Dienstag, 11. Mai 2010

Federation Convention 19 - Freitag

Armband für Eintritt zur FedCon XIXDie 19. Federation Convention vom 30.04.2010 bis zum 02.05.2010 im Maritim in Bad Godesberg gehörte wie jedes Jahr wieder zum Pflichtprogramm für mich. Wie immer trafen wir uns am Freitag schon sehr früh im Maritim, um für die Anmeldung zur nächsten FedCon anzustehen. Diesmal allerdings mit einer unerwarteten Änderung. Die 20. FedCon wird in Düsseldorf im Maritim stattfinden. In DÜSSELDORF! Wie dem auch sei. Wir hatten noch nie so niedrige Anmeldenummern wie für das kommende Jahr. Ärgerlicherweise sitzt man mit den "normalen" Tickets trotzdem jedes Jahr weiter hinten, da der VIP oder Goldkartenbereich sich immer weiter ausdehnt.

Aber zurück zur FedCon XIX. Dieses Jahr habe ich meine Notizen (oder besser Stichworte) zu den Panels mittels der App Momento auf meinem iPhone festgehalten. Dank der Export-Funktion kann ich mir die Notizen zumailen und diese dann bequem ins Blog kopieren, nachdem der ganze XML-Rahmen entfernt ist. Optimal ist das noch nicht, aber immerhin zuverlässig.

Nachdem Marc B. Lee im vergangenen Jahr in Ungnade gefallen sein soll, übernahm dieses Jahr Ed Wasser, bekannt als Mr. Morden aus Babylon 5, als Master of Ceremonies (MC) - noch mit angezogener Handbremse und einigen Unsicherheiten - das Zepter.

Luciana Carro (Louanne 'Kat' Katraine, BSG)

Für uns begann das Programm mit Luciana's Auftritt, der allerdings sehr kurz geriet. Sie ist ein eher ruhiger Mensch und beantwortete die Fragen auch eher kurz, so dass es etwas stockend voranging. Nach der obligatorischen Frage an alle BSG-Stars, ob Sie Jamie Bamber nackt gesehen habe, erzählte Sie, das Sie den Werdegang und die Vergangenheit von 'Kat' auch erst in Ihrer letzten Folge kennengelernt habe.

Aufgrund Ihrer italienischen Herkunft , wollte sie als Kind immer Kanadierin sein um dazuzugehören. Sie war die einzige Italienerin in Ihrer Umgebung. Mittlerweile mag sie Italien aber.

Nach einer halben Stunde verabschiedete Sie sich leider schon, wohl weil Sie den stetigen Rauch als Signal deutete, dass die Zeit um sei. In der Tat ist es das Signal, wenn der Rauch die Darsteller in Schwaden umgibt, aber ein bisschen Qualm liess die Crew immer raus. Ed Wasser hat jedenfalls aus dem Stand heraus 30 Minuten StandUp Panel gemacht und die entstehende Lücke überbrückte, bis ihm auch die Witze ausgingen. Nach ein paar zusätzlichen Trailern kam dann Suzie.

Suzie Plakston (4 Rollen, TNG, VOY, ENT)

Sie spielt 4 verschiedene Charaktere im Star Trek Universum: Eine Andorianerin, Vulkanierin, Worfs Ex-Frau, und Q's Frau. Ihr selbst gefällt die Q-Rolle am besten. Eine gute Stimme hat sie auch, und singt uns auf deutsch "Guten Abend, Gute Nacht".

Manu Intiraymi (Icheb, VOY)

Natürlich musste Manu zuerstmal erklären, woher sein aussergewöhnlicher Name kommt, den sein Vater ihm im Überschwange irischer Emotionen basierend auf dem Inka-Sonnenfest Inti Raymi gegeben hat.

Seine Zusammenarbeit mit Jeri Ryan stellt den jugendlichen Manu bisweilen vor gewisse Probleme, wenn Sie nur wenige Zentimeter von Ihm entfernt in Ihrem hautengen Dress stand. Bisweilen musste er dann mal schnell den Drehort verlassen um "sich abzukühlen".

Er ist Produzent diverser Filme und sammelt Spenden für die Lyme Borreliose oder Lyme-Krankheit, die in den USA weit verbreitet ist, wohl aber kaum in der Öffentlichkeit bekannt ist und von fast allen stechenden Insekten übertragen wird. Zu diesem Zweck versteigerte er einige Unterlagen zu seinen Filmen (Drehbücher, Fotos, Autogramme etc. als Komplett-Pakete).

