Läßt sich ein Programm mehrfach öffnen unter Mac OS X? Im Prinzip ja. Grundsätzlich läuft jedes Programm nur mit einer Instanz und beim erneuten Aufruf des Programms holt das OS diese in den Vordergrund.
Die Standardlösung für dieses Problem ist das Duplizieren des Programms. Diese Lösung gefällt mir nur überhaupt nicht. Man muss immer wissen, welche Instanz man bereits laufen hat, man verdoppelt den Speicherverbrauch, etc.
Eine viel sauberere Lösung ist die Verwendung des Terminals mit dem "open" Kommando. Mit dem Parameter "-n" wird schlicht eine weitere Instanz des selben Programms gestartet. Ich nutze das gerne, wenn ich mit Audiobook-Builder Hörbücher zusammenstelle. Während eine Instanz CDs einliesst kann ich auf einer zweiten Instanz aus Dateien oder iTunes heraus parallel ein anderes Hörbuch erzeugen.
Zur schnellen Navgation zwischen Verzeichnissen empfiehlt sich ein kleines Bash-Skript (Autojump), das eine Datenbank der benutzten Verzeichnisse anlegt, so dass man durch Angabe von Teilstrings schnell in das entsprechende Verzeichnis wechseln kann.
Dazu legt autojump eine kleine Datenbank der genutzten Verzeichnisse und der Häufigkeit der Nutzung an. Wenn genügend Daten gesammelt sind kann man dann mit der Eingabe von markanten Teilen des Verzeichnisnamens in das Verzeichnis wechseln. Es unterstützt auch Tab-Vervollständigung.
j mp3
springt z.B. ins Verzeichnis "/home/gwb/my mp3 collection". Praktisch: Wenn nur "j" ausgeführt wird, wechselt autojump in das meistverwendete Verzeichnis, bzw. das zweite, falls man gerade in Ersterem ist.
Mit jumpstat kann ein Status der gesammelten Daten abgerufen werden.
Die Installation ist sehr einfach und schnell erledigt:
Auspacken des Pakets.
Auf dem Mac reicht einfach ein Doppelklick und das tar.gz Archiv wird in ein entsprechendes Unterverzeichnis entpackt.
Das Installationsskript starten.
Dazu muss die Datei ausführbar sein.
chmod +x install.sh
Anschliessend kann das Skript mit
./install.sh
gestartet werden.
Abschluss. Die Installation läuft automatisch und stellt bei Bedarf noch die Frage, ob das Skript in die .basrc installiert werden soll. Wenn Ihr die Option verwendet ist noch eine Korrektur erforderlich, damit es nicht zu einer Endlosschleife beim Aufruf der .bashrc kommt. Dafür müssen die letzten Zeilen des Skripts gelöscht oder wie folgt auskommentiert werden:
Eigentlich ist das Folgende nichts aussergewöhnliches und unter Linux Alltag, aber da ich auf meinem Mac die Kommandozeile selten nutze, will ich hier mal festhalten, was ich recherchiert habe um diese etwas komfortabler zu gestalten, wenn man das OS X Standardtool Terminal einsetzen will. Ziel ist es den Prompt zu ändern und ein paar Alias-Einträge einzurichten.
Die Konfigurationsdatei automatisch einlesen
Das Hauptproblem ist die Einbindung der Konfigurationsdatei. Und leider ist das wohl auch von der Version von Mac OS abhängig. Meine Beschreibung bezieht sich auf Snow Leopard und ich gehe davon aus, dass die Bash-Shell verwendet wird. Wenn an der Standardkonfiguration nichts geändert wurde, dann ist diese bereits gesetzt.
Jedenfalls musste ich einiges recherchieren und ausprobieren bis die Konfiguration zuverlässig geladen wird, wenn
Terminal gestartet wird,
ein zusätzliches Fenster geöffnet wird oder
ein neues Tab aktiviert wird.
Ärgerlicherweise verhält sich Terminal dabei nicht einheitlich und zieht unterschiedliche Konfig-Dateien je nach Situation an. Der relativ einfache Fix ist, das man zwei identische Konfigurationsfiles einsetzt, bzw. eine Master-Konfig-Datei und einen symbolischen Link darauf für die andere Datei. Es mag auch andere Lösungen geben, aber diese funktioniert.
In der Terminalkonfiguration muss als Shell die Standardeinstellung beibehalten werden - also /bin/Local/login.
Im Homeverzeichnis des gewünschten Users muss die Datei .bashrc und .bash_profile angelegt werden. Bei mir ist .bashrc der Master für den Symbolischen Link.
Anlegen des Master-Konfigfiles: nano .bashrc oder vi .bashrc
Anlegen des Symbolischen Links: ln -si .bashrc .bash_profile
Ich gehe im Folgenden davon aus, dass die Konfiguration wie oben beschrieben verwendet wird.
Prompt anpassen
In der .bashrc muss die Environmentvariable PS1 mit den Optionen für den Prompt gesetzt werden. Die meist genutzten Optionen lauten wie folgt:
\t - Aktuelle Zeit
\d - Aktuelles Datum
\W - Aktueller Verzeichnisname ohne Pfad (z.B. Desktop/)
\w - Aktueller Pfad und Verzeichnisname (z.B. /Users/Admin/Desktop)
\h - Hostname
\u - Username
\# - Kommando Nummer
\n - Zeilenumbruch
Folgender Eintrag z.B. export PS1="\t - \w\n\u@\h: "
Liefert folgenden Prompt: 14:40 - /user/Home/username Username@meinMac:
Alias eintragen
Einen Alias trägt man dann ebenfalls einfach in die .bashrc ein, wobei hier keine Unterschiede zur Linux Bash vorhanden sind. Ein paar Beispiele:
Da in meinem Umfeld aktuell viele neue iPhone Besitzer auftauchen, führe ich hier mal mein Minimalset von Apps auf, ohne die meiner Meinung nach ein iPhone nicht auf die Strasse gehen sollte. Ergänzungen sind sehr willkommen! Schreibt einfach einen Kommentar.
