Das Bloggen mit BlogWriter Light ist nicht besonders komfortabel und der Funktionsumfang ist mehr als Minimal. Für das direkte schreiben von Blog-Posts von unterwegs ok, aber keine Möglichkeit nochmal etwas anzupassen. Gerade hier nervt der Umgang mit dem Entwurfsmodus. Ein als Draft gespeicherter Post kann nicht wieder geändert oder publiziert werden. Und als RSS-Reader brauche ich dieses App nicht.
Deshalb probiere ich nun BlogPress aus. Schon nach ein paar Zeilen gefällt mir der Eingabemodus im Querformat sehr gut. Grosse Tastatur und gut lesbare kleine Schrift mit 7 Zeilen sichtbaren Textes während der Eingabe. Es ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig, dass der Eingabemodus deaktiviert wird, wenn man aus dem Quermodus wieder zum Hochkanntmodus wechselt. Danach reagiert die App dann aber nicht mehr auf das Drehen des iPhones.
Reagieren ist ein gutes Stichwort. Das Wechseln in den Schreibmodus passiert erst nach längerem berühren des Screens. Wahrscheinlich bin ich etwas zu ungeduldig aber es klappt selten mit dem ersten oder zweiten Tap.
Die deutsche Übersetzung ist furchtbar. Umlaute sind gänzlich unbekannt und das Ganze erinnert eher an eine dieser berüchtigten chinesischen Bedienungsanleitungen:
"Blog ist die Entsendung ..." für "Sende Blog-Post ..."
"Ya" statt "Ja"
"Legen Sie Bild aus" statt "Wählen Sie ein Bild aus"
Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Entwickler dürfen meine Vorschläge gern verwenden. Solange die Übersetzung nicht beser ist, würde ich sie lieber abschalten wollen, aber das Programm ist bedienbar.
Noch einen Punkt muss ich erwähnen, nachdem ich mir den halben Post ins digitale Nirwana geschickt habe. Jedenfalls im Zusammenspiel mit Blogger/Blogspot gibt es den Entwurf auf dem iPhone, den Entwurf auf dem Blog und die veröffentlichte Version. Gerade zwischen diesen beiden Entwurfsversionen sollte man sich tunlichst überlegen, welchen man antippt, da dieser ohne Rückfragen überschrieben wird.
Am Ende des Tages kann man mit der App arbeiten, wenn man die Ecken und Kanten umgeht.
— gebloggt via iPhone
Mittwoch, 6. Mai 2009
Samstag, 2. Mai 2009
FedCon 18 - Samstag
Nachdem es am Vorabend in der Bar etwas später geworden war, ging es am Samstag schon um 09:30 Uhr mit dem Panel von Robert Picardo weiter. Zur Opening hatte er auf Deutsch eine kleine Begrüßungsrede gehalten in der er sich als Castmember von Voyager und Stargate vorstellte. Nachdem er nun diese beiden Serien zum Abbruch geführt hatte, sei er auf der Suche nach der nächsten Serie, die er ruinieren könnte. Für Battlestar Galactica wäre es allerdings schon zu spät. In seinem Panel wiederholte er seine Rede nochmal auf Englisch für die internationalen Gäste. 31 Länder waren auf der diesjährigen Con vertreten. Er zeigt diverse Sketches, die es zum Teil wohl auch auf einer DVD gibt, die man bei Ihm in der Autogrammstunde käuflich erwerben konnte.
