Neben meinen gesammelten und festgehaltenen Eindrücken zur vergangenen FedCon XIX kann man viele Inhalte und Rückblicke im Netz finden. Ein paar Fundstücke habe ich im Folgenden zusammengestellt - hauptsächlich aus dem Twitterstream zur FedCon gefischt.
Sehr guter, ausführlicher und umfangreicher Bericht zum Freitag und Sonntag auf der FedCon von myFanbase.
Auch auf fedcon.startrek.de wurden Eindrücke und vor allem viele Bilder gesammelt.
Fotogalerie mit 780 Bildern von Ingo Rohlfs. Einige Bilder zur FedCon XIX von DarkFrequenzy. 385 Bilder von der FedCon XIX von argosy_ops.
Podcast und Fotos zur FedCon von Babbel-Net. Aber natürlich hieß der frühere MC nicht Marc B. Davis sondern Marc B. Lee.
Bilder von Nerdzonfire und der zugehörige Erlebnisbericht.
Foreneintrag und Video mit Gruß aller BSG-Stars von der FedCon von caprica-city.de.
FedCon XIX TV-Bericht auf RTL regional.
FedCon Report im e!Scope Magazin.
Cinetrend Artikel zur FedCon.
Das DVD-Team der FedCon (fedcon.tv) hat 7 Webisoden der FedCon 19 bei Youtube eingestellt:
Webisode 1 "Prolog"
Webisode 2 "Preparations"
Webisode 3 "Mainbridge"
Webisode 4 "Coming Home"
Webisode 5 "Strangers"
Webisode 6 "Guinness World Record"
Webisode 7 "Autograph Session"
Und wer noch immer nicht genug Informationen zur FedCon gelesen hat, findet hier noch weitere Linklisten von Wraithfodder, Tweets, Bilder und Videos.
Sonntag, 16. Mai 2010
Donnerstag, 13. Mai 2010
Federation Convention 19 - Samstag (1/2)
Bericht über den 2. Tag auf der FedCon XIX 2010. Der Samstag ist eigentlich immer der ereignisreichste Tag auf der Convention. Mit Kostümwettbewerb, vielen Panels meist einer Abendveranstaltung (dieses Jahr erneut eine Kiss Coverband) und neu auch dem Guinness-Record-Versuch. Das erste Panel des Tages war direkt um 10 Uhr Chase Masterson für mich.
Chase Masterson (Leeta, DS9)
Trotz der frühen Stunde versprühte Chase direkt von Anfang an Ihren Charm und weckte die Lebensgeister der Trekkis. Sie spielt "Leeta" in DS9. Gecastet wurde Sie ursprünglich für Martha, das D'abo-Girl, das sich in Jake Sisko verguckt hat. Sie war unter den letzten beiden, hat aber offensichtlich die Rolle nicht bekommen. Einige Zeit später bekam sie dann die Rolle der Leeta und erfuhr ein paar Folgen später, das die Produzenten die Rolle speziell für sie in die Handlung hineingeschrieben haben. Sie muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
Während des Panels hat sie eine ganze Reihe von Songs aus Ihren CDs vorgetragen und viel Gefühl und Engagement hineingelegt. Sie singt seit sie 5 Jahre alt ist, also seit 17 Jahren (Mathematik ist wohl nicht ihre Stärke).
Für einen Song an einen Star Trek Fan holte sie sich einen Trekki aus dem Publikum, der tapfer und mutig sein sollte. Ihn umgarnte sie dann mit ihrem Gesang und extremer körperlicher Nähe. Schliesslich begann sie auch den Ärmsten zu entkleiden. Aber so richtig wollte er nicht mitspielen, wahrscheinlich weil seine Frau im Saal saß. Abschliessend schmollte sie dann kurzzeitig, weil sie normalerweise die Jungs immer ausgezogen bekommt.
Die Frage, wie es sei einen Ferengi zu küssen handelte sie Kurz ab mit "It hurts!". Mit Max Grodenchik (Rom DS9) sang sie im Universal Studios Park das Duett "something stupid".
Über den letzten Drehtag von DS9 war sie und das ganze Team natürlich traurig. Schauspieler und Crew waren wie eine Familie. Das Studio begann schon mit dem Abriss der unbenutzten Sets. Nur noch die Krankenstation stand halbwegs unberührt, so dass sie ein paar Dinge einsammeln und für einen guten Zweck versteigern konnte.
Martha Hackett (Seska, VOY)
Martha Hacket stand sehr gelassen und ruhig auf der Bühne und beantwortete brav alle Fragen der Fans. Ob Tim Russ auch Ihr irgendwelche Streiche spielte? Das musste sie verneinen. Irgendwie war dafür keine Zeit gewesen. Schliesslich zeigte auch Martha Ihr Gesangstalent und gab Acapella eine kurze Probe Ihres könnens. Sie sing Pop, Rock und Klassik gern.
Cliff Simon (Ba'al, SG1)
Wie man vielleicht schon am sehr langen folgenden Text zu Cliff Simon sieht, hat mich dieses Panel am meisten eingefangen.
Gefragt zur Klon-Folge erzählte Cliff, das er sich freute, als er dieses Drehbuch bekam. Diese nicht genauer bezifferte aber zahlreiche Menge an Klons bedeutete: "Yeah!!!" sie konnten Ba'al, also ihn, niemals mehr aus der Serie herausschreiben konnten.
Das Drehen der Folge war sehr interessant und aufwendig. Auf dem Boden waren Markierungen aufgeklebt, damit er sehen konnte, wo er mit welchem Klon stehen musste und wo die anderen stehen würden. D.h. die Takes waren auch entsprechend teuer. Direkt nach der Aufnahme konnte er auch schon die Crossfades sehen, so dass direkt über eine Neuaufnahme entschieden werden konnte, falls die Klone nicht zusammenpassen wollten. Leider bekam er aber nur EINEN Gehalts-Check vom Studio. Nicht die erwarteten 21 - für jeden Klon.
In einer Folge bekam er von Amanda Tapping einen Faustschlag ins Gesicht und ging entsprechend verdutzt laut Drehbuch zu Boden. "Wie war das?" Cliff erwiderte, dass er sich jedesmal freute, wenn Amanda ihn berührte. Als er am Boden lag gab sie Ihm ein Taschentuch, damit er sich das Blut abwischen konnte. Das stand nicht um Drehbuch und wurde leider auch nicht drin gelassen. Hätte gut gepasst.