Shazam Es läuft ein cooler Titel im Radio, auf einer Party, im Kaufhaus oder Fernsehen, den Ihr nicht kennt? Kein Problem. Shazam hört hin und erkennt in den meisten Fällen, worum es sich handelt. Neben den Informationen zu Künstler, Album und Titel selbst werden noch viele weitere hilfreiche Infos (und natürlich ein Link zu iTunes aber auch Youtube) ergänzt. Link zur App Gratis
Lieferungen (Delivery Status touch) Jeden Cent wert ist diese App, insb. für Online-Besteller. Sie hält ein Auge auf Eure Bestellungen, während sie auf der Reise sind. Für viele Onlineshops direkt (z.B. Amazon oder Apple), aber insb. für nahezu jedes Transportunternehmen mit Trackingsystem (DHL, UPS, TNT, ...) bekommt Ihr hier einen perfekten Überblick über Status und wahrscheinlichen Liefertermin, sofern das Trackingsystem dies unterstützt. Link zur App 3,99 €
Momento Schön gemachte App für Tagebuchschreiber, insb. durch die Verbindung zu Twitter, Facebook und last.fm. Die App zieht sich neben den Tagebucheinträgen, die mit Bildern, Tags und Personen verbunden werden können, auch die Daten aus den Social-Accounts hinzu, was eine prima Ergänzung fürs Tagebuch darstellt. Leider kann man jeweils nur einen Account einbinden. Link zur App 2,39 €
Twitter Aus Tweetie wurde die Twitter-eigene App Twitter, mit der sich auf dem iPhone nun kostenlos die eigenen Twitter-Accounts komfortable nutzen lassen. Ich gehe davon aus, dass Ihr mit Twitter etwas anfangen könnt. Wenn nicht wird es aber Zeit. Denn SMS war gestern. Link zur App Gratis
Faces Visual Photo Dialer Das iPhone ist ja eigentlich auch ein Telefon! Um schnell eine bestimmte Person anzurufen eignet sich hervorragend diese kleine App. Hier werden analog zu den Apps auf dem HomeScreen die Fotos der Personen dargestellt. App starten, Person antippen und schon wird gewählt. Es gibt eine Kostenlose und eine Bezahlversion, die mehrere Seiten anbietet. Link zur App Gratis (1,59 €)
DB Navigator Für Bahnfahrer eine praktische und einfache App um den Fahrplandschungel der Bahn zu durchforsten. Link zur App Gratis
Groups 2 - Kontakt Management mit Stil Eine sehr gut entworfene und durchdachte App, die sehr schön die Touchbedienung des iPhones nutzt, um das Adressbuch zu ordnen. So können die Kontakte diversen Gruppen zugeordnet werden oder fehlende Informationen durch intelligente Gruppen schnell gefunden werden (z.B. Alle Kontakte ohne Bilder oder Email). Link zur App 2,39 €
AIM Free Einfaches Tool für Chat mit Push-Benachrichtigung, wenn neue Nachrichten eingehen. Link zur App Gratis
iOutBank (Pro) Eine sehr übersichtliche und praktische App zur Sichtung verschiedener Konten diverser Banken. leider werden nicht alle Banken unterstützt, bzw. bieten nicht alle Banken entsprechende Schnittstellen an (z.B. Commerzbank nicht). Mit der kostenlosen Version läßt sich ein Konto einer Bank nutzen. Link zur App Gratis
Circulator Eine App der ersten Stunde der iPhones. Sie hilft Euch bei der Verwaltung verliehener oder geliehener Artikel. Kurz ein Foto des Artikels machen und Namen aus dem Adressbuch auswählen, schon vergesst Ihr nicht mehr, wer was hat. Link zur App 0,79 €
Remote Eine App von Apple, die nicht fehlen darf, wenn Ihr mit iTunes Eure Musik auch hört. Über diese App lässt sich iTunes perfekt fernsteuern und mit iTunes-DJ auch von anderen iPhone-Nutzern die Playlist der Party füllen. Link zur App Gratis
AirVideo Free Sehr praktische und einfach zu handehabende App, um Eure Video-Sammlung auf dem iPhone verfügbar zu machen. Die Videos werden automatisch passend konvertiert. Auch hier gibt es eine kostenlose Version, die nur 6 Filme pro Verzeichnis unterstützt. Link zur App Gratis (2,39 €)
EyeTV Ein muss für alle Besitzer von EyeTV-Zubehör für Euren Mac, um TV live auf das iPhone zu streamen, Aufnahmen anzusehen oder zu programmieren. Ohne die entsprechende Hardware ziemlich nutzlos. Link zur App 3,99 €
Reeder Sehr übersichtlicher und intuitiv zu bedienender RSS-Reader für Euren Google-Reader-Account. Für mich aktuell der Hauptzugang zu Nachrichten und Informationen unterwegs. Link zur App 2,39 €
Cocktails Grosse Sammlung von Cocktail-Rezepten, falls mal ein Party-Gast einen exotischen Wunsch hat, oder Ihr gerne experimentiert. Link zur App Gratis
Sport1 Kostenlose übersichtliche App zu Formel 1 und Fussball-News mit Push-Benachrichtigungen für Tore und andere Ereignisse. Link zur App Gratis
Amazon.de Statt die WebSeite von Amazon aufzurufen, gibt es alternativ auch eine praktische App, die die Nutzung des Shops etwas erleichtert. Link zur App Gratis
1Password / 1Password Pro Gerade in Kombination mit dem 1Password-Tool auf dem Mac, aber auch sehr gut als Stand-Alone App auf dem iPhone geeignet, verwaltet dieses Tools Passworte, PIN-Nummern, Accountdaten etc. in einer verschlüsselten Datenbank. Link zur App 5,49 € (Pro: 11,99 €)
iSSH Mal eben von unterwegs per SSH auf einen Server einloggen und die Konsole nutzen. Link zur App 7,99 €
DropBox Die DropBox ist an sich schon ein Tip, den Ihr Euch auf jeden Fall ansehen solltet: www.dropbox.com. Dropbox ermöglicht die genial einfache Synchronisierung von Verzeichnissen zwischen verschiedenen Rechnern über das Internet. Mit der zugehörigen App kann dann auf die Inhalte dieses Verzeichnisses vom iPhone aus zugegriffen werden und Dokumente, Bilder u.s.w. angesehen werden. Link zur App Gratis
TouchMouse TouchMouse von Logitech ermöglicht die gut funktionierende Verwendung des iPhone als Eingabegerät (Maus und Tastatur) für Mac und PC über WLAN mit einem entsprechenden Server-Programm für den zu steuernden Rechner. Link zur App Gratis
Zum Schluss der Aufstellung noch ein paar Spiele, die man gesehen haben sollte:
DoodleJump Natürlich darf dieses süchtig machende Geschicklichkeitsspiel mit den vielen Themenvarianten je nach Jahreszeit nicht fehlen. Immer auf dem Sprung zum nächsten sicheren Stand und auf der Jagd nach Rekorden. Link zur App nur 0,79 €
Carcassonne Brillante, detailreiche und liebevolle Umsetzung des Brettspiel-Klassikers mit Multiplayer-Modus für unterwegs. Via Push-Benachrichtigung werdet Ihr informiert, wenn Ihr wieder am Zug seid. Link zur App 3,99 €
Peggle Faszination der Physik und auch mit dem gewissen Suchtfaktor versehen. Es geht darum ein Feld von Objekten mit einer Kugel abzuräumen, die von den getroffenen Objekten abprallt und sie damit auflöst. Ziel ist es mit 10 Kugeln zumindest alle orangefarbenen Objekte zu treffen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. Link zur App 2,39 €
Galcon Lite Ein gutes Strategiespiel in dem auf simpelste Weise Planeten erobert werden müssen. Die Größe des Planeten bestimmt, wie schnell die Bevölkerung wächst. Mit flinken Fingern werden Anweisungen für die Flotten gegeben, um neutrale oder gegnerische Planeten zu erobern und das eigene Reich auszubauen. Ziel ist es alle gegnerischern Planeten einzunehmen. Auch hier gibt es eine kostenlose Version. Link zur App Gratis (2,39 €)
Zwei der Apps, die ich hier eigentlich vorstellen wollte, und die ich auch häufig nutze, scheint es im AppStore nicht mehr zu geben. Schade. Es gibt viele neue Apps, die diese Lücke schliessen, deshalb führe ich hier die verschwundenen Apps noch auf. Die richtige Alternative könnt Ihr dann selbst suchen:
Einkaufsliste Eine schöne kleine App, mit der sich diverse Einkaufszettel führen lassen für Supermarkt, Baumarkt, Discounter, Getränkehandel etc. . Die Artikel können in Kategorien gruppiert, mit Bildern versehen und Maßangaben versehen werden. Im Laden tippt Ihr dann einfach die Checkbox an, wenn der Artikel im Wagen gelandet ist. Die Einkaufsliste lässt sich auch per eMail versenden, wenn mal jemand anderes einkaufen geht, der kein iPhone hat.