Ein Fan will wissen, ob er der echte Robert Picardo ist, oder nur ein Hologramm. Um das zu Verifizieren müsse sie ihn mal drücken. Robert ist einverstanden, aber wohin das führen kann zeigte er kurze Zeit später (s.u.).Die Technik hatte leichte Probleme den ersten Track auf der DVD abzuspielen. So kam es zu netter Situationskomik in der Kommunikation zwischen Ihm und der Regie. Er zeigte ein Video aus seiner Serie "Ask Adolpho", in der er Fanbriefe als Adolpho der Sexgott beantwortet. Ein anderes Video zeigt ihn auf einer Convention, in der er mit Fans eine Autogrammstunde spielt, in der er alle Autogramm-Wünsche der Fans erfüllt. Neben den üblichen Fotos auch Pizzastücke, T-Shirts, ... . Schliesslich hält er auch ein Baby und erschiesst einen Fan, der Ihm eine Pistole gibt und wünscht von Ihm erschossen zu werden. Sein Con-Staff-Begleiter ist empört und diskuttiert mit ihm über den Mord. Aber der nächste Fan wünscht, das er den Con-Staff-Begleiter erschiesst ... . Ein ähnliches Video findet sich auf Youtube:
Summer Glau

Summer Glau vertrat gleich zwei Serien: S.C.C. Terminator und Serenity bzw. Firefly. Es kommt einem nicht so vor, als ob eine Killermaschine auf der Bühne stehen würde, wenn man dieses zierliche nette sympathische kleine "Mädchen" auf der Bühne sieht.Marc Alaimo und Jeffrey Combs
Für beide das 2. Panel auf der Convention. Ich finde es immer besonders spannend mehrere Darsteller einer Serie auf der Bühne in einem Panel zu haben. Jeffrey hat die Vorstelllung von John am Vorabend scheinbar genossen und erschien ebenfalls derangiert zu seinem Panel.Nana Visitor
Nana Visitor erzählt von Dreharbeiten mit Pferden. Sie wurde von einem nervösen Pferd umgestossen und lag kurzzeitig neben dem Pferd auf dem Boden. 2 Sekunden nachdem sie sich aufgerichtet hatte, stampfte das Pferd genau an der Stelle auf, an der ihr Kopf lag. Sie spielte die Szene dann zuende, fuhr nach hause und dort packte Ihr Mann sie ein und fuhr ins Krankenhaus, weil sie am Kopf blutete.Einige wussten noch garnicht, das sie mittlerweile nicht mehr mit Siddig el Fadil verheiratet ist, sondern mit Mike. Sie wusste aber nicht genau, wo sich "ihre Männer" aktuell aufhalten. Siddig ist wahrscheinlich in Israel und Mike in ... Kanada?
Fans weisen sie darauf hin, dass James Callis (Baltar) Siddig sehr ähnlich sieht und sie sich vielleicht lieber von ihm fernhalten sollte. Nana stimmt zu.
Die Geschichte von DS9 wird in diversen Büchern fortgeschrieben, die Nana aber nicht lesen kann bzw. möchte, weil sie dann auch ihre Rolle spielen möchte, wie sie es bisher bei den Skripten auch immer getan hat. Es wäre viel zu frustrierend die tollen GEschichten zu lesen und diese dann nicht darstellen zu können.Sie kann nichts zu ihren Plänen oder Projekten sagen, weil sie keine Pläne macht. Nana läßt sich wie eine Seeschildkröte durchs Meer treiben, ohne zu wissen wo die Reise hingeht. Das geht seit 30 Jahren gut.
Nachdem Erin Gray in ihrem Panel erzählte, wie schwer es ihr fällt mit den gepielten Emotionen klar zu kommen, stellte ein Trekkie diese Frage auch Nana. Der Körper weiss schliesslich nicht, wann es sich um echte und wann um gespielte Gefühle handelt. Erin bewältigt dies mit Tai Chi und Nana mit Meditation. Wobei es dennoch gelegentlich vorkam, das sie nachts von Cardassianern träumte.Dann erzählt Sie uns noch eine weitere Annekdote von den Dreharbeiten bei DS9. Sie rutschte einmal auf einer Metalltreppe aus als es nach langer Trockenheit regnete und alles glitschig war, und setzte sich so sehr unsanft auf ihren Po. Diesmal wurde Sie direkt eingepackt und in Ihrer Maske, aber noch ohne Kostüm ins Krankenhaus gefahren. Der Arzt kam in ihre Unterlagen vertieft in den Untersuchungsraum hinein und sagte "Sie sind also gestürzt und haben ... OH MEIN GOTT !!!". Nana klärte ihn gleich auf das sie auf den Hintern gefallen sei und die Nase nur ein sehr gut gemachtes Makeup sei. Die Bajoranische Nase kennt Ihr ja. Darauf der Arzt, wenig überzeugend: "Oh, ja das wusste ich."