Seine Lieblingsfolge ist Continuum.
Auch Cliff bringt Elemente seines eigenen Charakters in die zu spielenden Rollen ein. Seine Intention war es Ba'al menschlich, böse und funny darzustellen.
Richard Dean Anderson spielt sich eigentlich immer selbst. D.h. er ist O'Neill oder eher umgekehrt. So sah es zumindest Cliff Simon. Bei einem seiner ersten Drehs - eine Szene in der er als Hologramm mit O'Neill sprach - kam Richard einfach nicht ins Studio. So dass der Regisseur das Skript nahm und die Passagen selbst vorlas. Am Ende des Drehs kam Richard dann herüber und erzählte, das er im Nebenstudio gewesen wäre, weil da die Klimaanlage funktionieren würde. Das war also der erste Spass, den er abbekommen hat. Er selbst hat als "Irregulärer" keine Späße mit den Kollegen gemacht. Wenn er die Wahl hätte, würde er auch gern O'Neill spielen, wobei eigentlich: "Ba'al is the best!".
Er hat uns dann noch einen üblen Scherz enthüllt, den Chris wohl gern gespielt hat. Er hat früh morgens die Urinale mit Frischhaltefolie fein säuberlich überzogen, so dass man das mit halb verschlafenen Augen morgens nicht wahrgenommen hat. Böse böse!
Zu Beginn hatte er keine Ahnung, was einen Schauspieler in so einer SciFi-Serie im Hinblick auf Fans und Conventions etc. erwartet. Er findet das faszinierend und nutzt die Gelegenheit gerne um Feedback von den Fans zu bekommen, was man ja normalerweise im TV-Biz nicht hat. Seine erste Convention war in Nürnberg.
Schliesslich hat er noch einen 3 minütigen Trailer des von Ihm mit produzierten Western-Serie "Dust" gezeigt, für die die Website noch in Arbeit ist. Es ist geplant Webisoden zu veröffentlichen und die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, um die Serie zu verteilen. Gekoppelt mit dem Fandom kann in kurzer Zeit ein weltweites Publikum ansprechen werden, so dass die Studios vielleicht aufmerksam werden und eine TV-Serie daraus wird. So jedenfalls der Plan.
Er hatte sich für die Olympischen Spiele als Schwimmer qualifiziert, trat dann aber nicht an, weil er in Afrika zum Militär ging als "african american". So hat er auch in District 9 mitgewirkt, weil der Film in Südafrika gedreht und gehandelt hat. Sportlich ist er auch heute noch sehr aktiv mit Kite Boarding, Kajak, Standup Surfing und im Meer schwimmen.
Backstage BSG
Sehr interessant war auch der Vortrag von Josef Philipp. Er hatte den Auftrag erhalten für die Auktion der BSG-Ausstattung den Katalog zu erstellen und alle Gegenstände, die versteigert werden sollten abzulichten. Für einen BSG-Fan ist das natürlich der ultimative Traumjob. Er zeigte sehr viele seiner Fotos, die er leider nicht veröffentlichen darf. Aber man kann sich den Katalog wohl irgendwo für 35 € bestellen oder hier als PDF downloaden.
Ein Besucher von Vancouver wir nach Aussage von Josef wohl schnell feststellen, dass Vancouver eigentlich Caprica City ist, da alle Aussen-Drehs in der Stadt gemacht wurden.
Witzig fand ich auch, das ein Großteil der Ausstattung der BSG-Flotte von Ikea und/oder Homestead stammen. Insb. bei Adamas Quartier waren die Teppiche von Ikea und die Möbel von Homestead. Ich nehme an, das dieser Online-Store gemeint ist. Die Schreibtisch-Lampe (Auktionskatalog Nr. 718 für 300 $- 500 $) von Präsidentin Roslin gibt es auch heute noch bei Ikea für 25 €.
Eines Tages kam auch Robert Picardo vom Studio gegenüber vorbei um das Set zu besichtigen, auch er ein großer Fan der Serie ist. Josef machte mit Ihm eine Tour über das BSG Set und er durfte auch die Pilotenuniform anziehen. Die einzige, die Ihm passte (wie angegossen) war die von Starbuck. Es gibt auch ein Foto von Ihm in der Uniform, mit Photoshop in das Set integriert.
Guinness Record
Ein besonderer Spass war es, den von einer Londoner Veranstaltung aufgestellten Guinness-Rekord von 99 in Star Trek Kostüme gekleidete Personen auf einem Fleck auf der FedCon zu brechen:
Trailer Show
In der Trailer-Show, die früher Marc B. Lee "moderierte" wurden einige interessante Trailer für kommende Filme dieses Jahr gezeigt. Eine nette Ablenkung und Erholung vom ConProgramm.
Iron Man 2
Robin Hood mit Russel Crow
Resident Evil "Afterlife" in 3D
The Expandables mit hochkarätiger Besetzung: Sylvester Stallone, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger, ...
Family Guy Star war's Episode V
Prince of Persia
Aaron Douglas (Chief Tyrol, BSG)
Ein sehr lustiger Vogel und guter Entertainer ist Aaron. Er spielt nicht nur, sondern mag auch SciFi. Seine Lieblingsfilme sind die 3 Star Wars Movies. Ja genau DIE 3 - nicht 6 Seine Lieblingsfolgen bei BSG sind der Flug des Phönix und die Boxfolge aus Staffel 3.
An einem seiner ersten Drehtage stand er in einer Szene direkt vor Edward James Olmos bzw. Admiral Adama - ca. 5 cm Abstand. Olmos brüllt ihn an: "He is XO - he can do it!" ... mit Essensresten zwischen den Zähnen und einem tödlichen Atem, der ihm die Haut weggeätzt hat und den eigenen Atem raubte - "Welcome to the show!"
Fan: "Aaron, your Panel is Great."
Aaron: "Yeah i know."
Er ist einmal in der Stadt unterwegs gewesen, als Robbie Williams an ihm vorbei lief. Er twitterte direkt mit seinem iPhone, dass er gerade Robbie gesehen hat, als ihn jemand überholte und fragte, ob er Chief Tyrol sei. Es war Robbie - er fragte ihn aus und erzählte wie toll er die Show findet. Aaron stammelte nur, "But you are Robbie Williams?". Er machte eine wegwerfende Handbewegung und erwiderte nur, dass sie doch jetzt über Battlestar Galactica reden würden.