RedLaser Für den schnellen Preisvergleich im Laden. Einfach den Barcode ds Artikels mit der Kamera des iPhones anvisieren und schon sucht die App nach Angeboten in diversen Internet-Shops. So könnt Ihr schnell abschätzen, ob das angepriesene Schnäppchen wirklich eines ist!
Fortsetzung zum 2. FedCon XIX Tag. Nachdem Kandyse McClure Aaron von der Bühne ziehen musste um selbst Ihr Panel anzugehen kam auch schon der Kostüm Contest. Einen der Preise in verschiedenen Kategorien hat das Bonner Trekdinner mit den "Windows 7 verseuchten Toastern" gewonnen. Die Jury mit Terry Farell und Manu Intiraymi durfte die Preise unter den 17 Teilnehmern verleihen.
Ich glaube es war dieses Jahr das erste mal, das eine Teilnehmerin in zwei Kategorien einen Preis gewonnen hat. Die als Operndiva aus "Das 5. Element" erschienene Mitbewerberin sang auch das zugehörige Stück aus dem Film mit einer imposanten Stimme. Obwohl der Auftritt dadurch etwas länger dauerte lauschten alle andächtig dem Gesangskunststück.
Tamoh Penikett - (Helo, BSG)
Kann man es fassen, das er mal seinen eigenen Geburtstag vergessen hat, weil er so hart arbeiten musste? Die Familie wunderte sich, das sie alleine feiern konnten. Die Party hat er dann am nächsten Tag nachgeholt.
Ach, ja: Er sah Jamie bisher auch nicht nackt. "Thank God!" Grace hingegen schon. Aber dazu wollte er nicht näher ins Detail gehen und schweigt. Allerdings ist das mit einem Kaugummi kauenden Kameramann in einem Meter Entfernung und 15 Personen Crew rundherum auch nicht wirklich sexy.
Es gab viele Momente in der Show, auf die er stolz sei. Obwohl es eine "Dark Show" ist, war das Team integer und gut, wie eine große Familie. Man konnte sich auch mal fallen lassen und wurde aufgefangen. Er selber ist von seiner Rolle her wie so eine Art "Social worker Helo". Er spielt diese Rolle ein bisschen in der Show, aber auch in seiner privaten Community.
Joe Flanigan - (Lt. Col. John Sheppard, SGA)
Rodney erzählte ihm täglich was er gefrühstückt hat. 20 Minuten lang. 5 Jahre lang. Täglich! Deshalb musste die Show leider gecanceled werden.
Er schilderte die Versuche der Makeup-Artists seine Haarpracht in Zaum zu halten. Aber seine Haare scheinen sich nicht kontrollieren lassen zu wollen. So das irgendwann dann die Special-Effects-Truppe geholt wurde und eine Art Kunststoffkleber in seine Harre gaben. Das ging eine Zeit gut, aber dann machte es "Punk ... Punk ..." und die Harre standen ihm wieder zu Berge.
Auf Atlantis hat er die Inneneinrichtung seiner Kabine modifiziert, da die Autoren für Ihn keine Hintergrundstory entwickelten. So wollte er zumindest dort Anhaltspunkte deponieren. So hatte er z.B. ein Telefonat mit Johnny Cash geführt, um in zu fragen, ob er ein Poster von Ihm aufhängen dürfe. Nachdem dieser zunächst verneinte überzeugte er Ihn, das er der erste Country-Sänger wäre, der dann im Weltraum gehört würde. Das überzeugte Ihn dann doch, und so hin fortan ein Johnny Cash Poster in seiner Kabine.
Spassig muss auch die Folge gewesen sein, in der Teal'c Atlantis besuchte. Ronan und Teal'c konkurrierten in der Folge in jeder Situation miteinander. Aber wenn die Kameras nicht liefen führten sie Ihre Anfeindungen weiter fort.
Joe bzw. John wollte immer die Waffe von Ronan haben. Es wäre ja kein Problem gewesen in der Pegasus-Galaxis diese Waffen aufzutreiben. Aber die Autoren wollten das nicht. Es sein eine spezielle Fähigkeit von Ronan, und die sollte er als Merkmal behalten. DAS wird er in seinen Memoiren erwähnen.
Michael Dorn (Ltd. Commander Worf, TNG + DS9)
Michael Dorn hat schon sehr viele Conventions besucht, aber nichts geht über die deutschen Fans, sagt er.
Er erzählt, das Paramount nach Nemesis mit dem Thema Star Trek abgeschlossen hatte. Alle Kulissen wurden abgerissen und Planungen beendet. Zu der Zeit begab es sich aber auch, das man von J. J. Abrams so toll fand, das man ihn unbedingt haben wollte. So bekam er das Angebot 3 Filme machen zu dürfen. Er nahm an unter der Bedingung, das der erste Film ein Star Trek Film sei.
Ein zehnjähriger Bub fragt, was er am Spielen der Rolle von Worf am meisten möge. Wie aus der Pistole geschossen am die Antwort: "The Woman" - Gelächter. Darauf fragt der Junge, wie er das denn meinen würde? - Mehr Gelächter. Tja, aus der Nummer kam er nicht mehr so richtig gut raus.
Nachdem Michael mit TNG fertig war wollte er nie wieder eine Rolle mit soviel "Maskerade" spielen. Diese endlosen Schminkaktivitäten mitten in der Nacht. Dann rief eines Tages sein Manager an und erzählte von dem Angebot bei DS9 einzusteigen. Er wehrte direkt ab und redete auf seinen Manager ein, das er das nicht wieder ... "Wieviel wollen die zahlen?" ... "OK".
Was mit Spot passiert sei? Nun Worf habe ihn verspeist!
Im Grunde sei Worf ja eine gute Rolle. Worf redet nicht viel. Im Prinzip läuft es doch meistens so ab, das Picard etwas von Ihm wolle.
Picard: "Mr Worf, would you ... bla bla bla ... bla bla bla ... bla." Worf: "No!" Picard: "Mr Worf! But bla bla ... bla bla bla ... blaaaa bla." Worf: grummel grummel. "Here Sir!"