Am Ende lobte sie dann noch die Fans als höfliches gebildetes Völkchen. Wir würden so gute Fragen stellen "and I answer them".
Trailershow mit Marc B Lee
Wie jedes Jahr zeigt Marc wieder eine Reihe Trailer von Filmen, die einen Besuch lohnen könnten. Es ist auffällig wie immer mehr die CGI in die Filme Einzug hält. Bald werden wir wohl die Programmierer und 3D-Designer auf der Con sehen:
- GI Joe (hmmm)
- Ice Age 3 (irre witzig)
- Transformers 2 (10 mal besser als 1. Teil)
- Star trek (Cool!)
- Terminator salvation
- Astro boy
- 2012
- Harry Potter 6
- Up (by Pixar)
- Angles and Demons (Illuminati)
Wer an Twighlight Zone interessiert ist sollte die Gästeliste der RingCon im Herbst im Auge behalten.
James Collins
James Collins habe ich mir so "lieb" nicht vorgestellt: Rasiert, im Anzug und mit kurzen Haaren und ein bisschen schüchtern. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Schauspieler im realen Leben sind (wenn man das auf der Bühne so nennen kann). Leider musste er die Convention direkt nach seinem Panel verlassen, so dass er nur dieses eine Zusammentreffen mit den Fans hatte (Normal sind zwei Panels). Am Sonntag morgen um 7 Uhr musste er bei Dreharbeiten in London sein.
Bei den Panels der BSG-Darsteller ging es leider nie ohne irgendwelche bösen Spoiler ab, da wir in Deutschland ja leider 2 Staffeln hinterherhängen. James zog einmal seinen Kollegen Jamie Bamber (Lee Adama - Apollo) damit auf, dass er rückwärts gelesen ein Eel wäre. Jamie schoss daraufhin schlagfertig zurück, dass Baltar rückwärts Rat Lab lautet! Was sich die Autoren dabei wohl gedacht hatten?Kostümwettbewerb

Eines der Highlights der FedCon ist immer der Kostümwettbewerb. Den ganzen Samstag über sieht man schon immer wunderbar kostümierte Fans und Utensilien. Letztes Jahr war es z.B. ein All Terrain Armored Transport (AT-AT). Dieses Jahr bleiben mir besonders R2D2, Alien ein Ori-Priester in Erinnerung. Während Christopher Judge sich wahrscheinlich am ehesten an die grünhäutige Orion-Sklavin erinnern wird:
Im Anschluss gab es ein "Konzert" der Sarlac Survivors. Einer Star Wars Show Band aus Nürnberg, die ein tolles Playback-Konzert großer Rockmusik in Star Wars Kostümen hingelegt haben und den ganzen Saal zum wackeln brachten. Als Höhepunkt und Zugabe traten dann noch Kiss auf, die in Ihren Kostümen auch noch die abendliche Disco unsicher unsicher machten.
Neben der Convention fand dieses Jahr parallel auch das Volksfest Rhein in Flammen mit großem Feuerwerk am Abend direkt in der Nachbarschaft des Maritim statt. Das Thema des Feuerwerks war ganz passend "The Royal Sky". So das synchron zu den Klängen von Star Wars und Captain Future das Schauspiel zu geniessen war. Während die Massen dann zu ihren Autos strömten, konnten wir ins Maritim zurückkehren und den Abend wieder in der Bar ausklingen lassen.