Wie stolze Väter das nun mal tun, hatte er seinen 9-jährigen Sohn auch mal mit ins Studio genommen und mit ihm eine Runde durch die Kulissen gedreht, als sie auch an "seinem Arbeitsplatz", dem Hangar-Deck vorbeikamen, wo die Viper herumstanden. Aaron bot ihm an, sich mal in eine reinzusetzen. "Ehrlich?" - "Ja klar". Er schob ihm eine der Treppen zu einem der Schiffe und er stieg ehrfürchtig die Stufen hinauf. Auf halbem Weg fragte er, ob sie auch eine Runde drehen könnten. "Nein, dass geht leider nicht. Die Dinger fliegen nicht" - "Doch ich habs gesehen! Die da fliegt die Viper!" Hinter Ihm Stand Starbuck in voller Montur.
"Och wie süß" und lachte. Als Junior dann das Holzcockpit sah rannte er nur noch an allen vorbei in die Umkleide ... Aaron durfte sich dann noch lange die Scherze über dieses Vorkommnis anhören.
Aaron twittert unter:
https://twitter.com/theaarondouglas
Damit war der halbe Samstag auch schon um.
Chase Masterson (Leeta, DS9)
Trotz der frühen Stunde versprühte Chase direkt von Anfang an Ihren Charm und weckte die Lebensgeister der Trekkis. Sie spielt "Leeta" in DS9. Gecastet wurde Sie ursprünglich für Martha, das D'abo-Girl, das sich in Jake Sisko verguckt hat. Sie war unter den letzten beiden, hat aber offensichtlich die Rolle nicht bekommen. Einige Zeit später bekam sie dann die Rolle der Leeta und erfuhr ein paar Folgen später, das die Produzenten die Rolle speziell für sie in die Handlung hineingeschrieben haben. Sie muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.Während des Panels hat sie eine ganze Reihe von Songs aus Ihren CDs vorgetragen und viel Gefühl und Engagement hineingelegt. Sie singt seit sie 5 Jahre alt ist, also seit 17 Jahren (Mathematik ist wohl nicht ihre Stärke).
Für einen Song an einen Star Trek Fan holte sie sich einen Trekki aus dem Publikum, der tapfer und mutig sein sollte. Ihn umgarnte sie dann mit ihrem Gesang und extremer körperlicher Nähe. Schliesslich begann sie auch den Ärmsten zu entkleiden. Aber so richtig wollte er nicht mitspielen, wahrscheinlich weil seine Frau im Saal saß. Abschliessend schmollte sie dann kurzzeitig, weil sie normalerweise die Jungs immer ausgezogen bekommt.
Die Frage, wie es sei einen Ferengi zu küssen handelte sie Kurz ab mit "It hurts!". Mit Max Grodenchik (Rom DS9) sang sie im Universal Studios Park das Duett "something stupid". Über den letzten Drehtag von DS9 war sie und das ganze Team natürlich traurig. Schauspieler und Crew waren wie eine Familie. Das Studio begann schon mit dem Abriss der unbenutzten Sets. Nur noch die Krankenstation stand halbwegs unberührt, so dass sie ein paar Dinge einsammeln und für einen guten Zweck versteigern konnte.
Martha Hackett (Seska, VOY)
Martha Hacket stand sehr gelassen und ruhig auf der Bühne und beantwortete brav alle Fragen der Fans. Ob Tim Russ auch Ihr irgendwelche Streiche spielte? Das musste sie verneinen. Irgendwie war dafür keine Zeit gewesen. Schliesslich zeigte auch Martha Ihr Gesangstalent und gab Acapella eine kurze Probe Ihres könnens. Sie sing Pop, Rock und Klassik gern.Cliff Simon (Ba'al, SG1)
Wie man vielleicht schon am sehr langen folgenden Text zu Cliff Simon sieht, hat mich dieses Panel am meisten eingefangen.
Gefragt zur Klon-Folge erzählte Cliff, das er sich freute, als er dieses Drehbuch bekam. Diese nicht genauer bezifferte aber zahlreiche Menge an Klons bedeutete: "Yeah!!!" sie konnten Ba'al, also ihn, niemals mehr aus der Serie herausschreiben konnten.Das Drehen der Folge war sehr interessant und aufwendig. Auf dem Boden waren Markierungen aufgeklebt, damit er sehen konnte, wo er mit welchem Klon stehen musste und wo die anderen stehen würden. D.h. die Takes waren auch entsprechend teuer. Direkt nach der Aufnahme konnte er auch schon die Crossfades sehen, so dass direkt über eine Neuaufnahme entschieden werden konnte, falls die Klone nicht zusammenpassen wollten. Leider bekam er aber nur EINEN Gehalts-Check vom Studio. Nicht die erwarteten 21 - für jeden Klon.
In einer Folge bekam er von Amanda Tapping einen Faustschlag ins Gesicht und ging entsprechend verdutzt laut Drehbuch zu Boden. "Wie war das?" Cliff erwiderte, dass er sich jedesmal freute, wenn Amanda ihn berührte. Als er am Boden lag gab sie Ihm ein Taschentuch, damit er sich das Blut abwischen konnte. Das stand nicht um Drehbuch und wurde leider auch nicht drin gelassen. Hätte gut gepasst.Seine Lieblingsfolge ist Continuum.
Auch Cliff bringt Elemente seines eigenen Charakters in die zu spielenden Rollen ein. Seine Intention war es Ba'al menschlich, böse und funny darzustellen.
Richard Dean Anderson spielt sich eigentlich immer selbst. D.h. er ist O'Neill oder eher umgekehrt. So sah es zumindest Cliff Simon. Bei einem seiner ersten Drehs - eine Szene in der er als Hologramm mit O'Neill sprach - kam Richard einfach nicht ins Studio. So dass der Regisseur das Skript nahm und die Passagen selbst vorlas. Am Ende des Drehs kam Richard dann herüber und erzählte, das er im Nebenstudio gewesen wäre, weil da die Klimaanlage funktionieren würde. Das war also der erste Spass, den er abbekommen hat. Er selbst hat als "Irregulärer" keine Späße mit den Kollegen gemacht. Wenn er die Wahl hätte, würde er auch gern O'Neill spielen, wobei eigentlich: "Ba'al is the best!".
Er hat uns dann noch einen üblen Scherz enthüllt, den Chris wohl gern gespielt hat. Er hat früh morgens die Urinale mit Frischhaltefolie fein säuberlich überzogen, so dass man das mit halb verschlafenen Augen morgens nicht wahrgenommen hat. Böse böse!