Weitere Infos zu Ihm von der FedCon finden sich z.B. unter
- Spontaninterview mit Manu
- Seriencouch Interview mit Manu

Opening Ceremony

Ed Wasser kommt mit weißer Sonnenbrille auf die Bühne und sucht sein Publikum, bis er bemerkt, das eine dicke Asche-Schicht die Sicht behindert. Er pustet die "Asche" weg und entschuldigt sich, dass er über Island geflogen sei. Zum zweiten mal dürfen wir uns dann heute seinen schön erzählten Supermann-Witz anhören, bevor wieder ein paar Trailer laufen. Überhaupt laufen in jeder kurzen Unterbrechung oder Pause diverse Trailer, aber im Endeffekt Avatar und Shrek immer dabei.

Los geht's dann endlich mit einem Auftritt der Nußknacker tanzenden Aliens (also die aus dem Film Alien). Sehr lustig, inb. das Alien mit dem rosa Tütü beim Moonwalk.

Dieses Jahr waren wieder Trekkis und SciFi-Fans aus über 20 Nationen vertreten.


Nach und nach betraten dann alle am Wochenende angesagten Schauspieler die Bühne, gaben ein mehr oder minder kurzes "Hallo" von sich und reihten sich ins Bühnenbild ein. Mit der Ansage einiger Gäste hatte Ed dann leichte Aussprache Probleme (z.B. Manu). Sagte ich alle? Zwei Gäste benötigten einen längeren Anlauf. Nachdem Terry Farrell schon bei Ihrem ersten "Besuchsversuch" vor 12 Jahren kurzfristig absagen musste, wurde auch diesmal eine Videobotschaft von Ihr gezeigt, in der Sie traurig mitteilte, das sie nicht einreisen dürfe. So richtig ernst nehmen konnte das aber kaum einer, da über Twitter Ihre Fotosession schon angekündigt worden war. So stand sie dann unter tosendem Applaus schon bald hinter Ed. James

Joe Flanigan hingegen hat es tatsächlich geschafft nicht rechtzeitig einzutreffen, weil er mit der Bahn eine Station zu weit gefahren ist. So kam Dirk Bartholomae auf die Bühne und zeigte Ed seine SMS, in der er dies mitteilte.

Terry Farrell (Jadzia Dax, DS9)

Ein bisschen seltsam kam das anschliessende Panel von Terry rüber. Sie ist seit Jahren nicht mehr im Show-Business und war ein bisschen unbeholfen, was sie nun hier auf der Bühne erzählen sollte. So kam sie über Blumen und Yoga über das Singen eines Schlafliedchens zu Brustmassage, bevor dann Publikumsfragen sie vor weiterer Komik bewahrten. Sie war aber sehr sympathisch, nett und natürlich und begeisterte im Endeffekt auf Ihre Art.

David Hewlett (Dr. Rodney McKay, SGA)

Wieviel David steckt in Rodney und umgekehrt? Generell sucht wohl jeder Schauspieler nach Gemeinsamkeiten, die Ihm den Einstieg in die Rolle ermöglichen und das Ausspielen dieser Eigenschaften die Rolle prägen. Bei der Rolle "Rodney" fiel ihm das allerdings nicht schwer. David hat eine Katzen-Allergie, Rodney eine Zitrusfrüchte-Allergie.

Das arbeiten mit Amanda Tapping war immer etwas besonderes, da sie zu den Personen gehört, die die sprichwörtliche Sonne aufgehen lassen, wenn sie einen Raum betreten.

Und er twittert fleissig unter: http://twitter.com/dhewlett

Damit war der erste Tag schon fast um. Bei ein paar Cocktails in der Pianobar haben wir den Tag dann ausklingen lassen, nachdem wir noch einige der letzten Creps ergattert haben, bevor die Hotelküche die Essensstände geschlossen hat. Es ist immer wieder faszinierend, wenn die Schauspieler sich frei zwischen den Fans in der Bar "bewegen".

