falsch. Seltsamerweise sei auch sein Name auf Bajoranische Art geschrieben woren: Grodenchik Max, während alle anderen Schauspieler korrekt geschrieben wurden.
Er hört oft: "Your looking like Rom." DAS IST KEIN KOMPLIMENT! Er ist ein Ferengi, und da könne man auch schonmal ein bisschen übertreiben und z.B. sagen "You look like Jonathan Frakes!"
Als er zur Audition eingeladen wurde, wusste er nicht, was ein Ferengie ist. Was er in der Ausschreibung las konnte er aber nicht glauben. Sein Zimmergenosse und sein Bruder erklärten Ihm das dann unmissverständlich, so wie sie die Ferengie in ihrem ersten erscheinen in einer TNG-Folge kannten: Geldgierige kapitalistische wilde zischende Gnome (er spielt das ein bisschen vor). Während der Audition erzählte was sein Zimmernachbar und Bruder ihm beschrieben und spielte er das genau so. Daraufhin sagte die Jury zu Ihm: "Tell your Brother and your Roommate that we have a job for them!"
Jedenfalls hatte er seine Audition vermasselt und wunderte sich, als er erneut eingeladen wurde ... und vermasselte es wieder. Er sass gefrustet auf der Eingangstreppe, als Armin Shimmerman vorbeikam, der ebenfalls vorgesprochen hatte. Er meinte, "Its between us!". Woher wusste er das? Armin sagt, sie haben nur 2 "short people" eingeladen! Weiser Armin!
Angesprochen auf seinen Einfluss auf die Rolle des Rum erklärte Max, dass dies meist nur indirekt funktioniere. Die Autoren sähen, wie ein Schauspieler die Rolle mit Leben füllt, und was er besonders gut macht bzw. worin er gut ist. Und dann bauen Sie die Rolle in der entsprechender Richtung aus.
Zum Abschluss seines Panels singt Max uns noch ein selbstgedichtetes Lied nach der Melodie von Reinhard May's "Über den Wolken". Bei Ihm lautet die Titelzeile etwa so: "Über den Vulkan-i-er, den Klingonen spricht man, aber ich finde den Ferengi interessant"
Richard Arnold
Richard Arnold ist der Star Trek Experte schlechthin. Gene Roddenberry hat Ihn immer hinzugezogen bei Fragen zur Historie u.s.w. Auch war er gut befreundet mit Familie Roddenberry seit Ron Roddenberry's Geburt und er hat wohl weltweit die meisten Conventions überhaupt besucht. Zum Gedenken an Majel Roddenberry, die am 18. Dezember letzten Jahres verstorben ist, zeigte er einen Film mit Bildern und Film-Szenen aus Ihrem Leben, diversen Filmen und Urlaubsvideos.
Im neuen Star Trek Film spielt Richard eine Comparsen-Rolle als Romulaner. Er ist für 2,5 Sekunden zu sehen. Da der neue Film fast ausschliesslich von Leuten gemacht wurde, die bisher keine Verbindung zu Star Trek hatten, wird dieses "Convention thing" um den Kult für sie noch eine zu lernende Erfahrung sein. Bin gespannt, wann wir die ersten Schauspieler auf der FedCon sehen werden. Allerdings ist genau das für viele auch ein "Problem". Einen William Shattner oder Leonard Nimoy wechselt man nicht aus. Der neue Regisseur hat alle ehemaligen Beteiligten (inkl. Richard) angerufen und ihnen versichert, das er ihr "Erbe" ehren und achten wird. Richard zitiert einen Artikel der Times, der sich positiv des neuen Films annimt: "Well, yes. It’s a phenomenon, Jim, but not as we know it."
Marc Alaimo
Marc Alaimo bewunderte den Saal des Maritim und würde gern Shakespeare hier spielen. Zusammen mit anderen Schauspielern wurde eine Sightseeing-Tour gemacht. Am beeindruckendsten fand der den Kölner Dom. Während des Panels hatte er leichte Probleme mit dem akustischen verstehen der Fragen und kniete sich direkt vor die Lautsprecherbox.
Jeffrey Combs
Vor der Opening Ceromony gab es noch ein Panel von Jeffrey Combs, der diverse Rollen in verschiedenen Star Trek Serien gespielt hat, wie z.B. den Andorianer Shran bei Enterprise, Weyoun bei DS9 oder Brunt bei Voyager. Immer in viele Schichten Makeup verpackt.
Das besondere z.B. an seiner Rolle als Weyoun war, das er oft starb. Als er Weyoun das erstemal spielte verlieh er Ihr so viel Ausdruck und somit Potential, dass die Autoren es bedauerten ihn direkt um die Ecke gebracht zu haben. Und so wurde das Clonen der Rasse Vorta erfunden. Und er wurde 7 mal gecloned. Beim Lesen des Skripts für seine nächste Episode konnte er dann gelassen über den Umstand hinweg sehen: "They killed me again? Well!"