Zu Beginn hatte er keine Ahnung, was einen Schauspieler in so einer SciFi-Serie im Hinblick auf Fans und Conventions etc. erwartet. Er findet das faszinierend und nutzt die Gelegenheit gerne um Feedback von den Fans zu bekommen, was man ja normalerweise im TV-Biz nicht hat. Seine erste Convention war in Nürnberg.
Schliesslich hat er noch einen 3 minütigen Trailer des von Ihm mit produzierten Western-Serie "Dust" gezeigt, für die die Website noch in Arbeit ist. Es ist geplant Webisoden zu veröffentlichen und die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, um die Serie zu verteilen. Gekoppelt mit dem Fandom kann in kurzer Zeit ein weltweites Publikum ansprechen werden, so dass die Studios vielleicht aufmerksam werden und eine TV-Serie daraus wird. So jedenfalls der Plan.
Er hatte sich für die Olympischen Spiele als Schwimmer qualifiziert, trat dann aber nicht an, weil er in Afrika zum Militär ging als "african american". So hat er auch in District 9 mitgewirkt, weil der Film in Südafrika gedreht und gehandelt hat. Sportlich ist er auch heute noch sehr aktiv mit Kite Boarding, Kajak, Standup Surfing und im Meer schwimmen.
Backstage BSG
Sehr interessant war auch der Vortrag von Josef Philipp. Er hatte den Auftrag erhalten für die Auktion der BSG-Ausstattung den Katalog zu erstellen und alle Gegenstände, die versteigert werden sollten abzulichten. Für einen BSG-Fan ist das natürlich der ultimative Traumjob. Er zeigte sehr viele seiner Fotos, die er leider nicht veröffentlichen darf. Aber man kann sich den Katalog wohl irgendwo für 35 € bestellen oder hier als PDF downloaden.
Ein Besucher von Vancouver wir nach Aussage von Josef wohl schnell feststellen, dass Vancouver eigentlich Caprica City ist, da alle Aussen-Drehs in der Stadt gemacht wurden.
Witzig fand ich auch, das ein Großteil der Ausstattung der BSG-Flotte von Ikea und/oder Homestead stammen. Insb. bei Adamas Quartier waren die Teppiche von Ikea und die Möbel von Homestead. Ich nehme an, das dieser Online-Store gemeint ist. Die Schreibtisch-Lampe (Auktionskatalog Nr. 718 für 300 $- 500 $) von Präsidentin Roslin gibt es auch heute noch bei Ikea für 25 €.
Eines Tages kam auch Robert Picardo vom Studio gegenüber vorbei um das Set zu besichtigen, auch er ein großer Fan der Serie ist. Josef machte mit Ihm eine Tour über das BSG Set und er durfte auch die Pilotenuniform anziehen. Die einzige, die Ihm passte (wie angegossen) war die von Starbuck. Es gibt auch ein Foto von Ihm in der Uniform, mit Photoshop in das Set integriert.
Guinness Record
Ein besonderer Spass war es, den von einer Londoner Veranstaltung aufgestellten Guinness-Rekord von 99 in Star Trek Kostüme gekleidete Personen auf einem Fleck auf der FedCon zu brechen:
Trailer Show
In der Trailer-Show, die früher Marc B. Lee "moderierte" wurden einige interessante Trailer für kommende Filme dieses Jahr gezeigt. Eine nette Ablenkung und Erholung vom ConProgramm.
Iron Man 2
Robin Hood mit Russel Crow
Resident Evil "Afterlife" in 3D
The Expandables mit hochkarätiger Besetzung: Sylvester Stallone, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger, ...
Family Guy Star war's Episode V
Prince of Persia
Aaron Douglas (Chief Tyrol, BSG)
Ein sehr lustiger Vogel und guter Entertainer ist Aaron. Er spielt nicht nur, sondern mag auch SciFi. Seine Lieblingsfilme sind die 3 Star Wars Movies. Ja genau DIE 3 - nicht 6 Seine Lieblingsfolgen bei BSG sind der Flug des Phönix und die Boxfolge aus Staffel 3.
An einem seiner ersten Drehtage stand er in einer Szene direkt vor Edward James Olmos bzw. Admiral Adama - ca. 5 cm Abstand. Olmos brüllt ihn an: "He is XO - he can do it!" ... mit Essensresten zwischen den Zähnen und einem tödlichen Atem, der ihm die Haut weggeätzt hat und den eigenen Atem raubte - "Welcome to the show!"Fan: "Aaron, your Panel is Great."
Aaron: "Yeah i know."
Er ist einmal in der Stadt unterwegs gewesen, als Robbie Williams an ihm vorbei lief. Er twitterte direkt mit seinem iPhone, dass er gerade Robbie gesehen hat, als ihn jemand überholte und fragte, ob er Chief Tyrol sei. Es war Robbie - er fragte ihn aus und erzählte wie toll er die Show findet. Aaron stammelte nur, "But you are Robbie Williams?". Er machte eine wegwerfende Handbewegung und erwiderte nur, dass sie doch jetzt über Battlestar Galactica reden würden.Wie stolze Väter das nun mal tun, hatte er seinen 9-jährigen Sohn auch mal mit ins Studio genommen und mit ihm eine Runde durch die Kulissen gedreht, als sie auch an "seinem Arbeitsplatz", dem Hangar-Deck vorbeikamen, wo die Viper herumstanden. Aaron bot ihm an, sich mal in eine reinzusetzen. "Ehrlich?" - "Ja klar". Er schob ihm eine der Treppen zu einem der Schiffe und er stieg ehrfürchtig die Stufen hinauf. Auf halbem Weg fragte er, ob sie auch eine Runde drehen könnten. "Nein, dass geht leider nicht. Die Dinger fliegen nicht" - "Doch ich habs gesehen! Die da fliegt die Viper!" Hinter Ihm Stand Starbuck in voller Montur.
"Och wie süß" und lachte. Als Junior dann das Holzcockpit sah rannte er nur noch an allen vorbei in die Umkleide ... Aaron durfte sich dann noch lange die Scherze über dieses Vorkommnis anhören.Aaron twittert unter:
https://twitter.com/theaarondouglas
Damit war der halbe Samstag auch schon um.