Neben der stoischen Ruhe und Grimmigkeit die Worf so verbreitete brachte Michael Dorn aber auch den Klingonischen Kampfstil also Martial Arts und die Ideen für die Waffen in die Serie. explizit z.B. das Batleth. Wenn man sieht, das andere Schauspieler nichts bewirken oder ändern konnten, ist das schon erstaunlich. Vielleicht liegt es ja auch an der Maske, das er Angebote machen konnte, die die Produzenten und Autoren nicht ablehnen konnten.
In seiner Rolle als Worf kommt Michael Dorn häufig mit Pflaumensaft in Kontakt. Worf schmeckt der Saft sehr gut, seitdem Guinan ihn irgendwann mal damit vertraut gemacht hatte (Pflaumensafterwähnungen). Wie das so mit Fans ist, bekam er dann immer häufiger Pflaumensaft geschenkt, so dass sein Kühlschrank irgendwann mal überquoll von verschiedenen Pflaumensaftsorten. Als Ihn seine Mutter besuchte geschah das unvermeindliche, als sie den Kühlschrank öffnete erstarrte sie und fragte: "Are you ok?" Tja, das ist halt so ein Star-Trek-Ding.
Kiss
Abschliessend gab noch das Konzert der die Kiss Coverband, die schon letztes Jahr auf der FedCon aufgetreten war. Wobei die Soundanlage so furchtbar laut aufgedreht wurde, das viele die Mainbridge verliessen und auch ich mich auf den Weg in die Pianobar machte. Die Show und die Pyro-Effekte waren gut.
Neben meinen gesammelten und festgehaltenen Eindrücken zur vergangenen FedCon XIX kann man viele Inhalte und Rückblicke im Netz finden. Ein paar Fundstücke habe ich im Folgenden zusammengestellt - hauptsächlich aus dem Twitterstream zur FedCon gefischt.
Sehr guter, ausführlicher und umfangreicher Bericht zum Freitag und Sonntag auf der FedCon von myFanbase.
Auch auf fedcon.startrek.de wurden Eindrücke und vor allem viele Bilder gesammelt.
Fotogalerie mit 780 Bildern von Ingo Rohlfs. Einige Bilder zur FedCon XIX von DarkFrequenzy. 385 Bilder von der FedCon XIX von argosy_ops.
Podcast und Fotos zur FedCon von Babbel-Net. Aber natürlich hieß der frühere MC nicht Marc B. Davis sondern Marc B. Lee.
Bericht über den 2. Tag auf der FedCon XIX 2010. Der Samstag ist eigentlich immer der ereignisreichste Tag auf der Convention. Mit Kostümwettbewerb, vielen Panels meist einer Abendveranstaltung (dieses Jahr erneut eine Kiss Coverband) und neu auch dem Guinness-Record-Versuch. Das erste Panel des Tages war direkt um 10 Uhr Chase Masterson für mich.
Trotz der frühen Stunde versprühte Chase direkt von Anfang an Ihren Charm und weckte die Lebensgeister der Trekkis. Sie spielt "Leeta" in DS9. Gecastet wurde Sie ursprünglich für Martha, das D'abo-Girl, das sich in Jake Sisko verguckt hat. Sie war unter den letzten beiden, hat aber offensichtlich die Rolle nicht bekommen. Einige Zeit später bekam sie dann die Rolle der Leeta und erfuhr ein paar Folgen später, das die Produzenten die Rolle speziell für sie in die Handlung hineingeschrieben haben. Sie muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
Während des Panels hat sie eine ganze Reihe von Songs aus Ihren CDs vorgetragen und viel Gefühl und Engagement hineingelegt. Sie singt seit sie 5 Jahre alt ist, also seit 17 Jahren (Mathematik ist wohl nicht ihre Stärke).
Für einen Song an einen Star Trek Fan holte sie sich einen Trekki aus dem Publikum, der tapfer und mutig sein sollte. Ihn umgarnte sie dann mit ihrem Gesang und extremer körperlicher Nähe. Schliesslich begann sie auch den Ärmsten zu entkleiden. Aber so richtig wollte er nicht mitspielen, wahrscheinlich weil seine Frau im Saal saß. Abschliessend schmollte sie dann kurzzeitig, weil sie normalerweise die Jungs immer ausgezogen bekommt.
Die Frage, wie es sei einen Ferengi zu küssen handelte sie Kurz ab mit "It hurts!". Mit Max Grodenchik (Rom DS9) sang sie im Universal Studios Park das Duett "something stupid".
Über den letzten Drehtag von DS9 war sie und das ganze Team natürlich traurig. Schauspieler und Crew waren wie eine Familie. Das Studio begann schon mit dem Abriss der unbenutzten Sets. Nur noch die Krankenstation stand halbwegs unberührt, so dass sie ein paar Dinge einsammeln und für einen guten Zweck versteigern konnte.
Martha Hackett (Seska, VOY)
Martha Hacket stand sehr gelassen und ruhig auf der Bühne und beantwortete brav alle Fragen der Fans. Ob Tim Russ auch Ihr irgendwelche Streiche spielte? Das musste sie verneinen. Irgendwie war dafür keine Zeit gewesen. Schliesslich zeigte auch Martha Ihr Gesangstalent und gab Acapella eine kurze Probe Ihres könnens. Sie sing Pop, Rock und Klassik gern.
Cliff Simon (Ba'al, SG1)
Wie man vielleicht schon am sehr langen folgenden Text zu Cliff Simon sieht, hat mich dieses Panel am meisten eingefangen.
Gefragt zur Klon-Folge erzählte Cliff, das er sich freute, als er dieses Drehbuch bekam. Diese nicht genauer bezifferte aber zahlreiche Menge an Klons bedeutete: "Yeah!!!" sie konnten Ba'al, also ihn, niemals mehr aus der Serie herausschreiben konnten.
Das Drehen der Folge war sehr interessant und aufwendig. Auf dem Boden waren Markierungen aufgeklebt, damit er sehen konnte, wo er mit welchem Klon stehen musste und wo die anderen stehen würden. D.h. die Takes waren auch entsprechend teuer. Direkt nach der Aufnahme konnte er auch schon die Crossfades sehen, so dass direkt über eine Neuaufnahme entschieden werden konnte, falls die Klone nicht zusammenpassen wollten. Leider bekam er aber nur EINEN Gehalts-Check vom Studio. Nicht die erwarteten 21 - für jeden Klon.
In einer Folge bekam er von Amanda Tapping einen Faustschlag ins Gesicht und ging entsprechend verdutzt laut Drehbuch zu Boden. "Wie war das?" Cliff erwiderte, dass er sich jedesmal freute, wenn Amanda ihn berührte. Als er am Boden lag gab sie Ihm ein Taschentuch, damit er sich das Blut abwischen konnte. Das stand nicht um Drehbuch und wurde leider auch nicht drin gelassen. Hätte gut gepasst.
Seine Lieblingsfolge ist Continuum.