Samstag, 27. März 2010

Kleiner NAS-Server Vergleich

Da sich mein altgedienter RAID-File-Server verabschiedet hat, der mich ca. 8 Jahre lang begleitet hat, musste ich mich nach einer neuen Lösung umsehen. Mittlerweile gibt es ja ausreichend viele gute kleine Lösungen für NAS-Systeme für den "Heimbedarf". Nach einer kurzen Umfrage unter Kollegen und ein bisschen Recherche habe ich mich für den D-Link DNS-323 entschieden und kurzerhand zusammen mit zwei 2 TB Festplatten bestellt. Da ich im Zusammenspiel mit meinen Mac's allerdings keine einfache Anbindung herstellen konnte (dazu später mehr) habe ich dann noch die etwas teurere zweite Empfehlung Synology 210j hinzugenommen und kann nun hier ein bisschen vergleichen.

Vorneweg noch zur Info: Soviel ich auch bei meinem Mac mini bastle und experimentiere. Das NAS soll einfach funktionieren. D.h. ich habe keine der beiden Stationen modifiziert. Lediglich ein Firmware-Update auf die letzte stabile offiziell über die Hersteller-Website angebotene Version habe ich vorgenommen.

Als Festplatten betreibe ich zwei unterschiedliche Festplatten im RAID 1 Verbund, damit die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitigen Ausfalls minimiert wird:
- 2 TByte, 3,5", 7200rpm, SATA II 32 MB Cache (Hitachi Deskstar 7K2000)
- 2 TByte, 3,5", 5400rpm, SATA II 32 MB Cache (Samsung F3 HD203WI EcoGreen)

In beiden Systemen habe ich erstmal nur eine Festplatte betrieben.

D-Link DNS-323
Positiv fällt direkt das vergleichsweise schwere Metallgehäuse auf. Macht einen gut verarbeiteten stabilen Eindruck. Der Einbau der Festplatte ist geradezu Kinderleicht und kann ohne Werkzeug bzw. Schrauben durchgeführt werden. Einfach die Kunststoff-Front vorne nach oben drücken und dann abziehen. Die Festplatte(n) können dann einfach in das gerät eingeschoben werden bis sie spürbar einrasten. Mit dem Hebel auf der Rückseite des Gerätes lassen sich die Platten dann wieder lösen und herausziehen. Praktisch!

Die Benutzeroberfläche ist schlicht und übersichtlich. Es gibt ein Tool für die schnelle Einrichtung unter Windows. Damit hatte ich schnell das gesamte Volume freigeschaltet für den Zugriff. Dieser Zugriff auf die gesamte Platte ohne Passwortschutz funktionierte auch direkt unter Mac OS. Anschliessend habe ich ein paar Verzeichnisse und einen Nutzeraccount angelegt und wollte mich wieder mit den Laufwerken verbinden. Unter Windows wieder kein Problem. Unter Mac OS 10.6 allerdings klappte der Zugriff nicht mehr. Ich sehe zwar weiterhin das Gerät und auch die verfügbaren Freigaben. Als ich aber die Zugangsdaten eingegeben hatte, meldete Snow Leopard, dass das Laufwerk nicht existiert: "Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden, da das Originalobjekt für „SHARE“ nicht gefunden wurde."

Schliesslich fand ich heraus, dass das wohl an der veralteten Version von Samba auf dem D-Link NAS (Firmware 1.07) liegt. Snow Leopard unterstützt dessen Authentifizierung wohl nicht mehr. Mit einem Firmware-Update auf 1.08 soll sich das Problem beheben lassen. Dieses ist aber noch im Beta-Test-Stadium und somit ohne Garantie/Support bei Problemen. Zudem habe ich auf der Website von D-Link zwar die neue Firmware gefunden, aber nur für die Hardware-Versionen A1 und B1. Nicht aber für mein Gerät mit C1. Diese gibt es zwar im Web auch, aber nur über andere Quellen.

Über die vorhandene Funktionalität hinaus kann man den DNS-323 über PlugIns aufbohren. Diese muss man dazu auf oberster Ebene einspielen, Neustarten und dann werden entsprechende Aktionen ausgeführt. Das mag alles gut funktionieren, aber ist mir in dem Fall zu wackelig oder zu spannend. Schon um SSH freizuschalten muss dieser Weg beschritten werden. Auch Bittorent läßt sich auf diese Art "nachinstallieren".

Die Verwendung von USB-Platten am D-Link funktionierte leider auch nicht Out-Of-The-Box. Im Setup liessen sich nur Optionen für den Druckeranschluss finden. Vielleicht läßt sich das auch nachrüsten.

eMail - ich habe es leider mit keinem meiner Accounts hinbekommen, die eMail-Benachrichtigung zu aktivieren. Auch gänzlich unverschlüsselte SMTP-Mail-Accounts quittiert das NAS mit einem schlichten "Failed". Über die Admin-Oberfläche konnte ich kein Protokoll finden, das mehr Informationen preisgab.