Dienstag, 11. Mai 2010
Federation Convention 19 - Freitag
Die 19. Federation Convention vom 30.04.2010 bis zum 02.05.2010 im Maritim in Bad Godesberg gehörte wie jedes Jahr wieder zum Pflichtprogramm für mich. Wie immer trafen wir uns am Freitag schon sehr früh im Maritim, um für die Anmeldung zur nächsten FedCon anzustehen. Diesmal allerdings mit einer unerwarteten Änderung. Die 20. FedCon wird in Düsseldorf im Maritim stattfinden. In DÜSSELDORF! Wie dem auch sei. Wir hatten noch nie so niedrige Anmeldenummern wie für das kommende Jahr. Ärgerlicherweise sitzt man mit den "normalen" Tickets trotzdem jedes Jahr weiter hinten, da der VIP oder Goldkartenbereich sich immer weiter ausdehnt. Aber zurück zur FedCon XIX. Dieses Jahr habe ich meine Notizen (oder besser Stichworte) zu den Panels mittels der App Momento auf meinem iPhone festgehalten. Dank der Export-Funktion kann ich mir die Notizen zumailen und diese dann bequem ins Blog kopieren, nachdem der ganze XML-Rahmen entfernt ist. Optimal ist das noch nicht, aber immerhin zuverlässig.
Nachdem Marc B. Lee im vergangenen Jahr in Ungnade gefallen sein soll, übernahm dieses Jahr Ed Wasser, bekannt als Mr. Morden aus Babylon 5, als Master of Ceremonies (MC) - noch mit angezogener Handbremse und einigen Unsicherheiten - das Zepter.
Luciana Carro (Louanne 'Kat' Katraine, BSG)
Für uns begann das Programm mit Luciana's Auftritt, der allerdings sehr kurz geriet. Sie ist ein eher ruhiger Mensch und beantwortete die Fragen auch eher kurz, so dass es etwas stockend voranging. Nach der obligatorischen Frage an alle BSG-Stars, ob Sie Jamie Bamber nackt gesehen habe, erzählte Sie, das Sie den Werdegang und die Vergangenheit von 'Kat' auch erst in Ihrer letzten Folge kennengelernt habe. Aufgrund Ihrer italienischen Herkunft , wollte sie als Kind immer Kanadierin sein um dazuzugehören. Sie war die einzige Italienerin in Ihrer Umgebung. Mittlerweile mag sie Italien aber.
Nach einer halben Stunde verabschiedete Sie sich leider schon, wohl weil Sie den stetigen Rauch als Signal deutete, dass die Zeit um sei. In der Tat ist es das Signal, wenn der Rauch die Darsteller in Schwaden umgibt, aber ein bisschen Qualm liess die Crew immer raus. Ed Wasser hat jedenfalls aus dem Stand heraus 30 Minuten StandUp Panel gemacht und die entstehende Lücke überbrückte, bis ihm auch die Witze ausgingen. Nach ein paar zusätzlichen Trailern kam dann Suzie.
Suzie Plakston (4 Rollen, TNG, VOY, ENT)
Sie spielt 4 verschiedene Charaktere im Star Trek Universum: Eine Andorianerin, Vulkanierin, Worfs Ex-Frau, und Q's Frau. Ihr selbst gefällt die Q-Rolle am besten. Eine gute Stimme hat sie auch, und singt uns auf deutsch "Guten Abend, Gute Nacht".Manu Intiraymi (Icheb, VOY)
Natürlich musste Manu zuerstmal erklären, woher sein aussergewöhnlicher Name kommt, den sein Vater ihm im Überschwange irischer Emotionen basierend auf dem Inka-Sonnenfest Inti Raymi gegeben hat.
Seine Zusammenarbeit mit Jeri Ryan stellt den jugendlichen Manu bisweilen vor gewisse Probleme, wenn Sie nur wenige Zentimeter von Ihm entfernt in Ihrem hautengen Dress stand. Bisweilen musste er dann mal schnell den Drehort verlassen um "sich abzukühlen".
Er ist Produzent diverser Filme und sammelt Spenden für die Lyme Borreliose oder Lyme-Krankheit, die in den USA weit verbreitet ist, wohl aber kaum in der Öffentlichkeit bekannt ist und von fast allen stechenden Insekten übertragen wird. Zu diesem Zweck versteigerte er einige Unterlagen zu seinen Filmen (Drehbücher, Fotos, Autogramme etc. als Komplett-Pakete).
Weitere Infos zu Ihm von der FedCon finden sich z.B. unter
- Spontaninterview mit Manu
- Seriencouch Interview mit Manu
Opening Ceremony
Ed Wasser kommt mit weißer Sonnenbrille auf die Bühne und sucht sein Publikum, bis er bemerkt, das eine dicke Asche-Schicht die Sicht behindert. Er pustet die "Asche" weg und entschuldigt sich, dass er über Island geflogen sei. Zum zweiten mal dürfen wir uns dann heute seinen schön erzählten Supermann-Witz anhören, bevor wieder ein paar Trailer laufen. Überhaupt laufen in jeder kurzen Unterbrechung oder Pause diverse Trailer, aber im Endeffekt Avatar und Shrek immer dabei.
Los geht's dann endlich mit einem Auftritt der Nußknacker tanzenden Aliens (also die aus dem Film Alien). Sehr lustig, inb. das Alien mit dem rosa Tütü beim Moonwalk.
Dieses Jahr waren wieder Trekkis und SciFi-Fans aus über 20 Nationen vertreten.

Nach und nach betraten dann alle am Wochenende angesagten Schauspieler die Bühne, gaben ein mehr oder minder kurzes "Hallo" von sich und reihten sich ins Bühnenbild ein. Mit der Ansage einiger Gäste hatte Ed dann leichte Aussprache Probleme (z.B. Manu). Sagte ich alle? Zwei Gäste benötigten einen längeren Anlauf. Nachdem Terry Farrell schon bei Ihrem ersten "Besuchsversuch" vor 12 Jahren kurzfristig absagen musste, wurde auch diesmal eine Videobotschaft von Ihr gezeigt, in der Sie traurig mitteilte, das sie nicht einreisen dürfe. So richtig ernst nehmen konnte das aber kaum einer, da über Twitter Ihre Fotosession schon angekündigt worden war. So stand sie dann unter tosendem Applaus schon bald hinter Ed. James
Joe Flanigan hingegen hat es tatsächlich geschafft nicht rechtzeitig einzutreffen, weil er mit der Bahn eine Station zu weit gefahren ist. So kam Dirk Bartholomae auf die Bühne und zeigte Ed seine SMS, in der er dies mitteilte.