Auch Cliff bringt Elemente seines eigenen Charakters in die zu spielenden Rollen ein. Seine Intention war es Ba'al menschlich, böse und funny darzustellen.
Richard Dean Anderson spielt sich eigentlich immer selbst. D.h. er ist O'Neill oder eher umgekehrt. So sah es zumindest Cliff Simon. Bei einem seiner ersten Drehs - eine Szene in der er als Hologramm mit O'Neill sprach - kam Richard einfach nicht ins Studio. So dass der Regisseur das Skript nahm und die Passagen selbst vorlas. Am Ende des Drehs kam Richard dann herüber und erzählte, das er im Nebenstudio gewesen wäre, weil da die Klimaanlage funktionieren würde. Das war also der erste Spass, den er abbekommen hat. Er selbst hat als "Irregulärer" keine Späße mit den Kollegen gemacht. Wenn er die Wahl hätte, würde er auch gern O'Neill spielen, wobei eigentlich: "Ba'al is the best!".
Er hat uns dann noch einen üblen Scherz enthüllt, den Chris wohl gern gespielt hat. Er hat früh morgens die Urinale mit Frischhaltefolie fein säuberlich überzogen, so dass man das mit halb verschlafenen Augen morgens nicht wahrgenommen hat. Böse böse!
Zu Beginn hatte er keine Ahnung, was einen Schauspieler in so einer SciFi-Serie im Hinblick auf Fans und Conventions etc. erwartet. Er findet das faszinierend und nutzt die Gelegenheit gerne um Feedback von den Fans zu bekommen, was man ja normalerweise im TV-Biz nicht hat. Seine erste Convention war in Nürnberg.
Schliesslich hat er noch einen 3 minütigen Trailer des von Ihm mit produzierten Western-Serie "Dust" gezeigt, für die die Website noch in Arbeit ist. Es ist geplant Webisoden zu veröffentlichen und die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, um die Serie zu verteilen. Gekoppelt mit dem Fandom kann in kurzer Zeit ein weltweites Publikum ansprechen werden, so dass die Studios vielleicht aufmerksam werden und eine TV-Serie daraus wird. So jedenfalls der Plan.
Er hatte sich für die Olympischen Spiele als Schwimmer qualifiziert, trat dann aber nicht an, weil er in Afrika zum Militär ging als "african american". So hat er auch in District 9 mitgewirkt, weil der Film in Südafrika gedreht und gehandelt hat. Sportlich ist er auch heute noch sehr aktiv mit Kite Boarding, Kajak, Standup Surfing und im Meer schwimmen.
Backstage BSG
Sehr interessant war auch der Vortrag von Josef Philipp. Er hatte den Auftrag erhalten für die Auktion der BSG-Ausstattung den Katalog zu erstellen und alle Gegenstände, die versteigert werden sollten abzulichten. Für einen BSG-Fan ist das natürlich der ultimative Traumjob. Er zeigte sehr viele seiner Fotos, die er leider nicht veröffentlichen darf. Aber man kann sich den Katalog wohl irgendwo für 35 € bestellen oder hier als PDF downloaden.
Ein Besucher von Vancouver wir nach Aussage von Josef wohl schnell feststellen, dass Vancouver eigentlich Caprica City ist, da alle Aussen-Drehs in der Stadt gemacht wurden.
Witzig fand ich auch, das ein Großteil der Ausstattung der BSG-Flotte von Ikea und/oder Homestead stammen. Insb. bei Adamas Quartier waren die Teppiche von Ikea und die Möbel von Homestead. Ich nehme an, das dieser Online-Store gemeint ist. Die Schreibtisch-Lampe (Auktionskatalog Nr. 718 für 300 $- 500 $) von Präsidentin Roslin gibt es auch heute noch bei Ikea für 25 €.
Eines Tages kam auch Robert Picardo vom Studio gegenüber vorbei um das Set zu besichtigen, auch er ein großer Fan der Serie ist. Josef machte mit Ihm eine Tour über das BSG Set und er durfte auch die Pilotenuniform anziehen. Die einzige, die Ihm passte (wie angegossen) war die von Starbuck. Es gibt auch ein Foto von Ihm in der Uniform, mit Photoshop in das Set integriert.
Guinness Record
Ein besonderer Spass war es, den von einer Londoner Veranstaltung aufgestellten Guinness-Rekord von 99 in Star Trek Kostüme gekleidete Personen auf einem Fleck auf der FedCon zu brechen:
Trailer Show
In der Trailer-Show, die früher Marc B. Lee "moderierte" wurden einige interessante Trailer für kommende Filme dieses Jahr gezeigt. Eine nette Ablenkung und Erholung vom ConProgramm.
Iron Man 2
Robin Hood mit Russel Crow
Resident Evil "Afterlife" in 3D
The Expandables mit hochkarätiger Besetzung: Sylvester Stallone, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger, ...
Family Guy Star war's Episode V
Prince of Persia
Aaron Douglas (Chief Tyrol, BSG)
Ein sehr lustiger Vogel und guter Entertainer ist Aaron. Er spielt nicht nur, sondern mag auch SciFi. Seine Lieblingsfilme sind die 3 Star Wars Movies. Ja genau DIE 3 - nicht 6 Seine Lieblingsfolgen bei BSG sind der Flug des Phönix und die Boxfolge aus Staffel 3.
An einem seiner ersten Drehtage stand er in einer Szene direkt vor Edward James Olmos bzw. Admiral Adama - ca. 5 cm Abstand. Olmos brüllt ihn an: "He is XO - he can do it!" ... mit Essensresten zwischen den Zähnen und einem tödlichen Atem, der ihm die Haut weggeätzt hat und den eigenen Atem raubte - "Welcome to the show!"
Fan: "Aaron, your Panel is Great." Aaron: "Yeah i know."
Er ist einmal in der Stadt unterwegs gewesen, als Robbie Williams an ihm vorbei lief. Er twitterte direkt mit seinem iPhone, dass er gerade Robbie gesehen hat, als ihn jemand überholte und fragte, ob er Chief Tyrol sei. Es war Robbie - er fragte ihn aus und erzählte wie toll er die Show findet. Aaron stammelte nur, "But you are Robbie Williams?". Er machte eine wegwerfende Handbewegung und erwiderte nur, dass sie doch jetzt über Battlestar Galactica reden würden.
Wie stolze Väter das nun mal tun, hatte er seinen 9-jährigen Sohn auch mal mit ins Studio genommen und mit ihm eine Runde durch die Kulissen gedreht, als sie auch an "seinem Arbeitsplatz", dem Hangar-Deck vorbeikamen, wo die Viper herumstanden. Aaron bot ihm an, sich mal in eine reinzusetzen. "Ehrlich?" - "Ja klar". Er schob ihm eine der Treppen zu einem der Schiffe und er stieg ehrfürchtig die Stufen hinauf. Auf halbem Weg fragte er, ob sie auch eine Runde drehen könnten. "Nein, dass geht leider nicht. Die Dinger fliegen nicht" - "Doch ich habs gesehen! Die da fliegt die Viper!" Hinter Ihm Stand Starbuck in voller Montur. "Och wie süß" und lachte. Als Junior dann das Holzcockpit sah rannte er nur noch an allen vorbei in die Umkleide ... Aaron durfte sich dann noch lange die Scherze über dieses Vorkommnis anhören.