Freitag, 1. Mai 2009
Opening Ceremony FedCon 18
Gegen 19 Uhr begann dann die Opening der FedCon 2009. Tobias Richter hat wieder eine schöne Computeranimation zur Eröffnung gerendert, die bei Vimeo zu finden ist:
Diesmal ging es mit einem der Knüller des Wochenendes los. Paramount hat sich erstmalig und nur für die FedCon überreden lassen, Ausschnitte aus dem neuen Star Trek Film zu zeigen. Wir durften 28 Minuten des Films sehen. Den neusten Trailer und dann 3 Ausschnitte von ca. 6 Minuten Länge. Dafür mussten alle elektronischen Geräte (Handy, Fotoaparate und natürlich Kameras) ausgeschaltet und alle Türen geschlossen werden. Die Herren in den schwarzen Anzügen positionierten sich und überwachten den Raum mit Nachtsichtgeräten, während das Con-Staff durch die Gänge patroulierte. Aber es hat sich gelohnt. Ich kann nur sagen: Geht ins Kino und seht Euch den Film an! Es lohnt sich!
Im Anschluss ging dann die eigentliche Opening los mit einer netten Lasershow zu den diversen Titelmelodien aller Serien, die die Con abdeckt (also auch Babylon 5, Stargate, Eureka, BSG).
Und dann zogen wie üblich alle Gäste der Con auf der Bühne ein und sprachen ein kurzes Grußwort. Naja, bis auf Nichelle Nichols. Sie sprach ein bisschen länger, als Sie die Geschichte erzählte, dass Sie Star Trek nach der ersten Season verlassen wollte. Die Rolle war nicht sehr anspruchsvoll. Dr. Martin Luther King jedoch änderte Ihre Meinung, als er Sie persönlich mit seiner Familie aufsuchte und die Bedeutung Ihrer Rolle für die Gleichberechtigung verdeutlichte.

Auch wenn Sie den Rahmen ein wenig sprengte, lauschten alle Zuschauer fast andächtig Ihren Worten. Nicht verschweigen möchte ich auch den Auftritt von John Billingsley. Er entledigte sich kurzerhand seines T-Shirts, das er seit seinem letzten Con-Besuch hat, das den Moderator der FedCon Marc B. Lee zeigt.

Nachdem John Billingsley in der Opening seinen Oberkörper entblöste, trat er zu seinem Panel um 22 Uhr ohne Hose auf die Bühne. Seine Frau Bonni konnte das nicht mitansehen und stürmte auf die Bühne um ihm seine Hose wieder anzuziehen. Dieses Panel war ein einziger Klamauk und wir hatten alle unseren Spass zum Abschluss des ersten Tages. Anschliessend trafen sich Stars und Fans in der Bar zu Cocktails und Discomusik.
Links:
Fedcon 2009 Opening Ceremony Star Trek Animation from Tobias Richter on Vimeo.
Diesmal ging es mit einem der Knüller des Wochenendes los. Paramount hat sich erstmalig und nur für die FedCon überreden lassen, Ausschnitte aus dem neuen Star Trek Film zu zeigen. Wir durften 28 Minuten des Films sehen. Den neusten Trailer und dann 3 Ausschnitte von ca. 6 Minuten Länge. Dafür mussten alle elektronischen Geräte (Handy, Fotoaparate und natürlich Kameras) ausgeschaltet und alle Türen geschlossen werden. Die Herren in den schwarzen Anzügen positionierten sich und überwachten den Raum mit Nachtsichtgeräten, während das Con-Staff durch die Gänge patroulierte. Aber es hat sich gelohnt. Ich kann nur sagen: Geht ins Kino und seht Euch den Film an! Es lohnt sich!
Im Anschluss ging dann die eigentliche Opening los mit einer netten Lasershow zu den diversen Titelmelodien aller Serien, die die Con abdeckt (also auch Babylon 5, Stargate, Eureka, BSG).Und dann zogen wie üblich alle Gäste der Con auf der Bühne ein und sprachen ein kurzes Grußwort. Naja, bis auf Nichelle Nichols. Sie sprach ein bisschen länger, als Sie die Geschichte erzählte, dass Sie Star Trek nach der ersten Season verlassen wollte. Die Rolle war nicht sehr anspruchsvoll. Dr. Martin Luther King jedoch änderte Ihre Meinung, als er Sie persönlich mit seiner Familie aufsuchte und die Bedeutung Ihrer Rolle für die Gleichberechtigung verdeutlichte.

