Posts mit dem Label Blog werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blog werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. August 2009

Verteiltes Server-Monitoring: neighborhoodwat.ch

Erst vor wenigen Stunden im Netz aufgetaucht ist neighborhoodwat.ch (NHW). Einige Düsseldorfer haben die Idee eines verteilten Monitoring-Netzwerkes umgesetzt und bieten diesen interessanten Service an. Jeder, der einen Server überwachen lassen möchte, installiert auf einem seiner Server einen Agenten, der vom zentralen Server eine Liste mit URLs bekommt, die er fortan prüft. Aktuell bietet das System noch nicht viele Features. Es gibt z.B keine Historie. Aber mit einem derart verteilten Netz könnte man natürlich künftig interessante Aussagen über Performance und Verfügbarkeit aller Netze ermitteln, über die die Agenten verstreut sind.

Zur Prüfung meines Blogs, wollte ich den Service direkt mal ausprobieren. Zur Anmeldung kann man eine OpenID verwenden, die über viele Anbieter zur Verfügung steht. Da mein Blog über Google und Blogger läuft, lagen diese als IDs am nächsten. Aber leider bekam ich immer nur eine Fehlermeldung: Not found. Über den Twitter-Account der Betreiber (@thehoodwatch, @mutle) erfuhr ich dann, dass es noch Probleme gäbe und nur myOpenID aktuell sicher funktionieren würde.

Mit der OpenID von myOpenID funktionierte die Anmeldung dann ohne Probleme. Nach der Anmeldung landet man auf einer Übersichtsseite, die die überwachte Site und deren Staus anzeigt. Ohne Agenten tut sich hier aber noch nicht viel.

Für die Installation sind laut "Installationsbeschreibung" nur Ruby, Ruby Gems, Cron und natürlich ein NEIGHBORHOODWAT.CH-Account erforderlich. Darüberhinaus müssen noch gcc und g++ installiert sein, wenn Ihr wie ich Ruby selbst bauen wollt. Da auf dem Server noch kein Ruby installiert war, habe ich die Installation von Ruby (basierend auf Kates Gasis Anleitung) aber auf OpenSuSE 11 folgendermaßen durchgeführt:

wget ftp://ftp.ruby-lang.org/pub/ruby/1.8/ruby-1.8.6-p368.tar.gz
tar -xzf ruby-1.8.6-p368.tar.gz
cd ruby-1.8.6-p368/
./configure --prefix=/usr/local --enable-pthread \
--with-zlib-dir=/usr/local \
--with-readline-dir=/usr/local
make
sudo make install


Anschliessend musste noch Rubygems installiert werden. Es wird keine Version vorgegeben, also die aktuelle Version 1.3.5 verwenden:

wget http://rubyforge.org/frs/download.php/60718/rubygems-1.3.5.tgz
tar -xzf rubygems-1.3.5.tgz
cd rubygems-1.3.5/
sudo ruby setup.rb


Jetzt sollte die Installation des Agenten folgen. Der liess sich leider auf der referenzierten Github-Seite (Liste der Gems) nicht direkt finden. Wie ich aus den Tweets von @mutle erfuhr, fehlte noch die Freigabe bei Github. Einige Stunden später lag der Agent in Version 0.0.7 via GitHub vor. Die Installation war noch ein wenig zickig, da die eventmachine in einer falschen Version gezogen wird, wenn man direkt den Agenten holen will. Deshalb zunächst die Gems eventmachine und json installieren:


sudo gem install eventmachine
sudo gem install json
sudo gem install mutle-neighborhoodwatch-agent \
--source=http://gems.github.com/


Über die WebSite von NHW musste nun noch der neuen Agent angelegt und über "Instructions" die ID des Agenten abgeholt werden. Nachdem die Gems installiert waren, konnte nun der Agent aufgerufen und die ID übergeben werden. Das funktionierte auf Anhieb. VORSICHT: Nach dem ersten erfolgreichen Aufruf kann man die ID nicht mehr über die WebSite von Neighborhoodwat.ch abrufen.

neighborhoodwatch-agent <agent id>

Nun noch der Eintrag in die crontab:

*/5 * * * * neighborhoodwatch-agent <agent id>

Der Prozess muss nicht mit Root-Rechten gestartet werden, so dass die ganze Installation mit einem unpreviligierten User möglich ist.

Bislang funktioniert die Benachrichtigung über Störungen nur per eMail. Ich hoffe, das die Ergänzung um Twitter als Meldekanal in Kürze nachgereicht wird.