Die 19. Federation Convention vom 30.04.2010 bis zum 02.05.2010 im Maritim in Bad Godesberg gehörte wie jedes Jahr wieder zum Pflichtprogramm für mich. Wie immer trafen wir uns am Freitag schon sehr früh im Maritim, um für die Anmeldung zur nächsten FedCon anzustehen. Diesmal allerdings mit einer unerwarteten Änderung. Die 20. FedCon wird in Düsseldorf im Maritim stattfinden. In DÜSSELDORF! Wie dem auch sei. Wir hatten noch nie so niedrige Anmeldenummern wie für das kommende Jahr. Ärgerlicherweise sitzt man mit den "normalen" Tickets trotzdem jedes Jahr weiter hinten, da der VIP oder Goldkartenbereich sich immer weiter ausdehnt.
Aber zurück zur FedCon XIX. Dieses Jahr habe ich meine Notizen (oder besser Stichworte) zu den Panels mittels der App Momento auf meinem iPhone festgehalten. Dank der Export-Funktion kann ich mir die Notizen zumailen und diese dann bequem ins Blog kopieren, nachdem der ganze XML-Rahmen entfernt ist. Optimal ist das noch nicht, aber immerhin zuverlässig.
Nachdem Marc B. Lee im vergangenen Jahr in Ungnade gefallen sein soll, übernahm dieses Jahr Ed Wasser, bekannt als Mr. Morden aus Babylon 5, als Master of Ceremonies (MC) - noch mit angezogener Handbremse und einigen Unsicherheiten - das Zepter.
Luciana Carro (Louanne 'Kat' Katraine, BSG)
Für uns begann das Programm mit Luciana's Auftritt, der allerdings sehr kurz geriet. Sie ist ein eher ruhiger Mensch und beantwortete die Fragen auch eher kurz, so dass es etwas stockend voranging. Nach der obligatorischen Frage an alle BSG-Stars, ob Sie Jamie Bamber nackt gesehen habe, erzählte Sie, das Sie den Werdegang und die Vergangenheit von 'Kat' auch erst in Ihrer letzten Folge kennengelernt habe.
Aufgrund Ihrer italienischen Herkunft , wollte sie als Kind immer Kanadierin sein um dazuzugehören. Sie war die einzige Italienerin in Ihrer Umgebung. Mittlerweile mag sie Italien aber.
Nach einer halben Stunde verabschiedete Sie sich leider schon, wohl weil Sie den stetigen Rauch als Signal deutete, dass die Zeit um sei. In der Tat ist es das Signal, wenn der Rauch die Darsteller in Schwaden umgibt, aber ein bisschen Qualm liess die Crew immer raus. Ed Wasser hat jedenfalls aus dem Stand heraus 30 Minuten StandUp Panel gemacht und die entstehende Lücke überbrückte, bis ihm auch die Witze ausgingen. Nach ein paar zusätzlichen Trailern kam dann Suzie.
Suzie Plakston (4 Rollen, TNG, VOY, ENT)
Sie spielt 4 verschiedene Charaktere im Star Trek Universum: Eine Andorianerin, Vulkanierin, Worfs Ex-Frau, und Q's Frau. Ihr selbst gefällt die Q-Rolle am besten. Eine gute Stimme hat sie auch, und singt uns auf deutsch "Guten Abend, Gute Nacht".
Manu Intiraymi (Icheb, VOY)
Natürlich musste Manu zuerstmal erklären, woher sein aussergewöhnlicher Name kommt, den sein Vater ihm im Überschwange irischer Emotionen basierend auf dem Inka-Sonnenfest Inti Raymi gegeben hat.
Seine Zusammenarbeit mit Jeri Ryan stellt den jugendlichen Manu bisweilen vor gewisse Probleme, wenn Sie nur wenige Zentimeter von Ihm entfernt in Ihrem hautengen Dress stand. Bisweilen musste er dann mal schnell den Drehort verlassen um "sich abzukühlen".
Er ist Produzent diverser Filme und sammelt Spenden für die Lyme Borreliose oder Lyme-Krankheit, die in den USA weit verbreitet ist, wohl aber kaum in der Öffentlichkeit bekannt ist und von fast allen stechenden Insekten übertragen wird. Zu diesem Zweck versteigerte er einige Unterlagen zu seinen Filmen (Drehbücher, Fotos, Autogramme etc. als Komplett-Pakete).
Ed Wasser kommt mit weißer Sonnenbrille auf die Bühne und sucht sein Publikum, bis er bemerkt, das eine dicke Asche-Schicht die Sicht behindert. Er pustet die "Asche" weg und entschuldigt sich, dass er über Island geflogen sei. Zum zweiten mal dürfen wir uns dann heute seinen schön erzählten Supermann-Witz anhören, bevor wieder ein paar Trailer laufen. Überhaupt laufen in jeder kurzen Unterbrechung oder Pause diverse Trailer, aber im Endeffekt Avatar und Shrek immer dabei.
Los geht's dann endlich mit einem Auftritt der Nußknacker tanzenden Aliens (also die aus dem Film Alien). Sehr lustig, inb. das Alien mit dem rosa Tütü beim Moonwalk.
Dieses Jahr waren wieder Trekkis und SciFi-Fans aus über 20 Nationen vertreten.
Nach und nach betraten dann alle am Wochenende angesagten Schauspieler die Bühne, gaben ein mehr oder minder kurzes "Hallo" von sich und reihten sich ins Bühnenbild ein. Mit der Ansage einiger Gäste hatte Ed dann leichte Aussprache Probleme (z.B. Manu). Sagte ich alle? Zwei Gäste benötigten einen längeren Anlauf. Nachdem Terry Farrell schon bei Ihrem ersten "Besuchsversuch" vor 12 Jahren kurzfristig absagen musste, wurde auch diesmal eine Videobotschaft von Ihr gezeigt, in der Sie traurig mitteilte, das sie nicht einreisen dürfe. So richtig ernst nehmen konnte das aber kaum einer, da über Twitter Ihre Fotosession schon angekündigt worden war. So stand sie dann unter tosendem Applaus schon bald hinter Ed. James
Joe Flanigan hingegen hat es tatsächlich geschafft nicht rechtzeitig einzutreffen, weil er mit der Bahn eine Station zu weit gefahren ist. So kam Dirk Bartholomae auf die Bühne und zeigte Ed seine SMS, in der er dies mitteilte.
Ein bisschen seltsam kam das anschliessende Panel von Terry rüber. Sie ist seit Jahren nicht mehr im Show-Business und war ein bisschen unbeholfen, was sie nun hier auf der Bühne erzählen sollte. So kam sie über Blumen und Yoga über das Singen eines Schlafliedchens zu Brustmassage, bevor dann Publikumsfragen sie vor weiterer Komik bewahrten. Sie war aber sehr sympathisch, nett und natürlich und begeisterte im Endeffekt auf Ihre Art.