Terry Farrell (Jadzia Dax, DS9)
Ein bisschen seltsam kam das anschliessende Panel von Terry rüber. Sie ist seit Jahren nicht mehr im Show-Business und war ein bisschen unbeholfen, was sie nun hier auf der Bühne erzählen sollte. So kam sie über Blumen und Yoga über das Singen eines Schlafliedchens zu Brustmassage, bevor dann Publikumsfragen sie vor weiterer Komik bewahrten. Sie war aber sehr sympathisch, nett und natürlich und begeisterte im Endeffekt auf Ihre Art.David Hewlett (Dr. Rodney McKay, SGA)
Wieviel David steckt in Rodney und umgekehrt? Generell sucht wohl jeder Schauspieler nach Gemeinsamkeiten, die Ihm den Einstieg in die Rolle ermöglichen und das Ausspielen dieser Eigenschaften die Rolle prägen. Bei der Rolle "Rodney" fiel ihm das allerdings nicht schwer. David hat eine Katzen-Allergie, Rodney eine Zitrusfrüchte-Allergie.Das arbeiten mit Amanda Tapping war immer etwas besonderes, da sie zu den Personen gehört, die die sprichwörtliche Sonne aufgehen lassen, wenn sie einen Raum betreten.
Und er twittert fleissig unter: http://twitter.com/dhewlett
Damit war der erste Tag schon fast um. Bei ein paar Cocktails in der Pianobar haben wir den Tag dann ausklingen lassen, nachdem wir noch einige der letzten Creps ergattert haben, bevor die Hotelküche die Essensstände geschlossen hat. Es ist immer wieder faszinierend, wenn die Schauspieler sich frei zwischen den Fans in der Bar "bewegen".
Samstag, 27. März 2010
Kleiner NAS-Server Vergleich
Da sich mein altgedienter RAID-File-Server verabschiedet hat, der mich ca. 8 Jahre lang begleitet hat, musste ich mich nach einer neuen Lösung umsehen. Mittlerweile gibt es ja ausreichend viele gute kleine Lösungen für NAS-Systeme für den "Heimbedarf". Nach einer kurzen Umfrage unter Kollegen und ein bisschen Recherche habe ich mich für den D-Link DNS-323 entschieden und kurzerhand zusammen mit zwei 2 TB Festplatten bestellt. Da ich im Zusammenspiel mit meinen Mac's allerdings keine einfache Anbindung herstellen konnte (dazu später mehr) habe ich dann noch die etwas teurere zweite Empfehlung Synology 210j hinzugenommen und kann nun hier ein bisschen vergleichen.
Vorneweg noch zur Info: Soviel ich auch bei meinem Mac mini bastle und experimentiere. Das NAS soll einfach funktionieren. D.h. ich habe keine der beiden Stationen modifiziert. Lediglich ein Firmware-Update auf die letzte stabile offiziell über die Hersteller-Website angebotene Version habe ich vorgenommen.
Als Festplatten betreibe ich zwei unterschiedliche Festplatten im RAID 1 Verbund, damit die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitigen Ausfalls minimiert wird:
- 2 TByte, 3,5", 7200rpm, SATA II 32 MB Cache (Hitachi Deskstar 7K2000)
- 2 TByte, 3,5", 5400rpm, SATA II 32 MB Cache (Samsung F3 HD203WI EcoGreen)
In beiden Systemen habe ich erstmal nur eine Festplatte betrieben.
D-Link DNS-323
Positiv fällt direkt das vergleichsweise schwere Metallgehäuse auf. Macht einen gut verarbeiteten stabilen Eindruck. Der Einbau der Festplatte ist geradezu Kinderleicht und kann ohne Werkzeug bzw. Schrauben durchgeführt werden. Einfach die Kunststoff-Front vorne nach oben drücken und dann abziehen. Die Festplatte(n) können dann einfach in das gerät eingeschoben werden bis sie spürbar einrasten. Mit dem Hebel auf der Rückseite des Gerätes lassen sich die Platten dann wieder lösen und herausziehen. Praktisch!
Die Benutzeroberfläche ist schlicht und übersichtlich. Es gibt ein Tool für die schnelle Einrichtung unter Windows. Damit hatte ich schnell das gesamte Volume freigeschaltet für den Zugriff. Dieser Zugriff auf die gesamte Platte ohne Passwortschutz funktionierte auch direkt unter Mac OS. Anschliessend habe ich ein paar Verzeichnisse und einen Nutzeraccount angelegt und wollte mich wieder mit den Laufwerken verbinden. Unter Windows wieder kein Problem. Unter Mac OS 10.6 allerdings klappte der Zugriff nicht mehr. Ich sehe zwar weiterhin das Gerät und auch die verfügbaren Freigaben. Als ich aber die Zugangsdaten eingegeben hatte, meldete Snow Leopard, dass das Laufwerk nicht existiert: "Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden, da das Originalobjekt für „SHARE“ nicht gefunden wurde."
Schliesslich fand ich heraus, dass das wohl an der veralteten Version von Samba auf dem D-Link NAS (Firmware 1.07) liegt. Snow Leopard unterstützt dessen Authentifizierung wohl nicht mehr. Mit einem Firmware-Update auf 1.08 soll sich das Problem beheben lassen. Dieses ist aber noch im Beta-Test-Stadium und somit ohne Garantie/Support bei Problemen. Zudem habe ich auf der Website von D-Link zwar die neue Firmware gefunden, aber nur für die Hardware-Versionen A1 und B1. Nicht aber für mein Gerät mit C1. Diese gibt es zwar im Web auch, aber nur über andere Quellen.
Über die vorhandene Funktionalität hinaus kann man den DNS-323 über PlugIns aufbohren. Diese muss man dazu auf oberster Ebene einspielen, Neustarten und dann werden entsprechende Aktionen ausgeführt. Das mag alles gut funktionieren, aber ist mir in dem Fall zu wackelig oder zu spannend. Schon um SSH freizuschalten muss dieser Weg beschritten werden. Auch Bittorent läßt sich auf diese Art "nachinstallieren".
Die Verwendung von USB-Platten am D-Link funktionierte leider auch nicht Out-Of-The-Box. Im Setup liessen sich nur Optionen für den Druckeranschluss finden. Vielleicht läßt sich das auch nachrüsten.
eMail - ich habe es leider mit keinem meiner Accounts hinbekommen, die eMail-Benachrichtigung zu aktivieren. Auch gänzlich unverschlüsselte SMTP-Mail-Accounts quittiert das NAS mit einem schlichten "Failed". Über die Admin-Oberfläche konnte ich kein Protokoll finden, das mehr Informationen preisgab.