Auch wenn Sie den Rahmen ein wenig sprengte, lauschten alle Zuschauer fast andächtig Ihren Worten. Nicht verschweigen möchte ich auch den Auftritt von John Billingsley. Er entledigte sich kurzerhand seines T-Shirts, das er seit seinem letzten Con-Besuch hat, das den Moderator der FedCon Marc B. Lee zeigt.

Nachdem John Billingsley in der Opening seinen Oberkörper entblöste, trat er zu seinem Panel um 22 Uhr ohne Hose auf die Bühne. Seine Frau Bonni konnte das nicht mitansehen und stürmte auf die Bühne um ihm seine Hose wieder anzuziehen. Dieses Panel war ein einziger Klamauk und wir hatten alle unseren Spass zum Abschluss des ersten Tages. Anschliessend trafen sich Stars und Fans in der Bar zu Cocktails und Discomusik.Links:
Federation Convention 18
Die FedCon 18 hat Ihre Tore in Bonn Bad Godesberg im Maritim geöffnet. Für 3 Tage herrscht dort wieder der intergalaktische Ausnahmezustand. Gefühlt und wahrscheinlich auch real sind dieses Jahr soviele Stargäste an Bord, wie nie zuvor. Die Gästeliste findet Ihr auf der offiziellen Website des Veranstalters.
Der erste Tag begann wie üblich mit der Anmeldung für die Con im nächsten Jahr ab 9 Uhr. Um 10 Uhr war dann Einlaß und ein erster Streifzug durch die Räumlichkeiten, Händler und Ausstellerbereiche folgte. Ab 12 Uhr begann das Programm und um 14 Uhr startete mit einer akademischen Verzögerung von 15 Minuten das erste Starpanel von Richard Hatch.
Richard Hatch
Richard Hatch (alias Apollo bzw. Tom Zarek) war bereits vor einigen Jahren auf Con 10 und zeigte einen Trailer ("Second Coming" 12 Jahre alt) den er zusammen mit Schauspielern und Special Effects Leuten und Fans erstellt hatte, um die alte Serie wiederzubeleben. Die Studios glaubten nicht, das es Fans für das alte Zeug gibt. Aber mit diesem Trailer und dem Feedback der Fans gelang es ihm offensichtlich das Studio zu überzeugen.
Er selbst ist (Überraschung) ein big Fan der BSG Serie. Als ihm dann die Rolle Tom Zarek, eine Art Nelson Mandela (nur etwas düsterer angelegt) angeboten wurde, konnte er nicht nein sagen. Von allen Rollen die er gespielt hat ist diese seine Lieblingsrolle.
Aktuell wird geplant/gearbeitet an neuem Dreh der Originalfilme. Und schliesslich zeigt er noch einen Trailer vom Ende Season 3, der uns ein bisschen spoilt, aber das läßt sich auf der FedCon eigentlich nie umgehen.
Max Grodenchik
"Wer mich noch nicht live gesehen hat: So sehe ich aus. Ich spiele Quark ..." Ungefär mit diesen Worten eröffnete Max Grodenchik sein Panel. Er spricht sehr gut deutsch und sticht damit natürlich alle anderen Schauspieler die dieses Jahr anwesend sind locker aus. Er beginnt damit aus dem Programmheft zu zitieren und weisst auf die Fehler hin: Es ist nicht richtig im Programmheft geschrieben, dass er fliessend deutsch spreche und das Geburtsdatum sein auch falsch. Seltsamerweise sei auch sein Name auf Bajoranische Art geschrieben woren: Grodenchik Max, während alle anderen Schauspieler korrekt geschrieben wurden.