Vor der Verwendung müssen Festplatten zunächst formatiert werden. Das ist bei beiden Geräten gleich. Die Formatierung einer einzelnen Platte dauert nur wenige Minuten.

Synology 210j
Das Gehäuse des Synology ist aus weißem Plastik. Das mach nicht so einen stabilen Eindruck und die Front wirkt ein bisschen antiquiert. Die Bodenplatte jedoch ist aus Metall. Der Einbau der Festplatten erfordert etwas mehr Geschick, als beim D-Link. Der Austausch der Platten muss mit einem Kreuzschraubendreher durchgeführt werden. Zunächst zwei Schrauben, um das Gehäuse zu öffnen (wobei es ab Werk unverschraubt geliefert wird, was ich prima fand, da kein Suchen nach den relevanten Schrauben erforderlich war. Das Gehäuse muss man dabei seitlich aufschieben, wobei die Plastikverarbeitung keine raue Gewalt vertragen wird. Die Platten werden dann in Metallschienen geschoben und von je 4 Schrauben gehalten.

Nach dem einschalten war ich schon ein wenig überrascht, das keine Firmware auf dem Gerät vorinstalliert zu sein scheint. Auf der CD war Version 959 dabei. Von der Hersteller-Website habe ich 1141 herunterladen können und diese auch direkt installiert. Interessanter Ansatz. So werden viele Kunden wahrscheinlich direkt zur neueren Version greifen.

Nach den kurz zuvor gemachten Erfahrungen und Eindrücken mit dem D-Link-NAS war das WebInterface des Synology ein WOW-Effekt! Es lässt sich alles über dieses Konfigurieren, auch wenn man ein bisschen Suchen muss aufgrund der Menge der Features.

eMail Benachrichtigung - Funktionierte AdHoc mit dem ersten getesteten Account. Hier lassen sich auch Verschlüsselung und Port etc. eingeben. Die Nachrichten, die man erhalten will, kann man in den jeweiligen Konfigurationsbereichen einstellen. Auch SMS kann man konfigurieren.

Über die Download Station kann man dem NAS direkt Links oder BitTorrents übergeben und erhält eine eMail, wenn der Download erledigt ist. Das klappt sehr zuverlässig.

Weniger zuverlässig ist leider die Sicherung. Ich habe einige der Verzeichnisse ausgewählt für eine direkte Sicherung auf eine zusätzliche angeschlossene USB-Platte eingetragen. Dieses bricht jedoch immer wieder ab und kann so keine Vollständige Sicherung durchführen. Aus dem Protokoll kann man zwar erkennen, welche Datei im nicht gefällt, aber einen Grund dafür konnte ich bislang nicht ausfindig machen.

Die Konfiguration von Freigaben für verschiedene Nutzer lässt sich Unix-Typisch für Benutzer und Gruppen einrichten. Analog ging das auch beim D-Link. Mit den Freigaben allerdings kommt Snow Leopard hervorragend klar. Besonderer Vorteil ist hier allerdings auch, dass das Synology-NAS auch den Mac-Dateidienst beherrscht und sogar als TimeMachine fungieren können soll, was ich aber nicht ausprobiert habe. Somit spiegeln sich Konfigurationsänderungen unmittelbar nach deren Speicherung auch auf dem Mac wieder.

Es gibt auch eine iPhone-Darstellung der Site, die aber nicht für die Management-Seiten genutzt werden kann, sondern z.B. für die FileStation. Wenn diese Dienste nicht aktiviert sind, ist die Seite bis auf den Link zur Desktop-Variante einfach leer.

Fazit
Nachdem ich mich für das Synology NAS entschieden habe, wurde auch die zweite Festplatte eingebaut. Zur Einrichtung des Volumes musste ich aber leider alles nochmal Formatieren als RAID. Wahrscheinlich kann man sich das sparen, wenn man auch mit einer Platte direkt als RAID die Konfiguration gemacht hat. Die Einrichtung des RAID 1 dauert allerdings sehr lange. Ca. 6 Stunden hat das Initialisieren benötigt. Anschliessend merkt man in der Handhabung nichts mehr vom RAID. Sollte eine der Platten mal ein Problem haben, werde ich hoffentlich wie konfiguriert auch hier zuverlässig die eMail bekommen, dass es Zeit wird für einen HW-Tausch.