Dienstag, 16. Juni 2009

Domainwechsel erfolgreich

Seit einigen Tagen ist mein Blog nun unter einer eigenen Domain erreichbar: blog.woyager.de

Es war zwar kein Hexenwerk, aber gerade die korrekte Einrichtung des DNS-Servers hat doch ein bisschen Geduld und Experimentieren erfordert, da die Beschreibungen bei Google nicht genau die Möglichkeiten meines Providers (Hetzner) wiedergaben. Hier kann man nämlich direkt den Eintrag in das Zonefile vornehmen, und damit muss der korrekte Eintrag wie folgt aussehen:

@ IN A ###.###.###.###
localhost IN A 127.0.0.1
www IN A ###.###.###.###
loopback IN CNAME localhost
blog IN CNAME ghs.google.com.

Wichtig ist der Punkt hinter dem Domainnamen! Statt der Platzhalter ### muss natürlich die IP-Adresse Eures Servers bzw. Eurer Domain angegeben werden, falls es über das Blog hinaus noch andere Subdomains bzw. die Homepage gibt.

Abgesehen davon ist die Hilfe bei Google zu dem Thema aber wirklich hilfreich: CNAME record erstellen ...

Mittwoch, 6. Mai 2009

BlogPress

Das Bloggen mit BlogWriter Light ist nicht besonders komfortabel und der Funktionsumfang ist mehr als Minimal. Für das direkte schreiben von Blog-Posts von unterwegs ok, aber keine Möglichkeit nochmal etwas anzupassen. Gerade hier nervt der Umgang mit dem Entwurfsmodus. Ein als Draft gespeicherter Post kann nicht wieder geändert oder publiziert werden. Und als RSS-Reader brauche ich dieses App nicht.

Deshalb probiere ich nun BlogPress aus. Schon nach ein paar Zeilen gefällt mir der Eingabemodus im Querformat sehr gut. Grosse Tastatur und gut lesbare kleine Schrift mit 7 Zeilen sichtbaren Textes während der Eingabe. Es ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig, dass der Eingabemodus deaktiviert wird, wenn man aus dem Quermodus wieder zum Hochkanntmodus wechselt. Danach reagiert die App dann aber nicht mehr auf das Drehen des iPhones.

Reagieren ist ein gutes Stichwort. Das Wechseln in den Schreibmodus passiert erst nach längerem berühren des Screens. Wahrscheinlich bin ich etwas zu ungeduldig aber es klappt selten mit dem ersten oder zweiten Tap.

Die deutsche Übersetzung ist furchtbar. Umlaute sind gänzlich unbekannt und das Ganze erinnert eher an eine dieser berüchtigten chinesischen Bedienungsanleitungen:

"Blog ist die Entsendung ..." für "Sende Blog-Post ..."
"Ya" statt "Ja"
"Legen Sie Bild aus" statt "Wählen Sie ein Bild aus"

Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Entwickler dürfen meine Vorschläge gern verwenden. Solange die Übersetzung nicht beser ist, würde ich sie lieber abschalten wollen, aber das Programm ist bedienbar.

Noch einen Punkt muss ich erwähnen, nachdem ich mir den halben Post ins digitale Nirwana geschickt habe. Jedenfalls im Zusammenspiel mit Blogger/Blogspot gibt es den Entwurf auf dem iPhone, den Entwurf auf dem Blog und die veröffentlichte Version. Gerade zwischen diesen beiden Entwurfsversionen sollte man sich tunlichst überlegen, welchen man antippt, da dieser ohne Rückfragen überschrieben wird.

Am Ende des Tages kann man mit der App arbeiten, wenn man die Ecken und Kanten umgeht.

— gebloggt via iPhone

Freitag, 17. April 2009

Bloggen mit iPhone

Das Blog ist eingerichtet. Jetzt ist das mobile bloggen dran. Eine kostenlose iPhone-App war schnell gefunden. BlogWrite Lite von VirtueSoft. Die Konfiguration für den ersten Kontakt ist aber etwas verquer: Ich erhielt immer wieder die Fehlermeldung "Bad HTTP response, please try again later". Wie sich herausstellte waren die Daten korrekt, aber das Programm muss wohl einmal neu gestartet werden, damit der Konfigurationseintrag zieht. Mal sehen wie es sonst so klappt.

Diesen Beitrag selbst habe ich jedenfalls schonmal gut über die App ins Blog einstellen können. Schade nur, dass man die Posts nicht auch ändern kann mit der Lite-Version.

Irgendwann muss es ja mal losgehn

und das soll heute sein. Ich wollte eigentlich schon lange mal selber etwas bloggen. Und jetzt, da in der kommenden Woche wiedereinmal der Besuch der JAX ansteht, ist das eine gute Gelegenheit. Also liebe Besucher. Willkommen auf meinem Blog.