Er hört oft: "Your looking like Rom." DAS IST KEIN KOMPLIMENT! Er ist ein Ferengi, und da könne man auch schonmal ein bisschen übertreiben und z.B. sagen "You look like Jonathan Frakes!"
Als er zur Audition eingeladen wurde, wusste er nicht, was ein Ferengie ist. Was er in der Ausschreibung las konnte er aber nicht glauben. Sein Zimmergenosse und sein Bruder erklärten Ihm das dann unmissverständlich, so wie sie die Ferengie in ihrem ersten erscheinen in einer TNG-Folge kannten: Geldgierige kapitalistische wilde zischende Gnome (er spielt das ein bisschen vor). Während der Audition erzählte was sein Zimmernachbar und Bruder ihm beschrieben und spielte er das genau so. Daraufhin sagte die Jury zu Ihm: "Tell your Brother and your Roommate that we have a job for them!"
Jedenfalls hatte er seine Audition vermasselt und wunderte sich, als er erneut eingeladen wurde ... und vermasselte es wieder. Er sass gefrustet auf der Eingangstreppe, als Armin Shimmerman vorbeikam, der ebenfalls vorgesprochen hatte. Er meinte, "Its between us!". Woher wusste er das? Armin sagt, sie haben nur 2 "short people" eingeladen! Weiser Armin!
Angesprochen auf seinen Einfluss auf die Rolle des Rum erklärte Max, dass dies meist nur indirekt funktioniere. Die Autoren sähen, wie ein Schauspieler die Rolle mit Leben füllt, und was er besonders gut macht bzw. worin er gut ist. Und dann bauen Sie die Rolle in der entsprechender Richtung aus.
Zum Abschluss seines Panels singt Max uns noch ein selbstgedichtetes Lied nach der Melodie von Reinhard May's "Über den Wolken". Bei Ihm lautet die Titelzeile etwa so: "Über den Vulkan-i-er, den Klingonen spricht man, aber ich finde den Ferengi interessant"
Richard Arnold
Richard Arnold ist der Star Trek Experte schlechthin. Gene Roddenberry hat Ihn immer hinzugezogen bei Fragen zur Historie u.s.w. Auch war er gut befreundet mit Familie Roddenberry seit Ron Roddenberry's Geburt und er hat wohl weltweit die meisten Conventions überhaupt besucht. Zum Gedenken an Majel Roddenberry, die am 18. Dezember letzten Jahres verstorben ist, zeigte er einen Film mit Bildern und Film-Szenen aus Ihrem Leben, diversen Filmen und Urlaubsvideos.
Im neuen Star Trek Film spielt Richard eine Comparsen-Rolle als Romulaner. Er ist für 2,5 Sekunden zu sehen. Da der neue Film fast ausschliesslich von Leuten gemacht wurde, die bisher keine Verbindung zu Star Trek hatten, wird dieses "Convention thing" um den Kult für sie noch eine zu lernende Erfahrung sein. Bin gespannt, wann wir die ersten Schauspieler auf der FedCon sehen werden. Allerdings ist genau das für viele auch ein "Problem". Einen William Shattner oder Leonard Nimoy wechselt man nicht aus. Der neue Regisseur hat alle ehemaligen Beteiligten (inkl. Richard) angerufen und ihnen versichert, das er ihr "Erbe" ehren und achten wird. Richard zitiert einen Artikel der Times, der sich positiv des neuen Films annimt: "Well, yes. It’s a phenomenon, Jim, but not as we know it."
Marc Alaimo
Marc Alaimo bewunderte den Saal des Maritim und würde gern Shakespeare hier spielen. Zusammen mit anderen Schauspielern wurde eine Sightseeing-Tour gemacht. Am beeindruckendsten fand der den Kölner Dom. Während des Panels hatte er leichte Probleme mit dem akustischen verstehen der Fragen und kniete sich direkt vor die Lautsprecherbox.