Vor der Verwendung müssen Festplatten zunächst formatiert werden. Das ist bei beiden Geräten gleich. Die Formatierung einer einzelnen Platte dauert nur wenige Minuten.
Synology 210j
Das Gehäuse des Synology ist aus weißem Plastik. Das mach nicht so einen stabilen Eindruck und die Front wirkt ein bisschen antiquiert. Die Bodenplatte jedoch ist aus Metall. Der Einbau der Festplatten erfordert etwas mehr Geschick, als beim D-Link. Der Austausch der Platten muss mit einem Kreuzschraubendreher durchgeführt werden. Zunächst zwei Schrauben, um das Gehäuse zu öffnen (wobei es ab Werk unverschraubt geliefert wird, was ich prima fand, da kein Suchen nach den relevanten Schrauben erforderlich war. Das Gehäuse muss man dabei seitlich aufschieben, wobei die Plastikverarbeitung keine raue Gewalt vertragen wird. Die Platten werden dann in Metallschienen geschoben und von je 4 Schrauben gehalten.
Nach dem einschalten war ich schon ein wenig überrascht, das keine Firmware auf dem Gerät vorinstalliert zu sein scheint. Auf der CD war Version 959 dabei. Von der Hersteller-Website habe ich 1141 herunterladen können und diese auch direkt installiert. Interessanter Ansatz. So werden viele Kunden wahrscheinlich direkt zur neueren Version greifen.
Nach den kurz zuvor gemachten Erfahrungen und Eindrücken mit dem D-Link-NAS war das WebInterface des Synology ein WOW-Effekt! Es lässt sich alles über dieses Konfigurieren, auch wenn man ein bisschen Suchen muss aufgrund der Menge der Features.
eMail Benachrichtigung - Funktionierte AdHoc mit dem ersten getesteten Account. Hier lassen sich auch Verschlüsselung und Port etc. eingeben. Die Nachrichten, die man erhalten will, kann man in den jeweiligen Konfigurationsbereichen einstellen. Auch SMS kann man konfigurieren.
Über die Download Station kann man dem NAS direkt Links oder BitTorrents übergeben und erhält eine eMail, wenn der Download erledigt ist. Das klappt sehr zuverlässig.
Weniger zuverlässig ist leider die Sicherung. Ich habe einige der Verzeichnisse ausgewählt für eine direkte Sicherung auf eine zusätzliche angeschlossene USB-Platte eingetragen. Dieses bricht jedoch immer wieder ab und kann so keine Vollständige Sicherung durchführen. Aus dem Protokoll kann man zwar erkennen, welche Datei im nicht gefällt, aber einen Grund dafür konnte ich bislang nicht ausfindig machen.
Die Konfiguration von Freigaben für verschiedene Nutzer lässt sich Unix-Typisch für Benutzer und Gruppen einrichten. Analog ging das auch beim D-Link. Mit den Freigaben allerdings kommt Snow Leopard hervorragend klar. Besonderer Vorteil ist hier allerdings auch, dass das Synology-NAS auch den Mac-Dateidienst beherrscht und sogar als TimeMachine fungieren können soll, was ich aber nicht ausprobiert habe. Somit spiegeln sich Konfigurationsänderungen unmittelbar nach deren Speicherung auch auf dem Mac wieder.
Es gibt auch eine iPhone-Darstellung der Site, die aber nicht für die Management-Seiten genutzt werden kann, sondern z.B. für die FileStation. Wenn diese Dienste nicht aktiviert sind, ist die Seite bis auf den Link zur Desktop-Variante einfach leer.
Fazit
Nachdem ich mich für das Synology NAS entschieden habe, wurde auch die zweite Festplatte eingebaut. Zur Einrichtung des Volumes musste ich aber leider alles nochmal Formatieren als RAID. Wahrscheinlich kann man sich das sparen, wenn man auch mit einer Platte direkt als RAID die Konfiguration gemacht hat. Die Einrichtung des RAID 1 dauert allerdings sehr lange. Ca. 6 Stunden hat das Initialisieren benötigt. Anschliessend merkt man in der Handhabung nichts mehr vom RAID. Sollte eine der Platten mal ein Problem haben, werde ich hoffentlich wie konfiguriert auch hier zuverlässig die eMail bekommen, dass es Zeit wird für einen HW-Tausch.
Vorneweg noch zur Info: Soviel ich auch bei meinem Mac mini bastle und experimentiere. Das NAS soll einfach funktionieren. D.h. ich habe keine der beiden Stationen modifiziert. Lediglich ein Firmware-Update auf die letzte stabile offiziell über die Hersteller-Website angebotene Version habe ich vorgenommen.
Als Festplatten betreibe ich zwei unterschiedliche Festplatten im RAID 1 Verbund, damit die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitigen Ausfalls minimiert wird:
- 2 TByte, 3,5", 7200rpm, SATA II 32 MB Cache (Hitachi Deskstar 7K2000)
- 2 TByte, 3,5", 5400rpm, SATA II 32 MB Cache (Samsung F3 HD203WI EcoGreen)
In beiden Systemen habe ich erstmal nur eine Festplatte betrieben.
D-Link DNS-323
Positiv fällt direkt das vergleichsweise schwere Metallgehäuse auf. Macht einen gut verarbeiteten stabilen Eindruck. Der Einbau der Festplatte ist geradezu Kinderleicht und kann ohne Werkzeug bzw. Schrauben durchgeführt werden. Einfach die Kunststoff-Front vorne nach oben drücken und dann abziehen. Die Festplatte(n) können dann einfach in das gerät eingeschoben werden bis sie spürbar einrasten. Mit dem Hebel auf der Rückseite des Gerätes lassen sich die Platten dann wieder lösen und herausziehen. Praktisch!
Die Benutzeroberfläche ist schlicht und übersichtlich. Es gibt ein Tool für die schnelle Einrichtung unter Windows. Damit hatte ich schnell das gesamte Volume freigeschaltet für den Zugriff. Dieser Zugriff auf die gesamte Platte ohne Passwortschutz funktionierte auch direkt unter Mac OS. Anschliessend habe ich ein paar Verzeichnisse und einen Nutzeraccount angelegt und wollte mich wieder mit den Laufwerken verbinden. Unter Windows wieder kein Problem. Unter Mac OS 10.6 allerdings klappte der Zugriff nicht mehr. Ich sehe zwar weiterhin das Gerät und auch die verfügbaren Freigaben. Als ich aber die Zugangsdaten eingegeben hatte, meldete Snow Leopard, dass das Laufwerk nicht existiert: "Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden, da das Originalobjekt für „SHARE“ nicht gefunden wurde."