Sonntag, 21. Februar 2010

Projekt Mac Mini: Fotosammlung

Meine Fotos verwalte ich mit iPhoto. Es ist bereits eine stattliche Sammlung von Bildern zusammengekommen. Da die Fotos aus verschiedenen Quellen zusammenfliessen, müssen sie sortiert, gesichtet und nachbearbeitet werden. Da der Mac mini nur an den Fernseher angeschlossen ist, eignet er sich nicht für die Verarbeitung der Bilder. Daher soll dieser Schritt weiterhin über das Macbook laufen. Die Bibliothek nun vom Macbook auf den Mac mini zu bringen, ohne dies manuell machen zu müssen oder die Bilder dort erneut importieren zu müssen, ist die Herausforderung. Ein simples kopieren der iPhoto Library hat nicht funktioniert. Aber wenn man die Library zunächst komprimiert und dann das Archiv verschiebt, lässt es sich erfolgreich auspacken und dann so starten, als ob es immer schon auf dem mini gelegen hätte. Die Pfade sollten natürlich identisch sein, wenn die Bilder auf einer Netzwerkplatte liegen. Soweit also der manuelle Vorgang.

Der einfachste Weg das zu bewerkstelligen ist (mal wieder) rsync. Mit rsync über ssh auf den Mac mini geht das ohnehin wesentlich schneller, da nur die Differenzen übertragen werden. Während das Komprimieren bei mir allein schon 20 Minuten dauerte, ist der gesamte Transfer mit rsync je nach Umfang der Änderungen in wenigen Minuten durch. Damit der Transfer automatisiert ablaufen kann, habe ich einen Schlüssel ohne Passwort angelegt, mit dem die Verbindung zum Mac mini aufgebaut werden kann. Der rsync-Aufruf sieht dann wie folgt aus:

rsync -e "ssh -i /Users/LOGINNAME/.ssh/id_rsa"
--progress -aEh --delete --delete-excluded
--log-file=rsync_iPhotoLib.log
/Users/LOGINNAME/iPhoto Library"
LOGINNAME@Mac-mini.local:/Users/LOGINNAME/Pictures/

Damit dieses Skript regelmäßig läuft habe ich einen stündlichen Eintrag in der Crontab vorgenommen und noch eine Prüfung ergänzt, damit die Übertragung nur angestossen wird, wenn sich auch Änderungen ergeben haben. Dazu wird einfach eine Datei mit "touch" erstellt, wenn ein Update gemacht wird, so dass das Änderungsdatum der iPhoto Library und der Timestamp-Datei einfach verglichen werden können.

Als Kontrolle meldet sich der eingerichtete Cronjob noch mit einem growlnotify-Aufruf, wenn wirklich ein Update durchgeführt wird.

Jetzt könnte man noch prüfen, ob iPhoto gerade läuft, so dass immer nur saubere Stände übertragen werden, aber darum kümmere ich mich vielleicht später. Aktuell läuft das so auch schon sehr gut.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Projekt Mac Mini als Media Server

Seit 6 Tagen ziert nun ein Mac mini meinen Fernsehschrank und soll diverse andere Geräte ablösen: Den Gen2vdr (Linux Video Disk Recorder), DVD- und CD-Player sowie den Kabelsalat zum Anschluss von iPod und Notebook an Hifi-Anlage und TV. Meine Erfahrungen und Fortschritte werde ich hier auf meinem Blog zusammenfassen.

Für den TV-Empfang habe ich mich für Elgatos eyeTV-Sat entschieden. Dazu soll das obligatorische FrontRow und nach einem Bericht in 3Sat-Neues auch Boxee die Grundfunktionalität des Mediaservers bereitstellen. Momentan funktioniert das alles noch unzuverlässig und nur mit Hilfe von Steuerung via VNC. Zweimal ist die Elgato Box schon abgestürzt, was mir garnicht gefällt. Nur ein trennen der Stromversorgung half weiter. Gerade die Aufnahme des TV-Programms muss zuverlässig sein.

Um Frontrow zu befüllen sollen die iTunes und iPhoto Library synchronisiert oder zumindest repliziert werden, ohne dass ich das manuell steuern oder gar manuell pflegen muss.

Im Laufe der Zeit kommen bestimmt noch ein paar Features hinzu. Aktuell werden z.B. via Growl mit dem Theme "Musik Video" neue Twitternachrichten eingeblendet.