Wieviel David steckt in Rodney und umgekehrt? Generell sucht wohl jeder Schauspieler nach Gemeinsamkeiten, die Ihm den Einstieg in die Rolle ermöglichen und das Ausspielen dieser Eigenschaften die Rolle prägen. Bei der Rolle "Rodney" fiel ihm das allerdings nicht schwer. David hat eine Katzen-Allergie, Rodney eine Zitrusfrüchte-Allergie.
Das arbeiten mit Amanda Tapping war immer etwas besonderes, da sie zu den Personen gehört, die die sprichwörtliche Sonne aufgehen lassen, wenn sie einen Raum betreten.
Damit war der erste Tag schon fast um. Bei ein paar Cocktails in der Pianobar haben wir den Tag dann ausklingen lassen, nachdem wir noch einige der letzten Creps ergattert haben, bevor die Hotelküche die Essensstände geschlossen hat. Es ist immer wieder faszinierend, wenn die Schauspieler sich frei zwischen den Fans in der Bar "bewegen".
Da sich mein altgedienter RAID-File-Server verabschiedet hat, der mich ca. 8 Jahre lang begleitet hat, musste ich mich nach einer neuen Lösung umsehen. Mittlerweile gibt es ja ausreichend viele gute kleine Lösungen für NAS-Systeme für den "Heimbedarf". Nach einer kurzen Umfrage unter Kollegen und ein bisschen Recherche habe ich mich für den D-Link DNS-323 entschieden und kurzerhand zusammen mit zwei 2 TB Festplatten bestellt. Da ich im Zusammenspiel mit meinen Mac's allerdings keine einfache Anbindung herstellen konnte (dazu später mehr) habe ich dann noch die etwas teurere zweite Empfehlung Synology 210j hinzugenommen und kann nun hier ein bisschen vergleichen.
Vorneweg noch zur Info: Soviel ich auch bei meinem Mac mini bastle und experimentiere. Das NAS soll einfach funktionieren. D.h. ich habe keine der beiden Stationen modifiziert. Lediglich ein Firmware-Update auf die letzte stabile offiziell über die Hersteller-Website angebotene Version habe ich vorgenommen.
Als Festplatten betreibe ich zwei unterschiedliche Festplatten im RAID 1 Verbund, damit die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitigen Ausfalls minimiert wird: - 2 TByte, 3,5", 7200rpm, SATA II 32 MB Cache (Hitachi Deskstar 7K2000) - 2 TByte, 3,5", 5400rpm, SATA II 32 MB Cache (Samsung F3 HD203WI EcoGreen)
In beiden Systemen habe ich erstmal nur eine Festplatte betrieben.
D-Link DNS-323 Positiv fällt direkt das vergleichsweise schwere Metallgehäuse auf. Macht einen gut verarbeiteten stabilen Eindruck. Der Einbau der Festplatte ist geradezu Kinderleicht und kann ohne Werkzeug bzw. Schrauben durchgeführt werden. Einfach die Kunststoff-Front vorne nach oben drücken und dann abziehen. Die Festplatte(n) können dann einfach in das gerät eingeschoben werden bis sie spürbar einrasten. Mit dem Hebel auf der Rückseite des Gerätes lassen sich die Platten dann wieder lösen und herausziehen. Praktisch!
Die Benutzeroberfläche ist schlicht und übersichtlich. Es gibt ein Tool für die schnelle Einrichtung unter Windows. Damit hatte ich schnell das gesamte Volume freigeschaltet für den Zugriff. Dieser Zugriff auf die gesamte Platte ohne Passwortschutz funktionierte auch direkt unter Mac OS. Anschliessend habe ich ein paar Verzeichnisse und einen Nutzeraccount angelegt und wollte mich wieder mit den Laufwerken verbinden. Unter Windows wieder kein Problem. Unter Mac OS 10.6 allerdings klappte der Zugriff nicht mehr. Ich sehe zwar weiterhin das Gerät und auch die verfügbaren Freigaben. Als ich aber die Zugangsdaten eingegeben hatte, meldete Snow Leopard, dass das Laufwerk nicht existiert: "Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden, da das Originalobjekt für „SHARE“ nicht gefunden wurde."
Schliesslich fand ich heraus, dass das wohl an der veralteten Version von Samba auf dem D-Link NAS (Firmware 1.07) liegt. Snow Leopard unterstützt dessen Authentifizierung wohl nicht mehr. Mit einem Firmware-Update auf 1.08 soll sich das Problem beheben lassen. Dieses ist aber noch im Beta-Test-Stadium und somit ohne Garantie/Support bei Problemen. Zudem habe ich auf der Website von D-Link zwar die neue Firmware gefunden, aber nur für die Hardware-Versionen A1 und B1. Nicht aber für mein Gerät mit C1. Diese gibt es zwar im Web auch, aber nur über andere Quellen.
Über die vorhandene Funktionalität hinaus kann man den DNS-323 über PlugIns aufbohren. Diese muss man dazu auf oberster Ebene einspielen, Neustarten und dann werden entsprechende Aktionen ausgeführt. Das mag alles gut funktionieren, aber ist mir in dem Fall zu wackelig oder zu spannend. Schon um SSH freizuschalten muss dieser Weg beschritten werden. Auch Bittorent läßt sich auf diese Art "nachinstallieren".
Die Verwendung von USB-Platten am D-Link funktionierte leider auch nicht Out-Of-The-Box. Im Setup liessen sich nur Optionen für den Druckeranschluss finden. Vielleicht läßt sich das auch nachrüsten.
eMail - ich habe es leider mit keinem meiner Accounts hinbekommen, die eMail-Benachrichtigung zu aktivieren. Auch gänzlich unverschlüsselte SMTP-Mail-Accounts quittiert das NAS mit einem schlichten "Failed". Über die Admin-Oberfläche konnte ich kein Protokoll finden, das mehr Informationen preisgab.
Vor der Verwendung müssen Festplatten zunächst formatiert werden. Das ist bei beiden Geräten gleich. Die Formatierung einer einzelnen Platte dauert nur wenige Minuten.
Synology 210j Das Gehäuse des Synology ist aus weißem Plastik. Das mach nicht so einen stabilen Eindruck und die Front wirkt ein bisschen antiquiert. Die Bodenplatte jedoch ist aus Metall. Der Einbau der Festplatten erfordert etwas mehr Geschick, als beim D-Link. Der Austausch der Platten muss mit einem Kreuzschraubendreher durchgeführt werden. Zunächst zwei Schrauben, um das Gehäuse zu öffnen (wobei es ab Werk unverschraubt geliefert wird, was ich prima fand, da kein Suchen nach den relevanten Schrauben erforderlich war. Das Gehäuse muss man dabei seitlich aufschieben, wobei die Plastikverarbeitung keine raue Gewalt vertragen wird. Die Platten werden dann in Metallschienen geschoben und von je 4 Schrauben gehalten.