Schliesslich fand ich heraus, dass das wohl an der veralteten Version von Samba auf dem D-Link NAS (Firmware 1.07) liegt. Snow Leopard unterstützt dessen Authentifizierung wohl nicht mehr. Mit einem Firmware-Update auf 1.08 soll sich das Problem beheben lassen. Dieses ist aber noch im Beta-Test-Stadium und somit ohne Garantie/Support bei Problemen. Zudem habe ich auf der Website von D-Link zwar die neue Firmware gefunden, aber nur für die Hardware-Versionen A1 und B1. Nicht aber für mein Gerät mit C1. Diese gibt es zwar im Web auch, aber nur über andere Quellen.
Über die vorhandene Funktionalität hinaus kann man den DNS-323 über PlugIns aufbohren. Diese muss man dazu auf oberster Ebene einspielen, Neustarten und dann werden entsprechende Aktionen ausgeführt. Das mag alles gut funktionieren, aber ist mir in dem Fall zu wackelig oder zu spannend. Schon um SSH freizuschalten muss dieser Weg beschritten werden. Auch Bittorent läßt sich auf diese Art "nachinstallieren".
Die Verwendung von USB-Platten am D-Link funktionierte leider auch nicht Out-Of-The-Box. Im Setup liessen sich nur Optionen für den Druckeranschluss finden. Vielleicht läßt sich das auch nachrüsten.
eMail - ich habe es leider mit keinem meiner Accounts hinbekommen, die eMail-Benachrichtigung zu aktivieren. Auch gänzlich unverschlüsselte SMTP-Mail-Accounts quittiert das NAS mit einem schlichten "Failed". Über die Admin-Oberfläche konnte ich kein Protokoll finden, das mehr Informationen preisgab.
Vor der Verwendung müssen Festplatten zunächst formatiert werden. Das ist bei beiden Geräten gleich. Die Formatierung einer einzelnen Platte dauert nur wenige Minuten.
Synology 210j
Das Gehäuse des Synology ist aus weißem Plastik. Das mach nicht so einen stabilen Eindruck und die Front wirkt ein bisschen antiquiert. Die Bodenplatte jedoch ist aus Metall. Der Einbau der Festplatten erfordert etwas mehr Geschick, als beim D-Link. Der Austausch der Platten muss mit einem Kreuzschraubendreher durchgeführt werden. Zunächst zwei Schrauben, um das Gehäuse zu öffnen (wobei es ab Werk unverschraubt geliefert wird, was ich prima fand, da kein Suchen nach den relevanten Schrauben erforderlich war. Das Gehäuse muss man dabei seitlich aufschieben, wobei die Plastikverarbeitung keine raue Gewalt vertragen wird. Die Platten werden dann in Metallschienen geschoben und von je 4 Schrauben gehalten.
Nach dem einschalten war ich schon ein wenig überrascht, das keine Firmware auf dem Gerät vorinstalliert zu sein scheint. Auf der CD war Version 959 dabei. Von der Hersteller-Website habe ich 1141 herunterladen können und diese auch direkt installiert. Interessanter Ansatz. So werden viele Kunden wahrscheinlich direkt zur neueren Version greifen.
Nach den kurz zuvor gemachten Erfahrungen und Eindrücken mit dem D-Link-NAS war das WebInterface des Synology ein WOW-Effekt! Es lässt sich alles über dieses Konfigurieren, auch wenn man ein bisschen Suchen muss aufgrund der Menge der Features.
eMail Benachrichtigung - Funktionierte AdHoc mit dem ersten getesteten Account. Hier lassen sich auch Verschlüsselung und Port etc. eingeben. Die Nachrichten, die man erhalten will, kann man in den jeweiligen Konfigurationsbereichen einstellen. Auch SMS kann man konfigurieren.
Über die Download Station kann man dem NAS direkt Links oder BitTorrents übergeben und erhält eine eMail, wenn der Download erledigt ist. Das klappt sehr zuverlässig.
Weniger zuverlässig ist leider die Sicherung. Ich habe einige der Verzeichnisse ausgewählt für eine direkte Sicherung auf eine zusätzliche angeschlossene USB-Platte eingetragen. Dieses bricht jedoch immer wieder ab und kann so keine Vollständige Sicherung durchführen. Aus dem Protokoll kann man zwar erkennen, welche Datei im nicht gefällt, aber einen Grund dafür konnte ich bislang nicht ausfindig machen.
Die Konfiguration von Freigaben für verschiedene Nutzer lässt sich Unix-Typisch für Benutzer und Gruppen einrichten. Analog ging das auch beim D-Link. Mit den Freigaben allerdings kommt Snow Leopard hervorragend klar. Besonderer Vorteil ist hier allerdings auch, dass das Synology-NAS auch den Mac-Dateidienst beherrscht und sogar als TimeMachine fungieren können soll, was ich aber nicht ausprobiert habe. Somit spiegeln sich Konfigurationsänderungen unmittelbar nach deren Speicherung auch auf dem Mac wieder.
Es gibt auch eine iPhone-Darstellung der Site, die aber nicht für die Management-Seiten genutzt werden kann, sondern z.B. für die FileStation. Wenn diese Dienste nicht aktiviert sind, ist die Seite bis auf den Link zur Desktop-Variante einfach leer.
Fazit
Nachdem ich mich für das Synology NAS entschieden habe, wurde auch die zweite Festplatte eingebaut. Zur Einrichtung des Volumes musste ich aber leider alles nochmal Formatieren als RAID. Wahrscheinlich kann man sich das sparen, wenn man auch mit einer Platte direkt als RAID die Konfiguration gemacht hat. Die Einrichtung des RAID 1 dauert allerdings sehr lange. Ca. 6 Stunden hat das Initialisieren benötigt. Anschliessend merkt man in der Handhabung nichts mehr vom RAID. Sollte eine der Platten mal ein Problem haben, werde ich hoffentlich wie konfiguriert auch hier zuverlässig die eMail bekommen, dass es Zeit wird für einen HW-Tausch.
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