Jeffrey Combs
Vor der Opening Ceromony gab es noch ein Panel von Jeffrey Combs, der diverse Rollen in verschiedenen Star Trek Serien gespielt hat, wie z.B. den Andorianer Shran bei Enterprise, Weyoun bei DS9 oder Brunt bei Voyager. Immer in viele Schichten Makeup verpackt.
Das besondere z.B. an seiner Rolle als Weyoun war, das er oft starb. Als er Weyoun das erstemal spielte verlieh er Ihr so viel Ausdruck und somit Potential, dass die Autoren es bedauerten ihn direkt um die Ecke gebracht zu haben. Und so wurde das Clonen der Rasse Vorta erfunden. Und er wurde 7 mal gecloned. Beim Lesen des Skripts für seine nächste Episode konnte er dann gelassen über den Umstand hinweg sehen: "They killed me again? Well!"
Der erste Tag begann wie üblich mit der Anmeldung für die Con im nächsten Jahr ab 9 Uhr. Um 10 Uhr war dann Einlaß und ein erster Streifzug durch die Räumlichkeiten, Händler und Ausstellerbereiche folgte. Ab 12 Uhr begann das Programm und um 14 Uhr startete mit einer akademischen Verzögerung von 15 Minuten das erste Starpanel von Richard Hatch.
Richard Hatch
Richard Hatch (alias Apollo bzw. Tom Zarek) war bereits vor einigen Jahren auf Con 10 und zeigte einen Trailer ("Second Coming" 12 Jahre alt) den er zusammen mit Schauspielern und Special Effects Leuten und Fans erstellt hatte, um die alte Serie wiederzubeleben. Die Studios glaubten nicht, das es Fans für das alte Zeug gibt. Aber mit diesem Trailer und dem Feedback der Fans gelang es ihm offensichtlich das Studio zu überzeugen.
Er selbst ist (Überraschung) ein big Fan der BSG Serie. Als ihm dann die Rolle Tom Zarek, eine Art Nelson Mandela (nur etwas düsterer angelegt) angeboten wurde, konnte er nicht nein sagen. Von allen Rollen die er gespielt hat ist diese seine Lieblingsrolle.
Aktuell wird geplant/gearbeitet an neuem Dreh der Originalfilme. Und schliesslich zeigt er noch einen Trailer vom Ende Season 3, der uns ein bisschen spoilt, aber das läßt sich auf der FedCon eigentlich nie umgehen.
Max Grodenchik
"Wer mich noch nicht live gesehen hat: So sehe ich aus. Ich spiele Quark ..." Ungefär mit diesen Worten eröffnete Max Grodenchik sein Panel. Er spricht sehr gut deutsch und sticht damit natürlich alle anderen Schauspieler die dieses Jahr anwesend sind locker aus. Er beginnt damit aus dem Programmheft zu zitieren und weisst auf die Fehler hin: Es ist nicht richtig im Programmheft geschrieben, dass er fliessend deutsch spreche und das Geburtsdatum sein auch falsch. Seltsamerweise sei auch sein Name auf Bajoranische Art geschrieben woren: Grodenchik Max, während alle anderen Schauspieler korrekt geschrieben wurden.Er hört oft: "Your looking like Rom." DAS IST KEIN KOMPLIMENT! Er ist ein Ferengi, und da könne man auch schonmal ein bisschen übertreiben und z.B. sagen "You look like Jonathan Frakes!"
Als er zur Audition eingeladen wurde, wusste er nicht, was ein Ferengie ist. Was er in der Ausschreibung las konnte er aber nicht glauben. Sein Zimmergenosse und sein Bruder erklärten Ihm das dann unmissverständlich, so wie sie die Ferengie in ihrem ersten erscheinen in einer TNG-Folge kannten: Geldgierige kapitalistische wilde zischende Gnome (er spielt das ein bisschen vor). Während der Audition erzählte was sein Zimmernachbar und Bruder ihm beschrieben und spielte er das genau so. Daraufhin sagte die Jury zu Ihm: "Tell your Brother and your Roommate that we have a job for them!"