Nach dem einschalten war ich schon ein wenig überrascht, das keine Firmware auf dem Gerät vorinstalliert zu sein scheint. Auf der CD war Version 959 dabei. Von der Hersteller-Website habe ich 1141 herunterladen können und diese auch direkt installiert. Interessanter Ansatz. So werden viele Kunden wahrscheinlich direkt zur neueren Version greifen.
Nach den kurz zuvor gemachten Erfahrungen und Eindrücken mit dem D-Link-NAS war das WebInterface des Synology ein WOW-Effekt! Es lässt sich alles über dieses Konfigurieren, auch wenn man ein bisschen Suchen muss aufgrund der Menge der Features.
eMail Benachrichtigung - Funktionierte AdHoc mit dem ersten getesteten Account. Hier lassen sich auch Verschlüsselung und Port etc. eingeben. Die Nachrichten, die man erhalten will, kann man in den jeweiligen Konfigurationsbereichen einstellen. Auch SMS kann man konfigurieren.
Über die Download Station kann man dem NAS direkt Links oder BitTorrents übergeben und erhält eine eMail, wenn der Download erledigt ist. Das klappt sehr zuverlässig.
Weniger zuverlässig ist leider die Sicherung. Ich habe einige der Verzeichnisse ausgewählt für eine direkte Sicherung auf eine zusätzliche angeschlossene USB-Platte eingetragen. Dieses bricht jedoch immer wieder ab und kann so keine Vollständige Sicherung durchführen. Aus dem Protokoll kann man zwar erkennen, welche Datei im nicht gefällt, aber einen Grund dafür konnte ich bislang nicht ausfindig machen.
Die Konfiguration von Freigaben für verschiedene Nutzer lässt sich Unix-Typisch für Benutzer und Gruppen einrichten. Analog ging das auch beim D-Link. Mit den Freigaben allerdings kommt Snow Leopard hervorragend klar. Besonderer Vorteil ist hier allerdings auch, dass das Synology-NAS auch den Mac-Dateidienst beherrscht und sogar als TimeMachine fungieren können soll, was ich aber nicht ausprobiert habe. Somit spiegeln sich Konfigurationsänderungen unmittelbar nach deren Speicherung auch auf dem Mac wieder.
Es gibt auch eine iPhone-Darstellung der Site, die aber nicht für die Management-Seiten genutzt werden kann, sondern z.B. für die FileStation. Wenn diese Dienste nicht aktiviert sind, ist die Seite bis auf den Link zur Desktop-Variante einfach leer.
Fazit Nachdem ich mich für das Synology NAS entschieden habe, wurde auch die zweite Festplatte eingebaut. Zur Einrichtung des Volumes musste ich aber leider alles nochmal Formatieren als RAID. Wahrscheinlich kann man sich das sparen, wenn man auch mit einer Platte direkt als RAID die Konfiguration gemacht hat. Die Einrichtung des RAID 1 dauert allerdings sehr lange. Ca. 6 Stunden hat das Initialisieren benötigt. Anschliessend merkt man in der Handhabung nichts mehr vom RAID. Sollte eine der Platten mal ein Problem haben, werde ich hoffentlich wie konfiguriert auch hier zuverlässig die eMail bekommen, dass es Zeit wird für einen HW-Tausch.
Meine Fotos verwalte ich mit iPhoto. Es ist bereits eine stattliche Sammlung von Bildern zusammengekommen. Da die Fotos aus verschiedenen Quellen zusammenfliessen, müssen sie sortiert, gesichtet und nachbearbeitet werden. Da der Mac mini nur an den Fernseher angeschlossen ist, eignet er sich nicht für die Verarbeitung der Bilder. Daher soll dieser Schritt weiterhin über das Macbook laufen. Die Bibliothek nun vom Macbook auf den Mac mini zu bringen, ohne dies manuell machen zu müssen oder die Bilder dort erneut importieren zu müssen, ist die Herausforderung. Ein simples kopieren der iPhoto Library hat nicht funktioniert. Aber wenn man die Library zunächst komprimiert und dann das Archiv verschiebt, lässt es sich erfolgreich auspacken und dann so starten, als ob es immer schon auf dem mini gelegen hätte. Die Pfade sollten natürlich identisch sein, wenn die Bilder auf einer Netzwerkplatte liegen. Soweit also der manuelle Vorgang.
Der einfachste Weg das zu bewerkstelligen ist (mal wieder) rsync. Mit rsync über ssh auf den Mac mini geht das ohnehin wesentlich schneller, da nur die Differenzen übertragen werden. Während das Komprimieren bei mir allein schon 20 Minuten dauerte, ist der gesamte Transfer mit rsync je nach Umfang der Änderungen in wenigen Minuten durch. Damit der Transfer automatisiert ablaufen kann, habe ich einen Schlüssel ohne Passwort angelegt, mit dem die Verbindung zum Mac mini aufgebaut werden kann. Der rsync-Aufruf sieht dann wie folgt aus:
Damit dieses Skript regelmäßig läuft habe ich einen stündlichen Eintrag in der Crontab vorgenommen und noch eine Prüfung ergänzt, damit die Übertragung nur angestossen wird, wenn sich auch Änderungen ergeben haben. Dazu wird einfach eine Datei mit "touch" erstellt, wenn ein Update gemacht wird, so dass das Änderungsdatum der iPhoto Library und der Timestamp-Datei einfach verglichen werden können.
Als Kontrolle meldet sich der eingerichtete Cronjob noch mit einem growlnotify-Aufruf, wenn wirklich ein Update durchgeführt wird.
Jetzt könnte man noch prüfen, ob iPhoto gerade läuft, so dass immer nur saubere Stände übertragen werden, aber darum kümmere ich mich vielleicht später. Aktuell läuft das so auch schon sehr gut.
Seit 6 Tagen ziert nun ein Mac mini meinen Fernsehschrank und soll diverse andere Geräte ablösen: Den Gen2vdr (Linux Video Disk Recorder), DVD- und CD-Player sowie den Kabelsalat zum Anschluss von iPod und Notebook an Hifi-Anlage und TV. Meine Erfahrungen und Fortschritte werde ich hier auf meinem Blog zusammenfassen.
Für den TV-Empfang habe ich mich für Elgatos eyeTV-Sat entschieden. Dazu soll das obligatorische FrontRow und nach einem Bericht in 3Sat-Neues auch Boxee die Grundfunktionalität des Mediaservers bereitstellen. Momentan funktioniert das alles noch unzuverlässig und nur mit Hilfe von Steuerung via VNC. Zweimal ist die Elgato Box schon abgestürzt, was mir garnicht gefällt. Nur ein trennen der Stromversorgung half weiter. Gerade die Aufnahme des TV-Programms muss zuverlässig sein.
Um Frontrow zu befüllen sollen die iTunes und iPhoto Library synchronisiert oder zumindest repliziert werden, ohne dass ich das manuell steuern oder gar manuell pflegen muss.
Im Laufe der Zeit kommen bestimmt noch ein paar Features hinzu. Aktuell werden z.B. via Growl mit dem Theme "Musik Video" neue Twitternachrichten eingeblendet.