Jedenfalls hatte er seine Audition vermasselt und wunderte sich, als er erneut eingeladen wurde ... und vermasselte es wieder. Er sass gefrustet auf der Eingangstreppe, als Armin Shimmerman vorbeikam, der ebenfalls vorgesprochen hatte. Er meinte, "Its between us!". Woher wusste er das? Armin sagt, sie haben nur 2 "short people" eingeladen! Weiser Armin!
Angesprochen auf seinen Einfluss auf die Rolle des Rum erklärte Max, dass dies meist nur indirekt funktioniere. Die Autoren sähen, wie ein Schauspieler die Rolle mit Leben füllt, und was er besonders gut macht bzw. worin er gut ist. Und dann bauen Sie die Rolle in der entsprechender Richtung aus.
Zum Abschluss seines Panels singt Max uns noch ein selbstgedichtetes Lied nach der Melodie von Reinhard May's "Über den Wolken". Bei Ihm lautet die Titelzeile etwa so: "Über den Vulkan-i-er, den Klingonen spricht man, aber ich finde den Ferengi interessant"
Richard Arnold
Richard Arnold ist der Star Trek Experte schlechthin. Gene Roddenberry hat Ihn immer hinzugezogen bei Fragen zur Historie u.s.w. Auch war er gut befreundet mit Familie Roddenberry seit Ron Roddenberry's Geburt und er hat wohl weltweit die meisten Conventions überhaupt besucht. Zum Gedenken an Majel Roddenberry, die am 18. Dezember letzten Jahres verstorben ist, zeigte er einen Film mit Bildern und Film-Szenen aus Ihrem Leben, diversen Filmen und Urlaubsvideos.Im neuen Star Trek Film spielt Richard eine Comparsen-Rolle als Romulaner. Er ist für 2,5 Sekunden zu sehen. Da der neue Film fast ausschliesslich von Leuten gemacht wurde, die bisher keine Verbindung zu Star Trek hatten, wird dieses "Convention thing" um den Kult für sie noch eine zu lernende Erfahrung sein. Bin gespannt, wann wir die ersten Schauspieler auf der FedCon sehen werden. Allerdings ist genau das für viele auch ein "Problem". Einen William Shattner oder Leonard Nimoy wechselt man nicht aus. Der neue Regisseur hat alle ehemaligen Beteiligten (inkl. Richard) angerufen und ihnen versichert, das er ihr "Erbe" ehren und achten wird. Richard zitiert einen Artikel der Times, der sich positiv des neuen Films annimt: "Well, yes. It’s a phenomenon, Jim, but not as we know it."
Marc Alaimo
Marc Alaimo bewunderte den Saal des Maritim und würde gern Shakespeare hier spielen. Zusammen mit anderen Schauspielern wurde eine Sightseeing-Tour gemacht. Am beeindruckendsten fand der den Kölner Dom. Während des Panels hatte er leichte Probleme mit dem akustischen verstehen der Fragen und kniete sich direkt vor die Lautsprecherbox.Jeffrey Combs
Vor der Opening Ceromony gab es noch ein Panel von Jeffrey Combs, der diverse Rollen in verschiedenen Star Trek Serien gespielt hat, wie z.B. den Andorianer Shran bei Enterprise, Weyoun bei DS9 oder Brunt bei Voyager. Immer in viele Schichten Makeup verpackt.Das besondere z.B. an seiner Rolle als Weyoun war, das er oft starb. Als er Weyoun das erstemal spielte verlieh er Ihr so viel Ausdruck und somit Potential, dass die Autoren es bedauerten ihn direkt um die Ecke gebracht zu haben. Und so wurde das Clonen der Rasse Vorta erfunden. Und er wurde 7 mal gecloned. Beim Lesen des Skripts für seine nächste Episode konnte er dann gelassen über den Umstand hinweg sehen: "They killed me again? Well!"
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